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„Im Mittelpunkt steht immer der Mensch“

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Eine Spezialisierung ist meiner Ansicht nach heutzutage auch für Rechtsanwälte unumgänglich. Es reicht daher auch nicht aus, sich zum Fachanwalt für Medizinrecht weiterzubilden. Ich bin der.... weiterlesen

Kann man ein Menschenleben bewerten? Oder den Wert eines Armes, eines Beines, eines Auges? Schwierig, oder?.... weiterlesen

Eines steht fest: Jeder noch so hohe Geldbetrag bringt Ihnen Ihre Gesundheit und damit Ihre Lebensqualität nicht wieder zurück. Das Geld kann Ihnen jedoch helfen, Ihre neue Lebenssituation.... weiterlesen

Tipps für Patienten rund ums Thema Ärztepfusch..... weiterlesen

Hier finden Sie eine Sammlung von Urteilen, die zum Thema Arzthaftungsrecht ergangen sind..... weiterlesen

In vielen Urteilen und Presseberichten wird über die Erfolge von Patientenanwälten berichtet.... weiterlesen

Fachanwalt Medizinrecht

Sehr geehrte Leser,
liebe Patienten,

ob wir wollen oder nicht, wir alle waren, sind oder werden Patienten sein. Dann begeben wir uns - notgedrungen - in die Obhut von Ärzten. Was soll's. Was soll's? Das Magazin Der Spiegel schreibt in seiner Ausgabe "Wenn Ärzte irren - Risiko Fehldiagnose": „Viele Ärzte versagen in der Kunst des Heilens - sie hören den Kranken nicht zu. Die schlechte Kommunikation führt zu falschen Diagnosen und sinnlosen Behandlungen. Schulmediziner müssen lernen, wieder den ganzen Menschen zu sehen“ (Ausgabe 07/2011, S. 120 ff. - Sprachlos in der Sprechstunde). Spiegel-Online fasst die Thematik prägnant zusammen: „Behandlung mit Nebenwirkungen - übermüdete Ärzte, personelle Unterbesetzung und allgemeine Strukturmängel führen dazu, dass es immer wieder zu schwerwiegenden Fehlern bei Behandlungen kommt. Für den Patienten bedeutet das im schlimmsten Fall den Tod. Aus Angst vor Ansehensverlust schweigen Ärzte und Krankenhäuser häufig.“

Todesfalle Krankenhaus, Der verkaufte Patient, Überleben Glücksache

In Ihrem Buch "Todesfalle Krankenhaus, wenn Ärzte pfuschen und vertuschen" schrieb Linda Amon bereits 2004 "In Deutschland sterben nach Schätzungen von Patientenverbänden jährlich zwischen 15.000 und 30.000 Menschen an den Folgen ärztlicher Behandlungsfehler, falscher Medikamente oder mangelnder Hygiene im Krankenhaus. Die Zahl derer, die zwar mit dem Leben davongekommen, aber für den Rest ihrer Tage aufgrund medizinischer Kunstfehler behindert oder anderweitig geschädigt sind, ist um ein Vielfaches höher - man spricht von mindestens 100.000, möglicherweise bis zu 300.000 Fällen. Bedenkt man, dass im Jahr 2001 rund 16,6 Millionen Menschen in 2240 deutschen Krankenhäusern allein stationär behandelt wurden, wirkt der Anteil der Opfer von Fehlbehandlungen aller Art in keinster Weise unrealistisch - eher untertrieben. Hinzu kommen noch die Fälle in den Ambulanzen - wo man ja auch genug Murks machen kann - sowie einige Millionen Patienten der 130.000 niedergelassenen Mediziner." (Seite 14 f.) Seit dem sind über 10 Jahre vergangen...!

Auch in Büchern wie "Überleben Glücksache" von Sibylle Herbert oder "Der verkaufte Patient" von Renate Hartwig tun sich wahre Horrorszenarien auf. Da erübrigt sich die Frage, warum ich Patientenanwalt geworden bin. Früher oder später sind wir alle Patienten...

Bei Ärztepfusch kommt Hilfe vom Fachanwalt für Medizinrecht

Bitte verlieren Sie nicht die Hoffnung! Als Patientenanwalt helfe ich Ihnen mit meinem hoch spezialisierten Team bei der Durchsetzung von Schadensersatz und Schmerzensgeld nach Behandlungsfehlern, sogenannter Ärztepfusch oder Kunstfehler, gegen Ärzte und Krankenhäuser.

Warum Sie als Opfer einer Fehlbehandlung meiner Meinung nach einen Patientenanwalt, also einen Fachanwalt für Medizinrecht, der ausschließlich Patienten vertritt, wählen sollten, will ich Ihnen im Folgenden anhand von fünf Leitfragen kurz erläutern.

1. Warum sollten Sie einen Fachanwalt beauftragen?

Nach dem zweiten Staatsexamen haben alle Anwälte zunächst die gleiche Ausbildung und damit die gleiche Qualifikation erlangt. „Fachanwalt“ dagegen darf sich nur nennen, wer in einem Rechtsgebiet eine umfangreiche Zusatzausbildung mit bestandener Abschlussprüfung absolviert hat und nachweist, dass er bereits in erheblichem Umfang in seinem Rechtsgebiet tätig war und sich ständig fortbildet. All das wird von der Rechtsanwaltskammer streng überwacht, so dass ein Fachanwalt einen sehr hohen und gesicherten Qualitätsstandard aufweist. Übrigens: das Gesetz spricht auch bei Frauen vom Fachanwalt, so dass es nicht ständig "Fachanwalt, bzw. Fachanwältin" heißen muss. Man nennt das ein generisches Maskulinum. Bitte wundern Sie sich daher nicht, dass ich als Rechtsanwältin die maskuline Form "Fachanwalt für Medizinrecht", bzw. "Patientenanwalt" verwende.

2. Warum brauchen Opfer von Behandlungsfehler einen Fachanwalt für Medizinrecht?

Fachanwälte gibt es in den verschiedensten Rechtsgebieten wie zum Beispiel im Verkehrsrecht, dem Versicherungsrecht oder eben dem Medizinrecht. Zurzeit ist es in insgesamt 20 verschiedenen Rechtsgebieten möglich, sich als Fachanwalt zu spezialisieren. Dabei darf jeder Rechtsanwalt nach geltendem Recht bis zu drei Fachanwaltsbezeichnungen erlangen. Ich bin allerdings der Meinung, dass es kaum möglich ist, neben dem Medizinrecht noch ein weiteres Rechtsgebiet zu bearbeiten: Medizinrechtliche Mandate haben nicht nur besondere Bedeutung für die betroffenen Patienten, sie weisen in der Regel auch einen sehr großen Umfang auf. Das ergibt sich aus dem Umstand, dass neben rechtlichen auch medizinische Fragen bearbeitet werden müssen. Es ist also nicht nur die Entwicklung der einschlägigen Rechtsprechung, sondern auch die medizinische Entwicklungen zu beachten.

Insbesondere eine zweite - oder gar dritte - Tätigkeit als Fachanwalt kann meiner Meinung nach nur bedeuten, dass der Rechtsanwalt gerade nicht all seine Aufmerksamkeit auf die Lösung medizinrechtlicher Probleme seiner Mandanten legt. Ein Fachanwalt für Familienrecht zum Beispiel hat in seinem Rechtsgebiet die Entwicklung von Gesetz und Rechtsprechung zu verfolgen. Des Weiteren muss er umfangreiche Unterhaltsberechnungen vornehmen usw. Wie er daneben noch mit ausreichendem Aufwand das Medizinrecht bearbeiten will, erschließt sich mir nicht. Nehmen Sie aber bitte zur Kenntnis, dass es sich hierbei um meine höchst eigene Meinung handelt. Es mag Anwälte geben, die das anders sehen. Machen Sie sich Ihre eigenen Gedanken!

Spezialisierung wird von Ärzten vorgemacht

Mit Zahnschmerzen zum Augenarzt?

Die Spezialisierung in einem "Fach" ist Ihnen im Übrigen von den Ärzten schon lange bekannt. Dort gibt es entsprechend der Bezeichnung "Fachanwalt" die Bezeichnung "Facharzt". Ein Augenarzt zum Beispiel ist ein Facharzt für Augenheilkunde, ein Zahnarzt ein Facharzt für Zahnheilkunde. Und gehen Sie etwa mit Zahnschmerzen zum Augenarzt? Also! Auch wenn Sie mit Ihrem Augenarzt noch so zufrieden sind, wenden Sie sich mit einem gesundheitlichen Problem, dass nicht die Augen betrifft selbstverständlich an den entsprechenden Spezialisten. Auch würde ein halbwegs gescheiter Augenarzt selbst nicht auf die Idee kommen, etwas anderes als Ihre Augen zu behandeln, oder?

So sollte es auch mit Ihren rechtlichen Problemen sein: Wenn Sie einen Anwalt - sagen wir im Familienrecht - haben und zufrieden sind, sollten Sie sich dennoch mit einem Behandlungsfehler an einen Patientenanwalt wenden (und umgekehrt natürlich). Jeder seriöse Anwalt sollte Sie ohnehin darauf hinweisen, wenn ein anderer Anwalt höher spezialisiert ist als er selbst!

3. Warum ein Fachanwalt, der nur im Arzthaftungsrecht tätig ist?

Neben der Spezialisierung zum Fachanwalt für Medizinrecht kann ein Anwalt sich anstatt mit dem gesamten, sehr umfangreichen Medizinrecht zu beschäftigen, Tätigkeitsschwerpunkte setzen. Ein solcher Schwerpunkt ist das Arzthaftungsrecht, also die Durchsetzung von Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüchen gegen Arzt oder Krankenhaus nach fehlerhafter Behandlung. Ein solcher Behandlungsfehler wird von den Ärzten verharmlosend Kunstfehler, von den Opfern eher Ärztepfusch genannt.

Da das Haftungsrecht sehr stark von medizinischen Entwicklungen und der Rechtsprechung abhängig ist, ist es sehr aufwändig, stets auf dem neusten Stand von Medizin und Recht zu bleiben. Da dies aber unabdingbar ist, empfiehlt es sich meiner Meinung nach für einen Medizinrechtler, der sich mit Haftungsfragen beschäftigt, sich allein auf dieses Gebiet zu beschränken.

4. Warum einen Patientenanwalt?

Es gibt Fachanwälte für Medizinrecht, die beide Seiten, also sowohl Patienten, als auch Ärzte und Krankenhäuser vertreten. Davon halte ich nichts! Meiner Ansicht nach ist es für den durch einen Behandlungsfehler geschädigten Patienten wichtig und sinnvoll, sich für einen Anwalt zu entscheiden, der nur eine Seiten, also nur Patienten vertritt. Sobald ein Anwalt beruflich verpflichtet ist, Verständnis für das fehlerhafte Handeln der Ärzte aufzubringen, wird er wohl kaum noch das gegenteilige Interesse der geschädigten Patienten in letzter Konsequenz wahrnehmen können. Auf Seiten der Ärzte kämpft er dafür, dass dem geschädigten Patienten so wenig Schmerzensgeld wie möglich zugesprochen wird. Wie kann er, ohne seine Glaubwürdigkeit zu verlieren, für Patienten ein angemessen hohes Schmerzensgeld fordern?

Patientenanwalt fordert höheres Schmerzensgeld

Tatsächlich wird ein Anwalt, der für einen Arzt oder ein Krankenhaus tätig wird, von deren Haftpflichtversicherung beauftragt mit dem Ziel, den Anspruch abzuwehren oder zumindest das Schmerzensgeld so weit wie möglich „zu drücken“. Wenn ein solcher von den Versicherern beauftragter Rechtsanwalt auch Patienten vertritt, kann er im Hinblick auf die Schmerzensgeldhöhe nicht so „ungehemmt“ vorgehen wie ein reiner Patientenanwalt. Denn wenn die Rechtsprechung einmal das Schmerzensgeld fortschreibt, hat die Versicherung im nächsten vergleichbaren Fall auch wieder den höheren Betrag zu leisten.

Nur ein Patientenanwalt, der sich auf die Vertretung von Patienten spezialisiert hat, kann Sie meiner Ansicht nach erfolgversprechend mit der notwendigen Überzeugungkraft und Leidenschaft vertreten. Patientenanwalt darf sich nicht jeder nennen! Nur wer die engen und strengen Voraussetzungen erfüllt, die die Rechtsanwaltsammern (RAK) vorgeben, darf sich Patientenanwalt nennen. Die Rechtsanwaltskammer Hamm hat geprüft und bestätigt, dass diese Voraussetzungen bei mir vorliegen (RAK Hamm, Az. A/III/931a/2010 - Patientenanwätin Diehl).

Leidenschaftlicher Kampf für hohes Schmerzensgeld und Entschädigung

Da ich der Meinung bin, dass das in Deutschland gezahlte Schmerzensgel in der Regel viel zu gering ist und dem Leid der Opfer nicht gerecht wird, kämpfe ich mit aller Leidenschaft dafür, dass das Schmerzensgeld nach oben angepasst wird. Gleiches gilt für die weitergehenden Schäden wie zum Beispiel Schmerzensgeldrente oder Haushaltsführungsschaden. Ich denke, ich könnte nicht konsequent für höhere Schmerzensgelder und Entschädigungen kämpfen, wenn ich zugleich für Arzt und Krankenhaus tätig wäre.

Im Übrigen hat ein Anwalt, der keine klare Rechtsansicht zu bestimmten Problemfeldern haben kann, nicht die gleiche Überzeugungskraft wie ein Anwalt, der sich für eine Seite festgelegt hat. Ein Beispiel:

Im Mittelpunkt steht immer der Mensch

Nach der durch die Schuldrechtsmodernisierung geänderte Rechtslage lässt sich diskutieren, dass Angehörige von verstorbenen Personen einen eigenen – und nicht nur ererbten – Schmerzensgeldanspruch haben (sogenanntes Angehörigenschmerzensgeld). Ich als Patientenanwalt kämpfe leidenschaftlich um dieses Recht! Denn es kann nicht richtig sein, dass zum Beispiel derjenige, dessen Hund oder Katze verletzt oder getötet wird, eine Entschädigung bekommt, nicht aber die Angehörigen eines verletzten, bzw. die Hinterbliebenen eines getöteten Kindes. Diese Rechtslage hebt die Sache (Tiere sind dem deutschen Recht nach Sachen, § 91 BGB) über den Menschen. Das kann nicht sein. Denn bei aller Medizin und allem Recht: Im Mittelpunkt sollte immer der Mensch stehen! Die Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser lehnen einen solchen Anspruch natürlich ab. Wie also soll ein Anwalt in dieser Frage argumentieren, wenn er sowohl Ärzte als auch Patienten vertritt? Nur ein Patientenanwalt wird Ihren Anforderungen gerecht.

5. Warum ist ein hoch spezialisiertes Team wichtig?

Nette und gutaussehende Mitarbeiter haben viele, doch das reicht mir nicht. Das Team meiner Kanzlei ist ausschließlich auf das zu bearbeitende Rechtsgebiet geschult und spezialisiert! In arzthaftungsrechtlichen Angelegenheiten ist dies wichtig, da die Daten der Ärzte, Krankenhäuser, Haftpflichtversicherer samt Sachbearbeiter, Sachverständigen so wie viele medizinische Daten verwaltet werden müssen. Ohne spezielle Kenntnisse der Mitarbeiter zu den elementaren Fragen des Rechts und der Medizin geht es nicht. Das ist auch der Grund, warum ich in meiner Kanzlei nicht mit nur ein oder zwei Angestellten auskomme, wie manch anderer Anwalt. Das Team ist genau auf Ihre Anforderungen an uns ausgerichtet!

Die Antwort für Sie als Patienten:

Die Summe der Antworten auf die vorstehenden Fragen gibt also auch die Antwort auf die Frage, warum Sie gerade mich und mein Team mit Ihrer Angelegenheit beauftragen sollten:

Als Fachanwalt für Medizinrecht, der nur Patienten vertritt, helfe ich Ihnen - flankiert von einem hoch spezialisierten und motiviertem Team - bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche gegen Ärzte und Krankenhäuser.

Meine - das heißt UNSERE - ganze Leidenschaft gilt dem Medizinrecht und der Hilfe von geschädigten Patienten! Glauben Sie mir: Wir bedauern, dass Sie überhaupt nach einem Patientenanwalt suchen müssen. Aber wenn es nun mal an dem ist, würden wir uns freuen, wenn wir Ihnen helfen dürften!

Mit freundlichen Grüßen Ihre

Sabrina Diehl
Fachanwältin für Medizinrecht
Patientenanwältin aus Leidenschaft

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