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Presseberichte zum Thema Tod nach Sturz aus Krankenhausfenster
Bild.de vom 21.03.2012 - Krankenschwester lässt Patienten aus Fenster fallen
Jetzt bekommt die Witwe 75.000 Euro Schmerzensgeld
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Voerde – Was für ein tragischer Fall: Eine Krankenschwester öffnet einem verwirrten Patienten nachts das Fenster, will ihm den Schnee zeigen. Er schubst sie zur Seite, stellt einen Stuhl auf den Tisch, klettert auf die Fensterbank und stürzt in einen Betonschacht. Tot! Dies ist die traurige Geschichte von Patient Franz S. († 66) und der armen Krankenschwester, die den Fehler ihres Lebens machte. Franz S. hatte Herzflimmern, stürzte vom Fahrrad. Der Notarzt rettete ihm das Leben. Reanimation! Der Herz-Patient kam in eine Klinik in Wesel am Niederrhein (NRW). Sein Zustand: kritisch. Das Gehirn war zu lange ohne Sauerstoff. Hilflos war er, verwirrt. Auch, als er in jener tragischen Nacht auf den 25. November 2005 aufwachte. Er stand mit dem Schlafanzug auf dem Flur, war unruhig, tief traurig, wollte nach Hause zu seiner Ehefrau Beate (70). Die Schwester kümmerte sich liebevoll um Franz S. Sie öffnete das Fenster, wollte ihm den Schnee zeigen, damit er sich beruhigt und wegen des schlechten Wetters wieder ins Bett legt und einschläft. Doch dann geschah die Tragödie. Als das Fenster auf war, sah Franz S. die Fluchtmöglichkeit, um endlich nach Hause zu kommen. Er kletterte auf das Sims – und stürzte von der Fensterkante ab. Die Nachtschwester wollte ihn noch fassen, aber ihre Griffe gingen ins Leere. Ihr Patient stürzte ein Stockwerk in die Tiefe, schlug in einem offenen Betonschacht auf, erlitt furchtbare Kopfverletzungen und starb eine Stunde später. Vor dem Duisburger Landgericht lief nach dem Todessturz ein Zivilprozess an. Das Aktenzeichen: 8 O 268/10. Es ging um 180 000 Euro Schmerzensgeld und Schadenersatz. Jetzt endet das Verfahren mit einem Vergleich. Patienten-Anwältin Sabrina Diehl (30) aus Marl (NRW), die die Witwe vertritt, sagte BILD.de: „Das Krankenhaus und wir haben dem Vergleichsvorschlag des Gerichts rechtskräftig zugestimmt. Jetzt bekommt die Witwe 75 000 Euro für ihr Leid. Dieses Geld hilft ihr sehr.“
Damit ist der tragische Fall juristisch abgeschlossen. Und rechtlich sehr interessant. Arzthaftungs-Experte Stefan Hermann (46): „Die Witwe erhält ein Angehörigen-Schmerzensgeld. Das ist hier bemerkenswert. In anderen europäischen Ländern gibt es das schon laut Gesetz; in Deutschland aber noch nicht.“ |
Auf einen Blick vom 26.01.2012 - Drama im Krankenhaus
"Vor den Augen einer Schwester stürzte mein Franz in den Tod"
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Beate Solf wähnte ihren Mann nach einem Herzinfarkt in sicherer Obhut - doch dann geschah ein unfassbares Unglück… Zu einer Stellungnahme war das Marienhospital in Wesel nicht bereit. Auch auf einen Vergleichsvorschlag des Gerichts reagierten die Verantwortlichen nicht. „Man will mich wohl zu einem jahrelangen Prozess zwingen“, so Beate Solf. „Aber auch das stehe ich durch. Ich bin es meinem Mann schuldig!“ |
Neue Post aus Dezember 2011 - Mein Mann wollte nur nach Hause - doch das wurde ihm zum Verhängnis
Vor den Augen der Pflegerin sprang Franz-Gerhard aus dem Fenster. Die Witwe kämpft seit Jahren tapfer um Gerechtigkeit.
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Die Einsamkeit spürt Beate Solf (70) jeden Tag aufs Neue. Besonders, wenn sie allein auf der Parkbank sitzt, auf der sie früher so gerne mit ihrem Franz-Gerhard Rast machte. Der Platz neben ihr bleibt für immer leer. „Ich vermisse meinen Mann jede Sekunde. Wir hatten noch so viel vor nach der Pensionierung“, erzählt die Witwe aus Voerde (Nordrhein-Westfalen) traurig. „Doch dann sprang er im Krankenhaus aus dem Fenster. Dabei wollte er nur nach Hause zu seiner geliebte Familie.“ |
Bildzeitung vom 16.09.2011 - Witwe verklagt Klinik auf 180.000 €
Krankenschwester öffnete verwirrten Patienten das Fenster. Der sprang daraufhin in den Tod…
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Voerde- Mit Tränen in den Augen steht Beate S. (70) am Grab ihres geliebten Mannes. Sie trägt auch sechs Jahre nach dem tragischen Tod von Franz- Gerhard S. (66) noch die Farbe der Trauer… |
Marl Aktuell vom 03.09.2011 - Patient stürzt aus Klinik-Fenster: tot
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Marler Patientenanwalt Stefan Hermann kämpft für die Angehörigen |












