Medizinische Begriffe in alphabetischer Reihenfolge.

A
Abdomen                          

Abdomen ist das lateinische Wort für Bauch und bezeichnet den Bereich zwischen dem Brustkorb und dem Becken.

Abdominal-Lavage Bauchraumspülung
Abduktion

Das Wort Abduktion beschreibt das Abspreizen von Körperteilen. Bei der Abduktion werden somit die Körperteile vom Körper weg bewegt.

Abduzensparese

Die Abduzensparese beschreibt eine Schädigung des 6. Gehirnnervs. Diese hat in der Regel eine Lähmung des Augenmuskels zur Folge, der für die Bewegung des Augapfels nach außen verantwortlich ist. Die Lähmung kann dann zu Doppelbildsehen oder Schielen führen.

Abort Fruchtabgabe, Fehlgeburt
Abrasio Ausschabung der Gebärmutter
Abrasio

Bei einer Abrasion wird Körpergewebe zu diagnostischen oder präventiven Zwecken durch Abschaben, Abschleifen oder mit Hilfe von Strahlungen abgetragen.

Abszess

Abszesse sind umkapselte Ansammlungen von abgesonderten Flüssigkeiten, die vor allem aus Eiweißen (hier insbesondere Enzyme), Glukose und anderen Blutbestandteilen bestehen. Meist sind Abszesse durch Entzündungen bedingt, das heißt durch die Reaktion des Körpers auf einen schädigenden Reiz. In den meisten Fällen sind Bakterien die Auslöser.

Abszesse machen sich meist durch Rötung und Schwellung der betroffenen Körperpartie, aber zum Teil auch durch Spannungsgefühle und Schmerzen bemerkbar. Falls sie nicht offensichtlich äußerlich entstehen, können sie durch Ultraschall, Computer- oder Magnetresonanztomografie aufgespürt werden.

Wichtig ist die korrekte Behandlung eines Abszesses; Sorgfalt ist hier oberstes Gebot. Bei unsachgemäßer Entleerung einer Abszesshöhle könnte die eitrige Flüssigkeit im allerschlimmsten Fall in die Blutbahn gelangen und zu einer Vergiftung führen.

Abusus

Der lateinische Begriff „abusus“ bedeutet übersetzt Missbrauch. In der Medizin wurde das Wort Missbrauch allerdings durch vier unterschiedliche Definitionen des Wortes „Gebrauch“ ersetzt. Daher kann man Worte wie Drogenmissbrauch eher der Umgangssprache als dem medizinischen Fachjargon zuordnen.

Acetabulum

Unter dem Begriff „Acetabulum“ versteht der Mediziner den aus Knochen bestehenden Teil des Hüftgelenks, auch Beckenpfanne genannt. In dem Acetabulum ist der Oberschenkelknochen eingebettet und bekommt durch den kreisförmigen Aufbau der Beckenpfanne seine Flexibilität.

Acidose Störung im Säure-Basen-Haushalt
Acren siehe Akren
Acromion

Bei einem Acromion handelt es sich um die sogenannte Schulterhöhe. Die Schulterhöhe stellt beim Menschen den höchsten Punkt des Schulterblatts dar.

Adaption

Das Wort Adaption besitzt einen lateinischen Ursprung und bedeutet übersetzt Anpassung. In der Medizin bezieht sich dieser Begriff in der Regel auf die Anpassung der Lebewesen an ihren jeweiligen Lebensraum, auch Anpassungsfähigkeit genannt. Des Weiteren bezieht sich der Begriff Anpassung auf das System der einzelnen Sinne, wie etwa die, meist automatische, Anpassung des Sehens an die jeweilige Entfernung und Beleuchtung.

Adduktion

Das Wort Adduktion stellt den Gegensatz zu dem Begriff Abduktion dar. Die Adduktion ist die Bewegung eines Körperteils zum Körper hin.

Adduktor Adduktion bewirkender Muskel
Adenokarzinom von Drüsenzellen ausgehender Krebs
Adeno… "Wortteil mit der Bedeutung: drüsig; von einer Drüse ausgehend"
Adiadochokinese Unfähigkeit rascher Ausführung entgegengesetzter Bewegungen
Adipositas Als Adipositas oder auch Fettleibigkeit wird extremes Übergewicht bezeichnet, welches sich durch einen überdurchschnittlichen Anteil an Körperfett äußert und viele gesundheitliche Risiken mit sich bringt, wie z.B. Bluthochdruck, Diabetes mellitus Typ 2 oder Arteriosklerose
Adipös übergewichtig, fett
Adnexe Eileiter und Eierstöcke
Adyanmie Kraftlosigkeit, Schwäche
Affekt Gemütsbewegung
affektiv affektbedingt, affektbetont
Affektivität 1. Gefühlsansprechbarkeit;2. Gefühlsleben als Gesamtheit
Afferent zuführend
Agglutination Zusammenballung, Verklumpung von Zellen
Aggravation Übertreibung von Krankheitserscheinungen
Agranulozytose Schwund einer bestimmten Gruppe weißer Blutkörperchen
AIDS / HIV Die Abkürzung AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome) bezeichnet eine bisher nicht heilbare Immunschwächekrankheit, die als Folge einer Infektion mit dem HI-Virus entsteht.
Aitken Fraktur bei Beteiligung der Epiphysenfuge
Akinesie Bewegungsarmut
Akkommodation Anpassung
Akne vulgaris Akne ist weltweit die häufigste Erkrankung der Haut, die zu entzündlichen Pickeln, Knoten oder Pusteln u.a. im Gesicht führt.
Akren >Körperenden, -spitzen< wie Nase, Kinn, Finger etc.
Aktivitätshypertrophie Muskelverstärkung durch vermehrten Gebrauch
Aktualneurose Neurose als Auswirkung einer starken aktuellen Reizung des Gemütszustandes
Albino Mensch oder Tier mit fehlender Farbstoffbildung
Albumine spezielle wasserlösliche Eiweiße
Algesie gesteigerte Schmerzempfindung
Algopareunie psychosomatisch bedingte Koitusschmerzen der Frau
alkalisch wie eine Lauge wirkend
Allergie Bei einer Allergie zeigt das Immunsystem Abwehrreaktionen gegen Substanzen, die eigentlich den Menschen nicht bedrohen, wie zum Beispiel gegen Blütenpollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, Kuhmilch, Insektengift, Medikamente oder Metalle.
Alloarthroplastik Gelenkersatz mittels Endoprothese
Alloplastik Gewebsersatz mit Fremdmaterial
Alloplastische Endoprothese                        zum Ersatz eines kompletten Gelenks, also beider Gelenkteile
Allo… Wortteil mit der Bedeutung >fremd<, >anders<
Alopezie krankhafter Haarausfall
Altersdemenz Medizinisch versteht man unter Demenz eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, bei der so wichtige Aufgaben wie das Gedächtnis, das räumliche Orientierungsvermögen oder auch die Sprache zunehmend Schlechter funktionieren.
Alveolarfortsatz der die Zähne tragende Teil des Ober- und Unterkiefers
Alveolen Lungenbläschen
Alzheimer Bei der Alzheimer-Erkrankung gehen schleichend über viele Jahre hinweg Nervenzellen in bestimmten Bereichen des Gehirns verloren. Betroffen ist vor allem die Region für Erinnerung, Antrieb und Gefühl
Amaurose vollständige Erblindung
Amenorrhoe Ausbleiben der Regelblutung
Amnesie

Eine Amnesie ist eine Erscheinungsform einer Gedächtnisstörung. Bei dieser Gedächtnisstörung kommt es zu dem Verlust von Erinnerung, die sowohl von zeitlicher als auch von inhaltlicher Natur sein können. Die Amnesie kann in verschiedenen Ausprägungen auftreten und kann unter Umständen ein dauerhafter Zustand sein.

Amnesie anterograde nach dem Ereignis
Amnesie retrograde vor dem Ereignis
Amputation

Eine Amputation ist die operative Abtrennung eines Körperteils. Häufig ist eine Amputation die letzte Möglichkeit, um das Leben eines Patienten retten zu können.

Amputation (Komplikationen)

Eine Amputation ist die operative Abtrennung eines Gliedmaßes oder eines Teils eines Gliedmaßes. Unumgänglich ist eine Amputation, wenn das Leben des Patienten bedroht ist und nur durch einen derartigen Eingriff gerettet werden kann. Daher ist die Amputation in den meisten Fällen die letzte Möglichkeit, das Leben des betroffenen Patienten zu retten. Ein weiterer möglicher Grund ist, dass das betroffene Körperteil nicht mehr geheilt werden kann und deshalb abgetrennt wird. Auslöser einer Situation, die die Amputation notwendig macht, können verschieden sein. Oftmals ist eine gravierende Unterversorgung des Körperteils mit Blut eine Ursache für eine Amputation. Eine derartige Minderdurchblutung kann beispielsweise als Folge einer Diabetes Erkrankung auftreten. Auch in Zusammenhang mit bösartigen Tumoren und Krebsgeschwüren kann es zur Entfernung bzw. Abtrennung des betroffenen Gewebes oder Körperteils kommen. Auch Unfälle, bei denen Knochen oder Gelenke schwer beschädigt werden, oder gravierende bakterielle Infektionen können unter Umständen eine Amputation indizieren. Im Zuge einer derartigen Operation kann es in einigen Fällen zu Komplikationen kommen. Es kann passieren, dass das Gewebe, das das Operationsfeld umgibt, geschädigt wird und es kann zu Blutungen kommen. Auch Infektionen, Entzündungen und Wundheilungsstörungen können eine mögliche Komplikation einer Amputation sein. Unter Umständen können derartige Komplikationen Folgen eines Ärztefehlers sein. Wenden Sie sich daher im Zweifelsfall gerne an uns, wir stehen Ihnen mit Freude beratend zur Seite und helfen Ihnen, die Ursache der vorliegenden Erkrankung herauszufinden.

Amyloidose Degeneration von Geweben durch Einlagerung des krankhaften Stoffwechselproduktes Amyloid
Analgetikum

Das Wort Analgetikum ist das medizinische Fachwort für schmerzlindernde und schmerzstillende Medikamente.

Anamnese

Das Ziel einer Anamnese ist es, die gesamte Krankengeschichte eines Patienten zusammen zu tragen, um einen vollständigen Überblick zu bekommen. Die Anamnese schließt in der Regel auch die Lebensgeschichte des Patienten mit ein. Das hängt damit zusammen, dass Krankheiten häufig in Zusammenhang mit äußeren Faktoren stehen und Rückschlüsse auf gewisse Risiken zulassen.

Anaphylaxie Überempfindlichkeit, Sonderform der Allergie
Anastomose Querverbindung zwischen Hohlorganen, evtl. operativ hergestellt
Aneurysma

Ein Aneurysma ist eine Erweiterung eines Blutgefäßes, das sich entweder im Laufe der Jahre bildet oder angeboren sein kann.

Angina pectoris anfallsweiser Schmerz in der Herzregion, meist ausstrahlend in den linken Arm bei Herzkranzgefäßverengung
Angiographie Röntgendarstellung von Gefäßen mittels Kontrastmittel
Angiom Gefäßgeschwulst
Anisokorie ungleiche Weite der Pupillen beider Augen
Ankylose Gelenksversteifung
Anorexia nervosa Anorexia nervosa, besser bekannt als Magersucht, ist eine psychisch bedingte Essstörung, bei der beim Erkrankten ein verzerrtes Selbstbild entsteht, welches zu zwanghafter Kontrolle des Gewichts und Unterernährung führt.
Anorgasmie Orgasmusstörung bei Frauen
Anosmie Verlust des Geruchssinns
Antekurvation zur Körpervorderseite gerichtete Verbiegung (meist von langen Röhrenknochen)
anterior vorn, nach vorn gerichtet
anterograde Amnesie

Eine Form der Amnesie, bei der Erinnerungen nach dem Ereignis vergessen werden, das die Amnesie ausgelöst hat.

Anthrax Diese Infektionskrankheit wird durch Anthrax-Bazillen verursacht, welche sie aus einem hitzeresistenten Sporenstadium heraus erst im Körper selbst zu solchen entwickeln. Anthrax ist eine Zoonose, das heißt eine Tierkrankheit. Menschliche Anthraxerkrankungen sind selten.
Antidot Gegenmittel
Antiflexationsdistorsion Biegungszerrung
Antikoagulanzien Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung
antiphlogistisch entzündungshemmend
Antrum Körperhöhle, Organ-, Knochenhöhle
Anurie Ausfall der Harnproduktion
Anus After
Anämie

Blutarmut, speziell Mangel an roten Blutkörperchen.

Die roten Blutkörperchen sind Träger des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin. Das Hämoglobin bindet und transportiert den Sauerstoff, der zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen wichtig ist. Es kommt zur Anämie, wenn mehr Blutzellen ab- als aufgebaut werden.

Anästhesie Unempfindlichkeit, Schmerzausschaltung
Anästhetika schmerzausschaltende Medikamente
Aorta Hauptschlagader
Aortenisthmusstenose Verengung der Hauptschlagader
Apallisches Syndrom Ausfall der Funktion der Hirnrinde, >Wachkoma<
Apertura Öffnung
Apex capitis femoris Spitze des Oberschenkelhalsknochens
Aphasie Sprachverlust
Aphonie Stimmlosigkeit
Apnoe Atemstillstand
Aponeurose flächenhafte Sehne
Apoplex Schlaganfall
Appendix Anhang
Appendix vermiformis Wurmfortsatz des Blinddarms
Apraxie Unfähigkeit, zweckmäßige Bewegungen auszuführen
Arachnoidea ">Spinnwebenhaut<; Teil der dem Gehirn direkt aufliegenden weichen Hirnhaut"
ARDS-Syndrom Abkürzung für Acute respiratory distress syndrome, akutes Lungenversagen durch Atemnotsyndrom
ARDS-Syndrom Acute-respiratory distress syndrome, Atemnotsyndrom mit akutem Lungenversagen
Arosion Zerstörung (>Annagen<) von Gewebe und Organen durch Entzündung bzw. Tumore
Arteria Schlagader
Arteria brachialis Armschlagader
Arteria carotis Halsschlagader
Arteria cerebri media mittlere Hirnschlagader
Arteria facialis Gesichtsschlagader
Arteria femoralis Oberschenkelschlagader
Arteria radialis Speichenschlagader
Arteria temporalis Schläfenschlagader
Arteria tibialis Schienbeinschlagader
Arteria ulnaris Ellenschlagader
Arteria vertebralis Wirbelschlagader
Arteria-cervikalis Halsarterie
Arteria-hapativa Leberschlagader
Arteriosklerose Arterienverkalkung - Zu den wichtigsten Ursachen für Herz-Kreislaufbeschwerden zählt die Arteriosklerose, im Volksmund auch als Arterienverkalkung bezeichnet. Dabei kommt es durch Anheften von Fettsubstanzen an beschäftigte Stellen in den Blutgefäßen zur Verdickung und Verhärtung der Gefäßwände.
Arthritis Gelenkentzündung - Die Arthritis ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Gelenke, wobei in sehr seltenen Fällen auch innere Organe, die Haut oder die Augen befallen sein können. Von allen rheumatischen Erkrankungen tritt die Arthritis am häufigsten auf.
Arthrodese operative Gelenkversteifung
Arthroplastik Gelenkplastik zur Wiederherstellung der Beweglichkeit
Arthrose

Die Arthrose ist ein Gelenkverschleiß, der durch Übergewicht, angeborene Gelenkfehlstellung oder auch Knochenerkrankungen zustande kommen kann. An sich können jegliche Gelenke von arthrotischen Veränderungen beeinflusst werden, aber Statistiken ergaben, dass in Deutschland am häufigsten das Kniegelenk betroffen ist.

Die Arthrose zählt zu den rheumatischen Erkrankungen, welche unerträgliche Schmerzen und massive Bewegungseinschränkungen verursacht und zur sozialen Isolation führen kann.

Die Ursachen für Arthrose können unterschiedlich sein, beispielsweise durch die Ablagerung diverser Säuren auf gesundem Knorpel, übermäßige Belastung und damit verbunden die mechanische Abnutzung, aber auch als Folge einer Verletzung oder sogar durch Einnahme bestimmter Arzneimittel.

Arthroskopie Gelenkspiegelung
Arthrotomie Gelenkeröffnung durch Schnitt
Articulus Gelenk
aseptisch keimfrei durch Sterilisation
Asomnie

Asomnie, auch Insomnie genannt, ist das medizinische Fachwort für Schlaflosigkeit.

Asphyxie Erstickung, Atemstillstand
Aspiration

Einatmung von Fremdkörpern in die Atemwege.

Bei der Aspiration werden sowohl feste als auch flüssige Stoffe in die Atemwege eingeatmet.

ASS Aspirin
asthenischer Habitus schmaler, schwacher, feingliedriger Konstitutionstyp
Asthma Asthma ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindsalter, bei welcher die Atemwege betroffen sind. Bis zu 80 Prozent der Asthmakranken entwickeln vor dem fünften Lebensjahr Symptome wie etwa akute Atemnot, mehr als 20 Prozent bereits im ersten Lebensjahr.
Astigmatismus Sehschwäche infolge einer Hornhautverkrümmung
Asystolie Herzstillstand
Aszites Bauchwassersucht
ataktisch ungleichmäßig, ungeordnet
Ataxie Fehlen eines koordinierten Bewegungsablaufes
Atelektase Luftleere in den Lungenbläschen
Ateminsuffizienz

Bei der Ateminsuffizienz kommt es zu einer teilweise erheblichen Schwächung der Atemfunktion.

Atherosklerose cholesterinhaltige, weiche Beetbildungen in Gefäßwänden, Arterienverkalkung
Athetose neurologisches Krankheitsbild mit bizarren, unwillkürlichen Bewegungen
Athetotisch Krankheitsbild mit unwillkürlichen, unaufhörlichen, langsamen, bizarren Bewegungen der Gliedmaßen
Atlas 1. Halswirbel
Atopische Dermatitis Diese auch als Neurodermitis bekannte Hauterkrankung führt zu Ekzemen, die gerötet, schuppend oder auch nässend sein können und typischerweise an Ellenbeugen, Kniekehlen, Nacken, Hals oder Gesicht auftreten.
Atrophie Gewebe- bzw. Organschwund
ATS Antithrombosestrümpfe
Augenoperation (Komplikationen)

Augenoperationen mittels Laser werden immer beliebter und der technische Fortschritt macht immer mehr möglich in diesem Bereich. Aber bei derartigen Operationen können unter Umständen auch Komplikationen auftreten, die auch der technische Fortschritt zur Zeit noch nicht verhindern kann. Beispielsweise kann es zu einer sogenannten Dezentrierung kommen, bei der nicht die Pupillenmitte sondern ein Bereich seitlich daneben gelasert wird. Diese Fehlbehandlung führt zu einer falschen Krümmung der Hornhaut. Des Weiteren leidet der betroffene Patient in der Regel unter einer stärkeren Blendempfindlichkeit und es kann zu Doppelbildsehen kommen. Durch einen zusätzlichen Eingriff kann der Fehler allerdings behoben werden, jedoch ist diese Korrektur nicht einfach durchzuführen. Auch nach der Operation können Komplikationen entstehen. Es kann beispielsweise zu einer Infektion im Augenbereich kommen, die unbehandelt zu einer starken Narbenbildung und Verhornung des Hornhautgewebes im Auge führen kann. Außerdem kann es zu einer Verschiebung des behandelten Hornhautgewebes kommen, die in der Regel durch das Reiben des Auges hervorgerufen wird.

Augmentation plastische Operation
Aumaurotisch blind, erblindet
Auskultation Abhören von Organgeräuschen
Autologe Hauttransplantation, Übertragung körpereigener Haut
Autolyse Selbstandauung
AV-Block Überleitungsstörung der Elektrizität am Herzen
Axilla

Der Begriff Axilla ist das medizinische Fachwort für die Achselhöhle.

Axis 2. Halswirbelkörper
Axon Achsenzylinder von Nerven
Azidose Säuerung, speziell von Blut und Muskulatur
Ätiologie                              Lehre von den Krankheitsursachen
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B
Babinsky-Reflex Reflex am Fuß zur Überprüfung der sog. Pyramidenbahn
Bajonettstellung Hervortreten des distalen Ulnaendes bei dislozierter Radiusfraktur
Bakterielle Meningitis (Hirnhautentzündung) Eine bakterielle Meningitis ist eine durch Bakterien verursachte, meist eitrige Entzündung der Hirnhaut, die sofort mit Antibiotika behandelt werden muss, da Dauerschäden oder Tod drohen.
Bakteriämie Überschwemmung des Blutes mit Bakterien
Balanitis Entzündung der Eichel
Balanoposthitis Entzündung der Eichel mit Beteiligung der Vorhaut
Balken Faserverbindung zwischen den beidenHemisphären im Gehirn
Bartonfraktur Radiusfraktur mit Absprengung des unteren Speichenendteils
basal der untersten Schicht einer anatomischen Formation angehörend
Basalganglien speziell Kerngebiete im Gehirn
Basaliom anfänglich gutartige Hautgeschwulst mit Entartungspotential
Bayotensin                         blutdrucksenkendes Medikament
Bechterew'sche Krankheit

Auch Morbus Bechterew genannt, ist eine chronische rheumatische Erkrankung, bei der sich die Gelenke entzünden und versteifen. Am häufigsten sind die Gelenke der Brust- und Lendenwirbelsäule und die Gelenke im Bereich des Kreuz- und des Darmbeins betroffen.

Begehrensneurose Tendenziöse, auf die Erreichung bestimmter Wünsche und Ziele (z. B. einer Rente) gerichtete Reaktionsweise ohne Krankheitswert
benigne gutartig
Bennett-Fraktur Luxationsfraktur des 1. Mittelhandknochens
Benzodiazepine Beruhungsmittel aus der Gruppe der Psychopharmaka
Bicondylär 2 Knochenknorren
biliar mit Bezug auf die Galle
Bilirubin Gallenfarbstoff
Bimalleoläre Sprunggelenksfraktur Fraktur des Innen- und Außenknöchels
Binnenverletzung Gelenkinnenverletzung
Biopsie Entnahme einer Gewebeprobe durch Punktion
Bizeps zweiköpfiger Muskel an Oberarm und Oberschenkel
bi… Vorsilbe für doppelt, zweifach
BKS Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit (Diagnosemethode bei Entzündungen)
bland reizlos, mild
Blasenentzündung Die Blasenentzündung (Zystitis) ist eine Schmerzhafte Infektion der unteren Harnwege und wird meist durch Bakterien verursacht, die durch die Harnröhre zur Blase hinaufsteigen. Eindeutige Zeichen sind vermehrter Harndrang und schmerzhaftes Brennen beim Wasserlassen.
Blinddarm Wurmfortsatz des Darmes, wird bei Entzündung operativ entfernt.
Blinddarmoperation (Komplikationen)

Im Falle einer Blinddarmentzündung ist die Entfernung desselben äußerst wichtig, da es zu einem lebensgefährlichen Durchbruch kommen kann. Da es sich bei der Entfernung des Blinddarms um einen Routineeingriff handelt, kommt es eher selten zu Komplikationen. Dennoch kann es, abhängig von der Operationsmethode und von der Beschaffenheit des Operationsfeldes, zu Organverletzungen kommen, die einen Darmverschluss, (Nach-) Blutungen, Abszessbildung oder eine Bauchfellentzündung nach sich ziehen können. Des Weiteren können im Wundbereich Heilungsstörungen oder eine übermäßige Narbenbildung auftreten. In einigen Fällen können chronische Schmerzen als Folge der Operation entstehen. Kommt es zu übermäßiger Eiterbildung oder zur Infektion der Wunde, kann eine zusätzliche Operation notwendig werden, um das Infektionsfeld zu säubern oder den Eiter abzulassen.

Blow-out-Fraktur

Bruch des Augenhöhlenbodens durch Gewalt aufs Auge.

Eine Fraktur, die durch einen Schlag auf das Auge entstehen kann. Folge eine derartigen Fraktur können Sehstörungen oder das Absinken des Augapfels in die Augenhöhle sein.

Blutarmut Die roten Blutkörperchen sind Träger des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin. Das Hämoglobin bindet und transportiert den Sauerstoff, der zur Aufrechterhaltung der Körperfunktion wichtig ist. Es kommt zur Blutarmut (Anämie), wenn mehr Blutzellen ab- als aufgebaut werden.
Blutgerinnsel Bildet sich in den Venen ein Blutgerinnsel, so spricht man von einer Thrombose. Als Folge kommt der Blutfluss in diesem Gefäß zum Stillstand. Ein solches Blutgerinnsel kann verschiedene Ursachen haben.
Bluthochdruck Die chronische Erhöhung des Blutdrucks, auch Hypertonie genannt, birgt für Betroffene ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Schätzungen zufolge sind in Deutschland etwa 12 Millionen Menschen betroffen.
Bluthochdruck, Schwangerschaftsbedingt Schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck ist ein Symptom für Präeklampsie, eine hypertensive Schwangerschaftserkrankung. Dabei können organische oder neurologische Störungen wie Niereninsuffizienz oder Sehstörungen auftreten.
BMI body mass index (Maß für Fettleibigkeit)
BNS-Leiden eine Form der Epilepsie
Borreliose Laut Robert-Koch-Institut ist die Borreliose die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit in Europa. Gegen Borreliose gibt es zurzeit keine Impfung. Erreger sind die zu den Spirochaeten gehörenden Borrelien (Bakterien).
Brachium Arm, Oberarm
Bradykardie langsamer Herzschlag
Brevis kurz
Brillenhämatom beidseitiger Bluterguss an den Augenhöhlen
Bronchiektasen Ausweitungen von Bronchien
Bronchien größere Luftwege innerhalb der Lungen
Brown-Syndrom gleichseitige Bewegungs- und gegenseitige Empfindungslähmung bei halbseitiger Querschnittverletzung des Rückenmarks
Brucellose Die Brucellose ist eine von Tieren auf den Menschen übertragbare Infektionskrankheit, die zwar weltweit vorkommt, aber hauptsächlich in den Mittelmeerländern, Asien und Lateinamerika zu finden ist. Hierzulande ist die bakterielle Infektionskrankheit sehr selten geworden.
Brustkrebs Bei Brustkrebs (Mammakarzinom) handelt es sich um einen meist von den Milchgängen ausgehenden bösartigen Tumor. Jährlich sterben hierzulande etwa 19000 Frauen an der Tumorerkrankung. Besonders häufig ist Brustkrebs bei Frauen, die 50 Jahre und älter sind.
Bulbus knollenförmiger Organteil
Bulbus oculi Augapfel
Bursa Beutel, Schleimbeutel, taschenförmiger Hohlraum
Bursektomie operative Entfernung eines Schleimbeutels
Bursitis Schleimbeutelentzündung
Burso-Olecrani Ellenbogenschleimbeutel
BWK Brustwirbelkörper
Bypass

Ein Bypass dient zur Überbrückung einer Gefäßverengung. Häufig werden Bypässe in die Herzkranzgefäße eingesetzt, um verengte oder vollständig verschlossene Gefäße wieder für den Blutstrom zu öffnen.

BZ Blutzucker
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C
Ca.                                        Abkürzung für Karzinom = Geschwulst, Krebs aus Zellen des ersten Keimblattes
Caecum

Dieser Begriff ist das lateinische Wort für den Blinddarm.

Calcaneus Fersenbein
Callus Knochenneubildung an einem Knochenbruch
Capitulum Köpfchen
Capitulum - humeri Oberarmköpfchen
Capsula articularis Gelenkkapsel
Caput Kopf, Gelenkkopf, Muskelkopf
Caput - fibulae Wadenbeinköpfchen am Kniegelenk
Caput - radii Speichenköpfchen am Ellenbogen
Caput medusae strahlinge Gefäßerweiterungen um den Nabel bei Schrumpfleber
cardial das Herz betreffend
Caries Fäulnis
Carotis Halsschlagader
Carotis communis Kopfschlagader
Carpalgelenk Handgelenk
Carpalia Handwurzelknochen
Carpaltunnelsyndrom im Handwurzelknochen hervorgerufene Atrophie
Carpus Handwurzel
Carzinom siehe Ca.
Cauda equina Endabschnitt des Rückenmarks
Cavum Höhle, Hohlraum
Cavum - cranii Schädelhöhle, die das Gehirn enthält
Cavum - subdurale Hohlraum zwischen harter und weicher Hirnhaut
Cephalgie Kopfschmerz
Cerclage Kreisnaht, speziell am Gebärmuttermund
Cerebellum Kleinhirn
Cerebral auf das Gehirn bezüglich
cerebro…  
Cerebrum

Großhirn - Cerebrum ist der lateinische Begriff für das Gehirn. Das Wort cerebral beschriebt somit alles, was mit dem Gehirn zusammenhängt.

Cervic - uteri Gebärmutterhals
cervical auf den Hals bezüglich
Cervicocephalgie halswärtige ("cervikal") Kopfschmerzen ("Cephalgie")
Cervikalsyndrom Sammelbezeichnung für sensible, motorische und vegetativtrophische Störungen im Bereich des Halses
Cervix Hals, Nacken, Gebärmutterhals
Chlamydien-Infektion Chlamydien werden durch Geschlechtsverkehr, sehr viel seltener durch Schmierinfektion (Kontaktinfektion) übertragen und lösen vor allem Entzündungen im Genitalbereich aus.
Cholangitis Entzündung der Gallengänge
Cholelithiasis Gallensteinleiden
Cholera Diese Krankheit wird durch eine Infektion mit dem Bakterium Vibrio cholerae verursacht und führt Durchfall und Erbrechen herbei. Der dadurch verursachte hohe Wasser- und Salzverlust kann wiederum Herzkreislauf- oder Nierenversagen zur Folge haben.
Cholesterinspiegel, erhöht Cholesterin kommt in allen Organen des menschlichen Körpers vor. Es wird zum Beispiel für die Funktion der Nervenzellen benötigt. Ein erhöhter Cholesterinspiegel, speziell in Verbindung mit anderen Risikofaktoren, bedeutet eine Gefahr für die Gesundheit.
Cholezystektomie Gallenblasenentfernung
chol… auf die Galle bezogen
chondral zum Knorpel gehörend
Chondromalazie Erkrankung der Knorpelgrundsubstanz
Chondropathie Knorpelerkrankung
Chorea Veitstanz
Chronischer Schmerz Chronische Schmerzen halten über Monate an, und es hilft meist auch nicht, wenn lediglich der Auslöser therapiert wird. Dieser Schmerz verliert seinen Sinn als Signal vor Gefahr und entwickelt sich mit der Zeit zu einem eigenständigen Krankheitsbild, das individuell behandelt werden muss.
Chymo-Nukleolyse Nukleolyse-Auflösung von Bandscheiben-Kernteilen im LWS-Bereich durch örtliche Injektion von Chymopapain
Cicatrix Narbe
Claudicatio Hinken
Clavicula Schlüsselbein
Clivus Hügel
Clot Gerinnsel, Blutgerinnsel
Clunes Gesäßbacken
Coecum Blinddarm, Teil des Dickdarms
Coli-Infektion Infektion durch das Bakterium Escherichia coli
Colitis Entzündung des Dickdarms
Collateral auf der gleichen Seite gelegen, benachbart
Collum Hals
Colon Dickdarm
Colon ascendens aufsteigender Dickdarmteil, rechter Mittelbauch
Colotomie Einschneiden des Dickdarms
Columna vertebralis Wirbelsäule
Commotio cerebri Gehirnerschütterung
Condylus Gelenkknorren, -kopf
Condylus - femoris Oberschenkelrolle
Condylus - humeri Gelenkknorren des Oberarms im Ellenbogen
Condylus - lateralis äußerer Schienbeinhöcker
congenital angeboren
Conjunktiva Bindehaut des Auges
Contre-Coup-Blutung Gehirnblutung
Contusio Quetschung
Contusio - bulbi Augapfelprellung
Contusio - cordis Herzprellung
Contusio cerebri Hirnquetschung
Cor

lat. für Herz

Corium Lederhaut
Coronarsklerose Verkalkung der Herzkranzgefäße
Corpus carcinoma Gebärmutterkrebs
Corpus uteri Gebärmutterkörper
Cortex cerebri Hirnrinde
Costalis auf die Rippe bezogen
Coup-Verletzung der bei Riss einer Varikozole durch das den Samenstrang umgebene Hämatom schlagartig aufretende Schmerz
Coxa Hüfte
Coxarthrose degenerative Hüftgelenkserkrankung
cranial, ccranio… auf den Schädel bezogen
Cranialis kopfwärts, zum Schädel gehörend
Craniotomie operative Schädeleröffnung
Craniotomie

Der Begriff Craniotomie ist der medizinische Fachbegriff für das operative Eröffnen des Teils des Schädels, der aus Knochen besteht.

Cranium

Das Wort Cranium bezeichnet den knöchernen Schädel.

Crepitatio Knistern, verwendet für Knochengeräusche bei Knochenbrüchen
CRP Abk. für C-reaktives-Protein, laborchemischer Entzündungsparameter (Entzündungsweiß im Blut)
Crutchfield-Klammer zangenartige Extensionsklammer, befestigt direkt an der Schädelkalotte (z.B. zur Reposition von HW-Luxationen)
CT Computertomographie
Cubitus Ellenbogen
Cuboid Würfelbein (Fußwurzelknochen)
Curvatur Krümmung (Magen)
Cushing Syndrom Erkrankung durch Überfunktion der Nebennierenrinde
Cutis

Cutis ist der lateinische Begriff für die Haut.

Cyanose >Blausucht>, Blaufärbung der Haut bei Sauerstoffmangel
Cysten Hohlräume, in der Regel durch Krankheit entstanden
Cysticus zur Blase gehörig, zystisch
Cytomegalie-Virus (CMV) Infektionen mit dem CytoMegalieVirus (CMV) sind die häufigsten Virusinfektionen in der Schwangerschaft und können das ungeborene Kind ernsthaft schädigen.
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D

Deafferentierung                  

Ausschaltung der sensiblen Impulse (Afferenzen) durch operativen Eingriff
Debilität Geistesschwäche (Schwäche)
Débridement chirurgische Wundausschneidung
Defibrillation Beeinflussung der körpereigenen Elektrizität durch elektrischen Strom von außen
Defäkation Stuhlentleerung
Degeneration Rückbildung, Abbau
Dehiszenz Auseinanderweichen, Klaffen
Dehydratation Austrocknung
Dekapitation Abtrennung des Kopfes
Dekollement Hautabscherung
Dekompensation Nachlassen der eine Organschwäche ausgleichenden Kräfte
Dekompression

Druckabfall - Bei der Dekompression wird eine Druckentlastung der Organe oder des gesamten Organismus durchgeführt. In manchen Fällen werden dazu auch chirurgische Maßnahmen angewendet.

Dekubitus

Aufliegegeschwür, Druckgeschwür

Bei einem Dekubitus handelt es sich um ein sogenanntes Druckgeschwür, das durch zu langes Liegen in der gleichen Position entsteht. Die Haut des Patienten wird durch den Druck des Körpers wund gescheuert und kann sich unter Umständen auch entzünden. Häufig werden derartige Geschwüre auch als ein Zeichen für schlechte Pflege angesehen, da die regelmäßige Umlagerung eines bettlägerigen Patienten ein wichtiger Bestandteil der Pflegedienstleistung ist.

Dellwarzen Die Stecknadelkopf- bis erbsengroßen Warzen sind weich, weil ihnen die verhornte Oberfläche „normaler“ Warzen fehlt. Und sie sind ansteckend, weil ihnen eine Virusinfektion zugrunde liegt. Anders als bei „normalen“ Warzen sind aber nicht Papilomviren die Ursache, sondern ein Vertreter aus der Gruppe der Pockenviren.
Demenz

Geistesschwäche, Verblödung

Die Demenz beginnt mit immer stärker werdenden Störungen im Bereich des Kurzzeitgedächtnisses und vor allem auch der Fähigkeit, sich Dinge im Allgemeinen merken zu können. Wenn die Krankheit weiter fortschreitet, stellen sich auch Lücken im Langzeitgedächtnis ein. Dies führt dazu, dass die Patienten sowohl Erinnerungen als auch bereits erworbene Fähigkeiten verlieren und häufig in fortgeschrittenen Stadien der Krankheit auf Hilfe angewiesen sind.

Demenz/Altersdemenz Medizinisch versteht man unter Demenz eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, bei der so wichtige Aufgaben wie das Gedächtnis, das räumliche Orientierungsvermögen oder auch die Sprache zunehmend schlechter funktionieren.
Demenz/Alzheimer Bei der Alzheimer-Erkrankung gehen schleichend über viele Jahre hinweg Nervenzellen in bestimmten Bereichen des Gehirns verloren. Betroffen ist vor allem die Region für Erinnerung, Antrieb und Gefühl.
Denervierung Nervenentfernung
Dengue-Fieber Denguefieber ist die häufigste Flavi-Virus-Erkrankung, welche in den gesamten Tropen und Subtropen vorkommt. Sie wird nach ihrem Krankheitsbild auch „Siebentage-“ oder „Knochenbrecherfieber“ genannt.
Dens

Dens ist das lateinische Wort für Zahn.

Dens axis zahnförmiger Fortsatz des 2. Halswirbela
dental die Zähne betreffend
Dentin Zahnbein; knochenähnl., harte Grundsubstanz des Zahnkörpers
Depression Bei einer Depression handelt es sich um eine psychische Störung, deren Ursache genetischer, biochemischer oder psychologischer Art sein kann. Depressionen treten sowohl bei Erwachsenen als auch Kindern und Jugendlichen auf und können u. a. durch Überforderung, Stress oder Demütigung entstehen.
Dermatitis

Eine Dermatitis ist eine akute Entzündung der Haut, häufig auch Ekzem genannt.

Dermatom von einer bestimmten Nervenwurzel versorgtes Hautareal
derma… die Haut betreffend
Dermoidektomie Aussaugung von Unterhautfettgewebe zum Ausgleich von Nieveauunterschieden
Dermoidzyste Zyste, die als Fehlbildung der Embryonalentwicklung Talg, Haare, u. U. Zähne enthält
Desaultverband Spezialverband zur Fixierung von Schulter und Oberarm am Brustkorb
desensibilisieren unempfindlich machen (z. B. gegen Allergene)
Destruktion Zerstörung
Deviation Abweichung
Devital leblos, abgestorben
Dezeleration Verlangsamung
Diabetes

Diabetes ist eine Stoffwechselkrankheit, bei der der Körper zu viel Zucker produziert. Diabetes kann über eine außergewöhnlich hohe Konzentration von Zucker in Urin und Blut nachgewiesen werden. Bei gesunden Menschen erzeugt die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin, was den aus Kohlenhydraten abgebauten Traubenzucker in das Innere von Zellen transportiert und in Form von Glykogen gespeichert. Durch die Speicherung kann der Blutzuckerspiegel aufrecht erhalten werden.

Außerdem hat Insulin die Aufgabe, das Körperfett in den Depots zu halten, oder sie gezielt abzubauen. Daher ist neben des starken Blutzuckeranstiegs auch eine extreme Gewichtsabnahme eine Anzeichen für Diabetes, da das Fett nicht gespeichert werden kann.

Die Behandlung von Diabetes ist je nach Schweregrad unterschiedlich. Grundlegend sind jedoch eine Umstellung der Ernährung und des Lebensstils, sowie im Fall von Übergewicht eine Gewichtsreduktion durch ausreichende Bewegung. Viele Diabetes-Patienten müssen sich außerdem noch Insulin spritzen.

Diabetes insipidus krankhafte Steigerung der Harnausscheidung mit dadurch bedingtem krankhaftem Durst (meist Folge einer Schädigung der Hirnanhangsdrüse)
Diabetes mellitus Der Diabetes mellitus, auch als Zuckerkrankheit bekannt, ist eine chronische Stoffwechselerkrankung. Dabei kann der Körper das lebensnotwendige Insulin nicht in ausreichender Menge herstellen bzw. sprechen die Körperzellen nur ungenügend auf das zur Verfügung stehende Insulin an.
Diadochokinese geordneter Ablauf rasch wechselnder antagonistischer (gegensätzlicher) Bewegungen
Dialyse

Blutwäsche mittels künstlicher Niere

Bei der Dialyse handelt es sich um ein Verfahren, das nach einem Nierenversagen zum Einsatz kommt. Die Nieren sorgen dafür, dass das Blut von jeglichen Schadstoffen gereinigt wird. Kommt es zu einem Nierenversagen, wird das Blut mithilfe der Dialysemaschine gereinigt, es findet also eine sogenannte Blutwäsche statt. Die Maschine übernimmt bei diesem Vorgang die Funktion der Nieren. Je nach Zustand des Patienten kann es notwendig sein, die Dialyse bis zu drei mal pro Woche durchzuführen.

Diaphragma Zwerchfell
Diaphyse Mittelstück von Röhrenknochen
Diarrhoe Durchfall
Diastase Auseinanderweiche, Auseinanderstehen
Diathermie Hochfrequenzstrom
Differentialdiagnose Unterscheidung und Abgrenzung ähnlicher Krankheitsbilder
diffus ohne scharfe Grenzen
Digestion Verdauung
digital mit dem Finger
Digitus Finger
Dilatation Ausweitung, Erweiterung
Dioptrie

Maßeinheit der Brachkraft einer optischen Linse

Der Begriff Dioptrie bezeichnet den sogenannten Brechwert von Linsen. Die Linsen dienen dem Optiker dazu, Sehschwächen bei Menschen auszugleichen.

Diplegie

Der Begriff Diplegie bezeichnet in der Medizin eine beidseitige Lähmung.

Diplopie Doppelsehen
Disarthrie Sprache ist rau, heiser, krächzend
Diskopathie Erkrankung der Bandscheibe
Diskus Knorpelscheibe in Gelenken, Bandscheibe der Wirbelsäule
Diskushernie Bandscheibenvorfall
Dislokation

Unter dem Begriff Dislokation versteht man in der Medizin eine Verschiebung der Knochen, Organe oder bestimmter Organteile.

Dislozierung siehe "Dislokation", Verschiebung von Knochenbruchenden, untypische Lage von Organen, Fehlstellung
Dissektion Spaltung speziell Einriss innerer Wandschichten bei Schlagadern
Dissemination Ausbreitung eines Krankheitsprozesses
distal entfernt von einem Bezugspunkt
Distorsion Verstauchung, Zerrung, Überdehnung
Distraktion Auseinanderziehen, Strecken
Disziplinarverfahren

Ein Verfahren, um eventuelle Dienstvergehen zu überprüfen und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen, wie zum Beispiel eine Geldbuße, einzuleiten. Disziplinarverfahren gelten nur für Beamte, Richter oder Soldaten. Für Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst gelten die üblichen Maßnahmen des Arbeitsrecht, wie beispielsweise eine Abmahnung oder eine Kündigung.

Diurese Harnausscheidung
Divertikel Aussackung bei einem Hohlorgan
Divertikulitis Entzündung eines Divertikels, speziell am Dickdarm
DL Duchleuchtung
Dolor Schmerz
Dormicum Schlafmittel
dorsal die Rückseite betreffend, zum Rücken gewandt
Dorsalgien Rückenschmerzen
Double-Bubble Doppelblase
Douglas’scher Raum teifstgelegene Stelle im sog. kleinen Beckenraum
DPT-Impfung Impfkombination: Diphterie, Keuchhusten, Wundstarrkrampf
Drainage

Ableitung von Gasen oder Flüssigkeiten

Eine Drainage wird in der Regel nach operativen Eingriffen gelegt, um Wundsekrete und Blut aus der entstandenen Wunde ableiten zu können.

Ductus choledochus Gallengang
Duodenum Zwölffingerdarm
Dupuytren-Kontraktur Beugestellung des 4. und vor allem 5. Fingers infolge Verdickung der Sehnenplatte der Hohlhand
Dura mater harte Hirnhaut
Durchgangssyndrom passagere psychische Störung nach funktioneller Hirnschädigung, speziell nach Gehirnerschütterung
Dys… Vorsilbe mit der Bedeutung: Störung
Dysarthrie Sprachstörung durch Hirnschädigung
Dysenterie Ruhr
Dysfunktion Funktionsstörung
Dyskalkulie ständige Minderleistungen im arithmetischen Grunlagenbereich
Dyskinesie Bewegungsstörung
Dysmenorrhoe schmerzhafte Regelblutung
Dyspepsie Verdauungsstörung
Dysphagie Schluckstörung, Schlingkrampf
Dysphonie heisere Stimme
Dysplasie Fehlbildung
Dyspnoe Atemstörung, Atemnot
Dystokie

Bei einer Dystokie handelt es sich um einen nicht normal ablaufenden Geburtsvorgang. Das hängt oftmals damit zusammen, dass die Wehen während der Geburt nachlassen oder gar aufhören.

Dystonie Störung einer natürlichen Spannung
Dystrophie Ernährungsstörung eines Gewebes oder Organs
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E
Echokardiogramm (ECG)                                         Ultraschalluntersuchung des Herzens
EEG

EEG ist die Abkürzung für das Wort Elektroenzephalogramm bzw. für das Wort Elektroenzephalografie. Bei diesen Untersuchungsmethoden geht es um die Messung der elektrischen Aktivitäten des Gehirns. Das Elektroenzephalogramm stellt dann in einer graphischen Darstellung die elektrische Aktivität und die jeweiligen Schwankungen dar.

Efferent ableitend, herausführend, wegführend
Effloreszenz >Hautblüte<, Hautausschlag, z. B. in Form von Pusteln, Bläschen ect.
EKG Elektrokardiogramm
Eklampsie Schwangerschaftsvergiftung
Ektomie

 Eine Ektomie ist im Allgemeinen eine operative Entfernung eines Organs oder eines Tumors zum Beispiel. Tumore sind in der Regel die häufigste Indikation für eine Ektomie.

ektomie (…ektomie) Nachsilbe mit Bedeutung: „operative Entfernung“
Ektropium 1. Auswärtskehrung, Umstülung,2. anhaltende teilweise Auswärtswendung der bindehaut eines Augenlids
Ekzem Hautausschlag
Elektroenzephalogramm (EEG) Hirnstromkurve
Elektrokardiogramm (EKG) Herzstromkurve
Elektrolyte chem. Verbindung (Säuren, Basen, Salze), die in wässrigen Lösungen in Ionen zerfallen
Elektromyographie (EMG) Muskelstromkurve
Elevation Hochhebung, Verlagerung nach oben
Elongation Verlängerung
Embolie

Verstopfung von Blutgefäßen durch abgeschwemmtes Material, meist Blutgerinnsel (Thrombus)

Bei einer Embolie können sowohl körpereigene Gewebe als auch körperfremde Substanzen Blutgefäße vollständig oder zum Teil verstopfen. In der Regel können Embolien mithilfe von Medikamenten aufgelöst werden. In einigen Fällen wird jedoch auch ein operativer Eingriff notwendig.

Emesis Erbrechen
EMG

Ein EMG ist eine Elektromyografie. Bei dieser Untersuchung werden die elektrischen Aktivitäten der Muskeln gemessen und in der Regel graphisch dargestellt.

Eminentia Erhebung, Verwölbung
Emphysem

Bei einem Emphysem handelt es sich um eine größere Ansammlung oder Stauung von Luft an einer dafür ungewöhnlichen Stelle.

Emphysen Lungenblähung
Empyem Eiteransammlung in Körperhöhlen
Encephalitis Entzündung des Gehirns
Encephalon

Der Begriff Encephalon ist ein aus dem Griechischen stammender Begriff und bedeutet auf deutsch Gehirn.

endogen von innen kommend, veranlagungsbedingt
Endokard Innenauskleidung des Herzens
Endokarditis

Entzündung des Herzinnenfells, speziell der Herzklappen

Bei einer Endokarditis handelt es sich um eine Entzündung der Innenhaut eines Herzens. Sollte eine Endokarditis unbemerkt und unbehandelt verlaufen, endet die Krankheit tödlich. Mithilfe von Antibiotika ist die Krankheit allerdings gut heilbar.

Endometrium Gebärmutterschleimhaut
Endoprothese

Bei einer Endoprothese handelt es sich um eine Prothese, die ein vollständiges Gelenk oder Ähnliches ersetzt. Die eingesetzten Implantate können in der Regel zeitlebens im Körper verbleiben.

Endoskopie Untersuchung von Körperhöhlen mittels Spiegelungsgerät
Enophtalmus Zurücksinken des Augeapfels in die Augenhöhle
Enteritis Darmentzündung
Enukleation Ausschälung eines in sich gut begrenzten Organs, Tumors oder Fremdkörpers
Enzephalitis

Die Enzephalitis ist eine Gehirnentzündung, die meistens durch eine Infektion mit Viren oder mit Bakterien ausgelöst wird.

Enzephalopathie

Eine Enzephalopathie bezeichnet eine krankheitsbedingte Veränderung des Gehirns. Der Begriff bezieht sich jedoch nur auf Erkrankungen, die nicht durch eine Entzündung im Gehirn hervorgerufen werden. Des Weiteren wird der Begriff nur im Zusammenhang mit Erkrankungen des gesamten Gehirns gebraucht und nicht, wenn lediglich ein Teilbereich des Gehirn erkrankt ist.

Epidermis Oberhaut
epidural zwischen harter Hirnhaut und Knochen gelegen
Epigastrium Magengrube, Oberbauchgegend
Epikrise Abschlussbericht
Epilepsie

Krampfanfallsleiden - Bei der Epilepsie handelt es sich um eine neurologische Krankheit, die die sogenannten epileptischen Anfälle verursacht. Zu den Anfällen kommt es in der Regel durch unkontrollierte Entladungen von elektrischen Impulsen im Gehirn. Die Epilepsie wird unter anderem auch als Fallsucht oder Krampfleiden bezeichnet.

Epiphyse gelenknahes Ende der langen Röhrenknochen
Epiphysenfuge Wachstumszone eines Knochens
Epistaxis Nasenbluten
Epithel oberste Zellschicht von Haut und Schleimhäuten
Epykondylus Knochenversorgung eines Gelenkkopfes zur Befestigung von Bändern und Muskeln
Erektile Dysfunktion Nahezu jeder fünfte Mann ist von der sogenannten erektilen Dysfunktion betroffen. In diesem Falle füllen sich die Schwellkörper im Penis nicht mit Blut und die Erektion bleibt aus. Dieses Problem kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst sein. Neben psychischen Gründen kann auch eine organische Ursache vorliegen.
Erkältung Jeder Mensch bekommt durchschnittlich zwei- bis viermal im Jahr eine Erkältung. Hochsaison hat sie vor allem in den kühlen Herbst- und Wintermonaten, vermutlich wegen der in dieser Jahreszeit herabgesetzten Immunabwehr.
Erosion Abschürfung
Erste Hilfe Als Erste Hilfe bezeichnet man Maßnahmen, die bei einem Notfall untergenommen werden, um Leben zu retten, Gesundheitsschäden zu verhindern oder Gefahren abzuwenden. Erste Hilfe kann in verschiedenen Bereichen geleistet werden, z.B. bei Sportverletzungen oder Epilepsie-Anfällen, aber auch bei Gefahren, die dem Haustier drohen.
Erysipel Wundrose, Rotlauf

Erythema

infectiosum

Diese Virusinfektion wird, schon aufgrund des Namens, seht häufig mit den Röteln verwechselt. Es handelt sich aber um eine ganz eigenständige Erkrankung, die durch einen vollkommen anderen Erreger ausgelöst wird, dass Parvovirus B 19. Es ist das kleinste bekannte humanpathogene, d.h. für den Menschen gefährliche Virus. Der medizinische Begriff lautet Erythema infectiosum.
Erythrozyten rote Blutkörperchen
Exartikulation

Bei einer Exartikulation wird eine Gliedmaße im Gelenk amputiert.

Exazerbation Verschlimmerung
Excision Ausschneiden
Exkretion Absonderung
exogen durch äußere Ursache
Exophorie verstecktes Auswärtsschielen
Exostose gutartiger Knochenauswuchs
Exploration Untersuchung bzw. Befragung
Exsikkose Austrocknung
Exstirpation operative Entfernung
Extension Streckung
Extensionsbügel hufeisenförmiger Drahtspannbügel f. d. Drahtextension bzw. f. d. Einspannen eines "Steinmann-Nagels"
Extensor Strecker ("Musculus extensor" = Streckmuskel)
Externus außen gelegen
extraperitoneal außerhalb des Bauchfells
Extrasysrolen außerhalb des normalen Herzrhythmus erfolgter Herzschlag
Extration das Herausziehen
Extravasat aus einem Gefäß ins Gewebe ausgetretene Flüssigkeit
Extremitäten

Mit dem Begriff Extremitäten werden die Gliedmaßen des Menschen bezeichnet. Man unterscheidet zwischen den oberen Extremitäten, also den Armen, und den unteren Extremitäten, also den Beinen.

Extubation Entfernung des Batmungsschlauchs
Exzision Ausschneidung
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F
Facialis Gesichtsnerv
Facies

Bei dem Begriff Facies handelt es sich um den medizinischen Fachausdruck für das Gesicht.

Farbenblindheit Das gesunde Auge kann bei Helligkeit etwa 150 Farbtöne unterscheiden. Verantwortlich dafür sind die Zapfen in der Netzhaut. Personen mit einer Farbblindheit haben keine Zapfen bzw. solche, die nicht richtig funktionieren. Deshalb können sie keine oder fast keine Farben sehen, haben eine mangelhafte Sehschärfe und eine erhöhte Blendeempfindlichkeit.
Fascia sehnenartige Hüllhaut der Muskeln
Fascia thoracolumbalis sehnenartige Umbildung der Muskulatur der BWS und LWS
Faszia (=lat. Binde) 1. besonders angelegter Bindenverband, 2. Muskeln umfassende bindende Hülle aus kollagenen Fasern und Netzen
febril fiebrig
Felsenbein Teil des Schläfenbeins
Femoralarterie Oberschenkelarterie
Femoralis zum Oberschenkel gehörend
Femur Oberschenkel
Femurcondyle Oberschenkelknochenkopf ("Femur"=Oberschenkel, "Condylus"=Gelenkkopf)
Fertilität

Das Wort Fertilität ist der medizinische Fachbegriff für Fruchtbarkeit.

Fiber Faser
Fibrin Eiweiß für die Blutgerinnung
fibrinös durch Fibrineinmischung gerinnend
Fibrom Bindewebsgeschwulst
Fibromyalgie Überall Schmerzen, eine Überempfindlichkeit der Sinnesorgane und eine massive Abgeschlagenheit, ohne eine genaue Ursache dafür zu finden. Das ist Fibromyalgie.
Fibroplasie zur Erblindung führende Augenerkrankung ("Rertolentale Fibroplasie")
Fibula Wadenbein
Fissur Knochenriss, Spalte, Furche
Fistel abnormer röhrenförmiger Kanal
Fixateur extern äußere Spannvorrichtung zur Knochenbruchbehandlung
Fixateur externe

Ein Fixateur externe wird zur äußere Fixierung und Stabilisierung eines Knochenbruchs eingesetzt.

Fixation Befestigung
Flake Fraktur Sprengung eines osteochondralen Knochens- oder Knorpelfragments im Gelenkbereich
Flanke seitlicher Rumpfteil zw. Rippenbogen und Darmbeinkamm
Flatus Blähungen, Darmgase
Flexion Biegung, Beugung
Flexor Beugemuskel
Fluor Scheidenausfluss
Foetor Mundgeruch
Fokal den Krankheitsherd betreffend
Fokus Krankheitsherd
Fontanelle

Bei der Fontanelle handelt es um einen noch nicht knöchernen Bereich am Schädel eines Säuglings. Das hängt damit zusammen, dass die Schädelplatten bei Säuglingen noch nicht zusammengewachsen sind.

Foramen Loch, Öffnung
Foramina intervertebrale Zwischenwirbelloch für den Durchtritt der Rückenmarksnerven
Fossa Grube, Vertiefung
Fragment Bruchstück
Fraktur

Der Begriff Fraktur ist das medizinische Fachwort für einen Knochenbruch.

frontal auf die Stirn bezogen
Frontalebene prallel zur Stirn verlaufende Ebene
Frontalsinus Stirnhöhle

Frühsommer-Meningoenzephalitis

/FSME

Die FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) ist eine durch Zecken (Holzbock) auf den Menschen übertragene Viruskrankheit, die mit einer fieberhaften Erkrankung unter Beteiligung der Hirnhäute (Hirnhautentzündung, Meningitis), in schweren Fällen aber auch des Gehirns und Rückenmarks einhergehen kann.
Fuchsbandwurm Der Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) verursacht beim Menschen sie sogenannte Alveoläre Echinokokkose. Die Alveoläre Echinokokkose gehört zu den gefährlichsten auf den Menschen übertragbaren parasitären Krankheiten. Eine Vielzahl parasitärer Larvenstadien wuchert tumorähnlich in das Gewebe und führt zur Zerstörung der Leber. Von der Infektion bis zum Ausbruch der Krankheit können beim Menschen bis zu 15 Jahre vergehen.
fulminant plötzlich
Fundus Augenhintergrund
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G
Galea                                 Sehnenplatte des Schädeldaches
Ganglion 1. Überbein
Ganglioneurom Geschwulst aus Nervenfasern, Ganglienzellen, Bindegewebe und Fettzellen
Gangrän 2. Nervenknoten
Gastr Absterben (Band) von Gewebe durch Sauerstoffmangel
Gastritis Gastritis ist die medizinische Bezeichnung für Magenschleimhautentzündung. Schleimhautentzündungen können als akute wie auch als chronische Erkrankungen vorliegen. Bei allen drei Typen der Gastritis kommt es zur Schädigung der Magenschleimhaut. Dies hat zur Folge, dass im Magen keine oder wenig Salzsäure produziert wird
Gastro... Wortteil mit der Bedeutung "Magen"
Gastrocnemius (=Musculus gastrocnemius) Wadenmuskel
Gebärmutterhalskrebs Der Gebärmutterhals ist der Teil der Gebärmutter, der sich in die Vagina öffnet. Wenn Zellen des Gebärmutterhalses abnorm geworden sind und sich unkontrolliert vermehren, kann Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) entstehen, ein bösartiger Tumor des Gebärmutterhalses.
Gelber Fleck -          Degeneration Die Makula, der sogenannte gelbe Fleck, ist der Ort des schärfsten Sehens. Sie besteht aus Millionen von lichtempfindlichen Zapfen - Sinneszellen, die für das Farbensehen und die Bildschärfe verantwortlich sind. Die Degeneration des gelben Flecks (Makuladegeneration) ist weltweit die häufigste Ursache für Sehbehinderungen.
Gelbfieber Gelbfieber ist eine in tropischen Regionen Afrikas und Südamerikas vorkommende Infektionskrankheit. Überträger sind mit dem Virus infizierte Mücken. Die Erkrankung geht mit Kopfschmerzen, hohem Fieber, Schüttelfrost, eventuell blutigem Urin und Erbrechen und schließlich Organversagen, Leber- und Nierenschäden, Delirium und Bewusstlosigkeit einher.
Gelenkabnutzung Der medizinische Begriff Arthrose beschreibt eine rheumatische Erkrankung, unter der man die übermäßige Abnutzungserscheinung in einem oder mehreren Gelenken versteht. Gelenkabnutzungen verursachen unerträgliche Schmerzen und können zur sozialen Isolation führen.
Gen Erbfaktor
Generalisiert allgemein ausgebreitet, den ganzen Körper erfassend
Genese Entstehung, Ursache
genetisch auf Erbfaktoren beruhend
Genom Gesamtheit des menschlichen Erbmaterials
Genu Knie
Genus Gattung, Geschlecht
Gestation Schwangerschaft
Gestationsdiabetes Der Schwangerschaftsdiabetes, auch Gestationsdiabetes genannt, ist die häufigste Stoffwechselerkrankung in der Schwangerschaft. Man versteht hierunter eine Störung im Zuckerstoffwechsel, die während einer Schwangerschaft beginnt oder erstmals entdeckt wird.
Gicht Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch zu viel Harnsäure im Blut ausgelöst wird. Harnsäure ist das Endabbauprodukt der Purine (lebensnotwendige Bausteine der Zellkerne) und wird über die Niere wieder ausgeschieden.
Glabella kleine Glatze zwischen den Augenbrauen
Glabellareflex fehlt bei Gebinn der Facialislähmung
Glans penis Eichel
Glaukom

Das Glaukom, das häufig auch als Grüner Star bezeichnet wird, ist eine sehr weit verbreitete Sehnerverkrankung. Der Grüne Star verursacht einen deutlichen Anstieg des Drucks im Augeninneren. Im Verlauf dieser Krankheit kann es zu Ausfällen im Gesichtsfeld und in schweren Fällen auch zur Erblindung kommen.

Der grüne Star (Glaukom) ist eine der gefährlichsten Augenerkrankungen. Schleichend und meist völlig schmerzlos verengt sich das Blickfeld des betroffenen Menschen immer mehr. Wenn nicht rechtzeitig etwas dagegen unternommen wird, kann dies zur Erblindung führen.

Glissonschlinge Apparat zur Streckung der Halswirbelsäule
Golytely Flüssigkeit zum Abführen
Gonarthrose Kniegelenkentzündung - Arthrose des Kniegelenks
Granulation Gewebsneubildung im Rahmen der Wunderheilung
Granulom herdförmige entzündliche Geschwulst
Grauer Star Eine Trübung der Augenlinse bezeichnet man als Star oder Katarakt. man unterscheidet je nach Ort der Trübung den Rindenstar der Linsenkapsel und den Kernstar des Linsenkerns. Letzterer kommt häufig bei Kurzsichtigen vor.
Gravidität Schwangerschaft
Grippe Die Influenza oder Grippe ist eine akute Viruskrankheit, die durch Tröpcheninfektion, also durch Niesen oder Husten übertragen wird. Deshalb breitet sie sich vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln, Arbeitsstätten, Schulen oder Kaufhäusern aus - da, wo sich viele Menschen versammeln.
Gürtelrose Das Varizella-Zoster Virus kann nicht nur die Windpocken auslösen, sondern als „Zweiterkrankung“ eine Gürtelrose, auch Herpes Zoster oder kurz Zoster genannt. Typisch sind Missempfindungen, dann plötzlich einschließende Schmerzen in den betreffenden Körperregionen. Nach drei bis vier Tagen erscheinen Bläschen, die normalerweise innerhalb von acht Tagen bis vier Wochen abheilen.
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H
Haarausfall Von Haarausfall wird erst dann gesprochen, wenn täglich mehr als 100 Haare ausfallen und wenn das Verhältnis von ausfallenden zu nachwachsenden Haaren nicht mehr ausgeglichen ist. Aufschluss kann hier ein Trichogramm geben, das der Dermatologe durchführt.
habituell gewohnheitsmäßig
Habitus äußeres Erscheinungsbild
HAE (Hereditäres Angio-Ödem) Die Symptome der seltenen Erbkrankheit (hereditär: erblich) sind Ödeme an Haut oder Schleimhaut. Die schmerzhaften Schwellungen können den ganzen Körper betreffen, auch die Atemwege (Erstickungsgefahr). Die Ödeme kommen und gehen in unregelmäßigen Abständen. Krankheitsursache ist ein fehlendes oder nicht funktionstüchtiges Protein (C1-Esterase Inhibitor).
Hallux Großzehe
Hallux rigidus Teilversteifung des Großzehengrundgelenks
Hallux Valgus Ein Zehenschiefstand oder Hallux Valgus ist eine der häufigsten Fußerkrankungen, die überwiegend Frauen betrifft. Im Volksmund ist der Hallux Valgus auch als Überbein oder Frostballen bekannt. Er kann starke Schmerzen beim Gehen verursachen. Ein Hauptgrund für die Zehenfehlstellung ist ein Spreizfuß, der durch erbliche Veranlagung, aber auch durch das Tragen falschen Schuhwerks entsteht.
Halo-Fixateur abnehmbare, sog. externe Schiene
Halswirbelsäulen Verletzung Schweregrad: leicht, mittelschwer, schwer
Hang-man-Fraktur besondere Fraktur des 2. HWK
Harninkontinenz Wenn jemand die Entleerung der Blase nicht mehr vollständig unter Kontrolle hat, spricht man von Harninkontinenz. Der Begriff Inkontinenz stammt aus dem Lateinischen (incontinere = nicht zusammenhalten).
Hautkrebs Durch u. a. exzessive Sonnenexposition kann es zu malignen Veränderungen der Haut kommen, dem Hautkrebs. Die Hautkrebsrate nimmt weltweit zu. In Deutschland liegt die Zahl der Hautkrebs-Neuerkrankungen bei etwa 100.000 pro Jahr.
Hebephrenie Jugendirresein
Hemianopisch halbseitig blind, Sehstörung mit Ausfall einer Hälfte des Gesichtsfelds ("Hemianopsie")
Hemianopsie Halbseitenblindheit, Sehstörung mit Ausfall einer Hälfte des Gesichtsfelds
Hemihypästhesie halbseitige Sensibilitätsstörung
Hemikranie Migräne, halbseitiger Kopfschmerz
Hemiparese unvollständige Halbseitenlähmung
Hemiplegie Halbseitenlähmung
Hemisphäre rechte bzw. linke Hälfte von Groß- oder Kleinhirn
Hemisyndrom psychomotorische Anomalien, epileptische Syndrome, Verhaltensstörungen, (auch "Lateralisationssyndrom")
Hemi… Vorsilbe für halbseitig, einseitig
Hepar Leber
Heparine Arzneimittel zur Senkung der Blutgerinnungsfähigkeit
Hepatitis Leberentzündung
Hepatitis A Hepatitis A, auch Gelbsucht genannt, ist eine Leberkrankheit. Sie wird durch Infektion mit dem Hepatitis-A-Virus (HAV) hervorgerufen. Dieser Krankheitserreger wird mit dem Stuhl eines infizierten Menschen ausgeschieden. Er kann sowohl durch Schmierinfektion als auch über verunreinigtes Trinkwasser oder Nahrungsmittel übertragen werden.
Hepatitis B Die Hepatitis B ist eine Leberentzündung (Gelbsucht), die durch Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) hervorgerufen wird. Die Übertragung dieses Virus erfolgt durch Blut oder Körperflüssigkeiten eines infizierten Menschen (z.B. beim Geschlechtsverkehr). Die Hepatitis B beginnt mit Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, danach kann es zur Gelbsucht kommen.
Hepatitis C Hepatitis C ist eine infektiöse Leberkrankheit, die vor allem durch Blutkontakt übertragen wird, Das geschieht zum Beispiel beim Verwenden verunreinigter Injektionsnadeln. Bei Süchtigen, die Drogen spritzen, tritt Hepatitis C daher überdurchschnittlich häufig auf: Bis zu 90 Prozent sind hier mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert.
hereditär erblich
Hernie Eingeweidebruch
Herpes Viruserkrankung
Herpes Zoster Das Varizella-Zoster-Virus kann nicht nur die Windpocken auslösen, sondern als „Zweiterkrankung“ eine Gürtelrose, auch Herpes Zoster oder kurz Zoster genannt. Typisch sind Missempfindungen, dann plötzlich einschießende Schmerzen in den betreffenden Körperregionen. Nach drei bis vier Tagen erscheinen Bläschen, die normalerweise innerhalb von acht Tagen bis vier Wochen abheilen.
Herpes zoster Gürtelrose
Herzinfarkt Kaum ein anderes Krankheitsereignis führt in den wohlhabenden Industrienationen so oft zum Tod wie der Herzinfarkt. Allein in Deutschland sterben daran etwa 80.000 Menschen jährlich. Ursache eines Herzinfarkts ist der Verschluss von Blutgefäßen, die den Herzmuskel versorgen.
heterolog von der Norm abweichend
Heterophorie verstecktes Augenschielen
Hiatushernie Zwerchfellhernie
Hidrosis Schwitzen
Hill-Sachs-Läsion Verletzung des Humerus-Kopfrandes
Hinterstrang Nervenfaserbündel im Rückenmark
histologische Untersuchung mikroskopische Gewebeuntersuchung
HIV/Aids Die Abkürzung AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome) bezeichnet eine bisher nicht heilbare Immunschwächekrankheit, die als Folge einer Infektion mit dem HI-Virus entsteht.
Homologie Übereinstimmung von biologischen Organen hinsichtlich ihrer Entwicklungsgeschichte
Homonym gleichnamig, entsprechend
Homo… Teilsilbe für: den Menschen betreffend
Horizontalebene waagerecht durch den Körper gedachte Ebene
Hormone Botenstoffe, die von gewissen Drüsen hervorgebracht und mit dem Blut transportiert werden
Horner-Syndrom Lähmung des Halsteils des Nervus sympathikus
Humerus Oberarmknochen
HWK Halswirbelkörper
HWS Halswirbelsäule
HWS-Syndrom

Das sogenannte Wirbelsäulensyndrom, HWS-Syndrom abgekürzt, ist eine häufige Folge von Unfällen. Die Patienten leiden in der Regel unter starken Schmerzen im Wirbelsäulenbereich.

Hydrocephalus                  Wasserkopf
Hydrocephalus

Bei dieser Krankheit kommt es zu einer Wasser- bzw. Gewebeflüssigkeitsansammlung im Gehirn. Man spricht dann von einem Wasserkopf.

Hydronephrose Harnstauungsniere
Hydrops Wassersucht, Ansammlung von Flüssigkeit
Hydrozele >Wasserbruch<, Flüssigkeitsansammlung am Hoden
Hygrom Entzündung eines Schleimbeutels oder einer Sehnenscheide mit Ergussbildung
Hypakusis Schwerhörigkeit
Hypalgesie Herabsetzung der Schmerzempfindlichkeit
Hyperalgesie gesteigerte Schmerzempfindlichkeit
Hyperglykämie Überzucker
Hyperhidrose

Hyperhidrose ist die medizinische Bezeichnung für das übermäßige Schwitzen eines Patienten.

Hyperkinesie übermäßige Bewegungstätigkeit
Hyperlipidämie vermehrter Fettgehalt des Blutes
Hyperlipoproteinämie zu viele Fette im Blut
Hypermotilität gesteigerte Bewegungstätigkeit, seelisch bedingte Bewegungsunruhe
Hypernaträmie Erhöhung der Serum-Na-Konzentration
Hypernephrom bösartige Geschwulst der Niere
Hyperpigmentierung Vermehrung des Pigmentgehalts der Haut
Hyperreflexie gesteigerte Erregbarkeit der Reflexe
Hypertension gesteigerte Spannung, erhöhter Blutdruck
Hyperthermie erhöhte Kerntemperatur
Hyperthermie

Bei der Hyperthermie handelt es sich um einen Anstieg bzw. um eine Überwärmung der Kerntemperatur des Körpers. Sie kann nicht mit fiebersenkenden Arzneimitteln behandelt werden, da die Hyperthermie durch andere Faktoren ausgelöst wird als Fieber.

Hyperthyreose Überfunktion der Schilddrüse
Hypertonie Bluchhochdruck
Hypertrophie Größenzunahme eines Gewebes oder Organs durch Zellvergrößerung
Hyperurikämie Gicht, zu hohe Harnsäure
Hyperventilation überstarke Atmung
Hyperventilation

Bei der Hyperventilation kommt es zu einer übermäßigen Beatmung der Lungen. Die Hyperventilation kann durch Ängste oder Panikattacken beispielsweise ausgelöst werden.

Hyperästhesie Überempfindlichkeit für Berührungsreize
Hypnotika Schlafmittel
hypodens verminderte Dichte (z.B. in der Ultraschalluntersuchung)
Hypoglykämie Unterzucker
Hypophyse Hirnhangsdrüse
Hypoplasie Entwicklungshemmung bzw. –störung eines Gewebes oder Organs
Hyposphagma Bluterguss unter der Augenbindehaut
Hypostase passiv Blutfülle abhängiger Teil
Hypothermie Untertemperatur
Hypotonie niedriger Blutdruck
Hypovolämie Blutvolumenmangel
Hypoxie verminderter Sauerstoffgehalt in den Geweben
Hypästhesie Empfindungsstörung im Sinne herabgesetzter Empfindlichkeit
Hysterektomie Entfernung der Gebärmutter
Hysterektomie

Bei der Hysterektomie wird die Gebärmutter einer Frau operativ entfernt. Für die Durchführung dieses Eingriffs gibt es verschiedene Operationsmethoden. Zum einen ist es möglich die Gebärmutter durch die Scheide zu entfernen. Zum anderen kann dies durch offene Bauchschnitte vorgenommen werden. Eine dritte Möglichkeit ist ein sogenannter minimalinvasiver Eingriff. Dabei werden kleine Bauchschnitte angelegt durch die dann Endoskope eingeführt werden können und die Gebärmutter entfernt werden kann.

Hämangiom Blutgefäßgeschwulst
Hämarthros Bluterguss ins Gelenk
Hämatemesis Bluterbrechen
Hämatokrit Anteil der Blutkörperchen im Blut
Hämatom

Bluterguss, Einblutung

Bei einem Hämatom handelt es sich um einen Bluterguss. Dabei tritt, in der Regel verursacht durch einen Schlag, Blut aus verletzten Gefäßen und läuft unter die Haut.

Hämatopneumothorax

Bei einem Hämatopneumothorax, auch Hämatothorax genannt, sammelt sich Blut und Luft im sogenannten Pleuraraum. In diesem Fall muss die Flüssigkeit entweder durch eine Drainage oder durch einen operativen Eingriff entfernt werden.

Hämatopoese Blutbildung
Hämatothorax Blutansammlung zwischen Lungen- und Rippenfell
Hämatotympanon Bluterguss im Mittelohr
Hämaturie Blutausscheidung mit dem Harn
Hämoglobin roter Blutfarbstoff
Hämolyse Zerfall der Blutkörperchen
Hämophilie Blutkrankheit
Hämorrhagie Blutung
hämorrhagischer Schock Schock infolge starken Blutverlustes
Hämorrhoiden Hämorrhoiden, kleine Gefäßpolster im Darm, sind keine gefährliche Erkrankung. Trotzdem: Bleiben die Beschwerden unbehandelt, können sie das Wohlbefinden erheblich trüben. Gerade im Spätstadium ist das Hämorrhoidealleiden zermürbend, denn es treten starke Schmerzen, Juckreiz und schleimige Absonderungen auf.
Hämostase Blutstillung, Bluttrockenheit
Häm… zum Blut gehörig
(Hüft-)Prothesen (Komplikationen) Bei dem Einsetzen von Prothesen werden beispielsweise die Hüftgelenke eines Patienten gegen künstlich hergestellte Implantate ausgetauscht. Da es sich bei diesem Prozess um einen operativen Eingriff handelt, können auch bei dieser Operation Komplikationen wie Thrombosen, Nachblutungen, Infektionen oder Wundheilungsstörungen auftreten. Aber es können auch Komplikationen vorkommen, die speziell bei dem Einsetzen einer Hüftprothese zu beobachten sind. Beispielsweise kann es zu Verletzungen des Ischiasnervs kommen. Weitere mögliche Komplikationen sind Beinlängenänderungen, Risse oder Brüche im Knochenbereich.
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I
iatrogen                                    ärztlich verursacht, bedingt
Icterus Gelbsucht
Ictus anfallsmäßig auftretende Krankheitserscheinung
Ileosakralgelenk Gelenk zwischen Kreuzbein und Darmbein
Ileotransversostomie Verbindung des Dünndarms
Ileum Krummdarm, unterer Teil des Dünndarms
Ileus

Darmverschluss

Bei einem Ileus handelt es sich um einen Darmverschluss. Ein Darmverschluss ist lebensgefährlich und muss daher schnellstmöglich behandelt werden, ob durch Medikamente oder durch einen operativen Eingriff.

Illeocaecalis den Blinddarmbereich betreffend
Imbezillität mittelgradiger Schwachsinn
Immunität

Unempfänglichkeit, Unempfindlichkeit gegen Krankheitserreger und Gifte

Immunität bedeutet, dass ein Körper nicht auf Krankheitserreger anspricht und der Mensch somit durch diese Erreger nicht erkrankt.

impermeabel undurchlässig
Impingement Schultereckgelenk
Implantation Einpflanzung in den Körper
Implantation

Bei einer Implantation wird ein Fremdkörper, auch Implantat genannt, in den Körper eingepflanzt.

Impotenz

Unfähigkeit des Mannes, den Beischlaf auszuüben

Nahezu jeder fünfte Mann ist von der sogenannten erektilen Dysfunktion bzw. Impotenz betroffen. In diesem Fall füllen sich die Schwellkörper im Penis nicht mit Blut. Die Erektion bleibt aus. Dieses Problem kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst sein. Neben psychischen Gründen kann auch eine organische Ursache vorliegen.

Impression Eindruck
Impressionsfraktur Einbruchsfraktur des Knochens
Inappetenz fehlendes Verlangen, Appetitlosigkeit
Incision siehe auch Inzision, Einschnitt
Indikation Heilanzeige, Bedingung bzw. Grund zur Anwendung einer bestimmten Heilbehandlung
indolent schmerzunempfindlich, gleichgültig
Induration Verhärtung
Infarkt Absterben von Gewebe durch Sauerstoffmangel
Infektion Ansteckung durch Mikrororganismen
Inflammatio Entzündung
Influenza

Grippeinfektion

Die Influenza oder Grippe ist eine akute Viruskrankheit, die durch Tröpfcheninfektion, also durch Niesen oder Huster übertragen wird. Deshalb breitet sie sich vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln, Arbeitsstätten, Schulen oder Kaufhäusern aus, wo sich viele Menschen versammeln.

infraktion unvollständiger Knochenbruch, Knickbruch
Infra… Teilsilbe für: unterhalb
Inhibition Hemmung
Injektion

Einspritzung

Eine Injektion ist die Einspritzung eines Medikaments.

Bei einer Injektion wird eine Substanz bzw. eine Flüssigkeit unter die Haut, in den Muskel oder in die Vene gespritzt.

inkompatibel unverträglich, unvereinbar
Inkongruenz mangelhafte Übereinstimmung
Inkontinenz

Inkontinenz beschreibt das Unvermögen Urin oder den Stuhlgang kontrollieren zu können.

Inkorporation Einverleibung; Aufnahme eines Stoffes in den Organismus
Inkubationszeit Zeitspanne zwischen Infektion und dem Ausbruch der Krankheit
inkurabel unheilbar
Innervation Nervenversorgung
Insertion Ansatzstelle
Insertionstendinose Bindegewebserkrankung am Sehnenansatz
Inspiration

Der Begriff Inspiration ist das medizinische Fachwort für Einatmung.

Insuffizienz

Das Wort Insuffizienz ist in der Medizin der Fachbegriff für eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit eines Organs oder eines Organismus.

Insult Anfall
Insult - apoplektischer Insult Schlaganfall
Intercranell innerhalb des Schädels
Interdigital zwischen den Fingern oder Zehen
interenterisch zwischen Dünndarmschlingen
Interkostal zwischen den Rippen liegend
Intermaxillär zwischen den Kiefern
Intermediär dazwischenliegend
Interossär zwischen zwei Knochen
Interruption Schwangerschaftsabbruch
Inter- Teilsilbe für: zwischen
Intima innerste Schicht der Blutgefäßwand
Intoxikation

Mit dem Begriff Intoxikation bezeichnet man im Allgemeinen eine Vergiftung.

Intra innerhalb, in ... hinein, innerlich
Intraabdominal Im Bauch oder Unterleib ("Intra" innerhalb, hinein, innerlich und "Abdomen" Bauch, Unterleib)
Intraartikulär im Inneren des Gelenks liegend
intraocular innerhalb des Auges
intravenös innerhalb einer Vene
Intraversal innerhalb eines Gefäßes
intrazerebral im bzw. in das Gehirn
Intubation

Einführung eines Schlauches zur künstlichen Beatmung in der Luftröhre.

Beim Intubieren wird ein Tubus, also eine Art Schlauch, in die Luftröhre eingeführt, um den Patienten beatmen zu können.

Intubationsgranulom Granulationsgeschwulst ("Granulom") durch Einführung eines Schlauchs in die Luftröhre zum Beatmen
Invasiv eindringend
Inzision operatives Einschneiden oder Eröffnen
Iontophorese Einführung von Ionen mit Hilfe galvanischen Stroms durch die Haut in den Körper zu Therapiezwecken
Iris

Die Iris, auch Regenbogenhaut genannt, ist der durch Farbpigmente gefärbte Rand, der die Pupille umschließt.

Irreversibel nicht rückgängig zu machen
Irritation

Innerhalb der Medizin ist eine Irritation eine Reizung jeglicher Art. Sie kann sowohl von physischer, also zum Beispiel auf der Haut, als auch von psychischer Natur sein.

Ischialgie

Schmerzen im Bereich des Ischiasnervs

Bei der Ischialgie handelt es sich um eine Reizung bzw. um Schmerzen im Bereich des Ischiasnervs. Diese Reizung kann unter Umständen zu Bandscheibenvorfällen oder Ähnlichem im Bereich der Bandscheiben führen.

Ischium Hüftbein, Sitzbein
Ischämie

örtliche Minderdurchblutung

Mit dem Begriff Ischämie beschreibt der Mediziner eine Blutleere bzw. eine Minderdurchblutung eines Organs oder eines Gewebes.

Isoliert abgesondert
Isthmus schmale Verbindung
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J
Jackson-Anfall Sonderform der Epilepsie mit lokalisiertem Muskelzucken
Jejunum                      

Leerdarm, oberer Teil des Dünndarms

Jejunumleckage                      undichten Stelle im oberen Dünndarmanteil
Jugular… die Drosselgrube betreffend
Jugulum Drosselgrube; an der vorderen Seite des Halses zwischen den Halsmuskeln, der Schultermuskulatur und dem Schlüsselbein liegende natürliche Einsenkung
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K
Kallus Knochenneubildung an Bruchstelle
Kalotte Schädeldach
Kammerflimmern unkoordinierte Erregung der Muskulatur der Herzkammern
Kapillaren feinste Ausläufer der Blutgefäße
Karies siehe "Caries"
Karotis Halsschlagader
Karpalgelenk Handgelenk
Karpaltunnel-                  Syndrom             druckbedingte Schädigung des zur Mitte gelegenen Handnerven
Karzinom

Ein Karzinom ist ein bösartiger Tumor, der an vielen verschiedenen Stellen des Körpers entstehen kann. In der Regel ist es notwendig, derartige Karzinome operativ zu entfernen und danach eine Folgetherapie mit Chemotherapie und/oder Strahlentherapie anzuschließen.

Katabolie stoffwechselbedingter Abbau körpereigener körpereigener Substanzen
Katamnese Abschlussbericht über eine Krankheit
Katarakt >Grauer Star<, Trübung der Augenlinse
Katheter

Katheter sind dünne Schläuche in verschiedenen Längen, Größen und Durchmessern, die zum Ableiten von Flüssigkeiten oder zum Spülen mit bestimmten Flüssigkeiten genutzt werden. Beispielsweise werden Blasenkatheter während einer Operation eingesetzt, um den sich ansammelnden Urin ableiten zu können. Man kann somit Katheter sowohl aus therapeutischen als auch aus diagnostischen Zwecken einsetzen.

Kaudasyndrom Lähmung an den unteren Extremitäten infolge einer Schädigung des untersten Rückenmarkabschnitts
Kausalgie brennender Schmerz
Kavernom Hohlraum-Geschwulst
Keloid >Narbenfell<, wulstige Narbenbildung
Kephalhämatom Bluterguss am Kopf
Keratitis Entzündung der Hornhaut, speziell der Augenhornhaut
Klistier

Bei einem Klistier handelt es sich um eine Einlauf. Dabei werden darmentleerende Mittel durch den After in den Darm eingeführt, um eine vollständige Reinigung bzw. Entleerung zu erreichen. Für das Durchführen von Einläufen gibt es verschiedene Indikationen, beispielsweise Verstopfung oder diagnostischen Zwecke.

Klonus reflexartige Muskelzuckungen
KM Kontrastmittel
Koagulation Gerinnung
Koagulum Gerinnsel
Kognition

Mit dem Begriff Kognition bezeichnet man den Denkvorgang und vor allem den Erkenntnisvorgang des Menschen.

Kohabitation Beischlaf
Kolitis Dickdarmentzündung
Kollagen Gerüsteiweiss im Bindegewebe, Knorpel, Knochen
Kollagenose Krankheit mit Veränderung des Kollegengewebes
Kollaps

Bei einem Kollaps, in der Medizin auch als Synkope bezeichnet, kommt es zu einer kurzen, plötzlich einsetzenden Bewusstlosigkeit. Dieser Kreislaufkollaps kann verschiedene Ursachen haben und hört in der Regel ohne spezielle Behandlungsmaßnahmen auch wieder auf.

Kollateral auf der gleichen Seite benachbart
Koma

Ein tiefes Koma ist eine der schwersten Bewusstseinsstörungen. In diesem Zustand kann der betroffene Patient durch keine äußeren Stimulationen wie Schmerzreize oder Ähnliches aus der Bewusstlosigkeit befreit werden. In manchen Fällen werden Patienten zur Regeneration nach schweren Operationen oder Unfällen in ein künstliches Koma versetzt. Dabei besteht aber immer die Möglichkeit, den Patienten zu jeder Zeit aus dem künstlichen Koma zu holen.

Koma vigile Wachzustand, jedoch keine sinnvolle Reaktion, keine Blickfixierung oder Spontanäußerung, vgl. auch apallisches Syndrom
Kompartement-Syndrom durch Schwellung umgebenden Gewebes bedingte Einengung enger, geschlossener Räume wie eines Gefäß-Nervenkanals
komplizierte Brüche Knochenbrüche mit Durchspießung der Haut = offene Brüche
Kompression

Bei der Kompression handelt es sich um eine Behandlungsmethode, die eingesetzt wird, um die Blutung stark blutender Wunden zu stoppen. Bei der Behandlung muss die Wunde mit viel Druck verschlossen werden, um die Blutung stillen zu können.

Kompressionsfraktur Bruch durch Stauchung oder Zusammenquetschung
Kondylom Feigwarzen, an Geschlechtsteilen, After vor zu finden
kongenital angeboren
Konjunktiven Bindehäute des Auges
konkav hohl od. eine Wölbung nach innen
konsekutiv nachfolgend
konservative Therapie Behandlung unter Vermeidung einer Operation
Konsolidierung Festigung, Abheilung
Kontorsion Verdrehung eines Gliedmaßenteils
Kontraktion

Eine Kontraktion ist die Bewegung bzw. das Zusammenziehen eines Muskels.

Kontraktur dauerhafte Muskelverkürzung mit Bewegungsbehinderung
Kontusion Quetschung
Konvergenz Annäherung, z. B. gleichsinnige Wendung beider Augen nach einwärts (Innenschielen=Strabismus convergens)
Konversionsneurose Psychogene körperliche Störung, die durch Verschiebung der psychischen Energie aus einem ungelösten psychischen Konflikt entsteht.
konvex gewölbt
Konvulsion Anfall, Krampf
Konzeption Empfängnis
Koordination Zusammenspiel von Muskeln oder Bewegungen
Kopfnicker der das Brustbein und das Schlüsselbein mit dem Warzenfortsatz verbindende Muskel
Kopfschmerzen, vasomotorische Durch Regulationsstörungen bedingter kontinuierlicher und anfallsartiger Kopfschmerz
Koronarien Herzkranzgefäße
Korpuskarzinom

Bei einem Korpuskarzinom handelt es sich um ein bösartiges Krebsgeschwür im Bereich der Gebärmutter.

Korsakow-Syndrom neurologisch-psychatrisches Krankheitsbild mit Desorientierung und Merkfähigkeitsstörungen, meist alkoholbedingt
Kortikosteroide Hormone der Nebennierenrinde
Kosto(a) die Rippe(n) betreffend
kraniokaudal vom Kopf zum Fuß hin
Kraniotomie Eröffnung des Schädels
Krepitation Reibegeräusch gebrochener Knochen
Kryotherapie Kälteanwendung durch lokale Eisbehandlung
Kryo… Teilsilbe für: kältebedingt, vereisend
Küntscher-Marknagelung Versorgung eines Bruches der Röhrenknochen mittels eines Metallnagels im Knochenmark
Kyphose Rückgratverkrümmung nach hinten
Kyphoskoliose Buckelbildung mit gleichzeitiger seitlicher Rückgratverkrümmung
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L
Labil

Labil sein bedeutet, dass ein Zustand oder eine Person veränderungsanfällig, also unbeständig, ist.

Labium 1. Lippe 2. Schamlippe
Labyrinth

Das sogenannte Labyrinth ist ein Teil des Innenohrs und ist für den Gleichgewichtssinn zuständig.

Lambdanaht Knochenverwachsungsstelle zwischen Hinterhaupts- und Scheitelbeinen
Lamina Pterydoidia dünne Schicht hinter dem Augenwinkel
Laparoskopie

Bei der Laparoskopie handelt es sich um eine Bauchspiegelung, also meist um einen operativen Eingriff, bei dem, mithilfe von meist minimal invasiven Methoden, der Bauchinnenraum genau untersucht und betrachtet werden kann.

Laparotomie

Mit dem Begriff Laparotomie bezeichnet man in der Medizin das operative Eröffnen des Bauchraums, um dort chirurgische Maßnahmen an den inneren Organen durchführen zu können.

Laryngo… zum Kehlkopf gehörig
Larynx Kehlkopf
Laségue-Zeichen Dehnungsschmerz des Ischiasnervs beim Heben des gestreckten Beines
Lasix harntreibendes Medikament
latent im Verborgenen vorhanden, unsichtbar
Latenz zeitweiliges Verborgenbleiben einer Krankheit
lateral seitlich, seitwärts von der Mittellinie aus gesehen
Lateralisationssyndrom         psychomotorische Anomalien, epileptische Symptome, Verhaltensstörungen
Le-Fort-Frakturen I-III Brüche des Oberkiefers
Leitungsanästhesie regionale Betäubung im Versorgungsgebiet eines Nervs durch Injektion geeigneter Medikamente
letal tödlich
Leukopenie Verminderung der Zahl weißer Blutkörperchen
Leukozyten

Die Leukozyten, auch weiße Blutkörperchen genannt, sind Zellen, die sowohl im Blut, im Knochenmark als auch in der Lymphflüssigkeiten zu finden sind. Innerhalb des Körpers übernehmen die weißen Blutkörperchen in der Regel die Aufgabe der Immunabwehr. Daher werden sie auch oft Immunzellen genannt.

Leukozytose vorübergehende Vermehrung der weißen Blutkörperchen
Leukämie >Blutkrebs<, starke Vermehrung der weißen Blutkörperchen
Levator scapulae Schulterblattheber
Libido sexuelle Erlebnisfähigkeit
Lichen >Knötchenflechte<, Hauterkrankung
Lien Milz
Ligamenta collateralia Seitenbänder
Ligamentum

Band zur Verbindung von Knochen

Band (Abk. Lig.) (pl.: Ligamenta, Abk.: Ligg.); bindegewebliches Gebilde zur Verbindung von Knochen etc.

Ligamentum - alarium Flügelband (zwischen oberstem und zweitem Halswirbel)
Ligamentum - collateralia Seitenbänder
Ligamentum - cruciatum Kreuzband des Kniegelenks
Ligamentum - patellae Kniescheibenband
Ligamentum - talofibulare Verstärkungsband des oberen Sprunggelenks
Ligatur Unterbindung von Hohlorganen, z.B. Blutgefäßen
Lingua Zunge
Liposuktion

Bei der Liposuktion, auch Fettabsaugung genannt, werden mithilfe von speziellen Kanülen Fettzellen unter der Haut abgesaugt. Dieser operative Eingriff zählt zu den Schönheitsoperationen.

Lipo… zum Fettgewebe gehörig
Liquor Hirn- und Rückenmarkswasser
Liquorfistel abnorme Gangbildung zwischen Gehirnräumen und Nase bzw. Ohr mit Austritt von Gehirnflüssigkeit
Liquorrhoe Ausfluss von Gehirn- bzw. Rückenmarkswasser
Lisfranc-Gelenk(linie) Gelenk zwischen Fußwurzel und Mittelfuß
livid blassbläulich
Lobus Lappen
Locked-in-Syndrom

Unfähigkeit, zu sprechen oder sich zu bewegen bei völliger Bewusstseinsklarheit

Das Locked-in-Syndrom, auch das Eingeschlossensein-Syndrom genannt, ist ein Syndrom, bei dem der Patient vollständig bewegungsunfähig ist und sich auch sprachlich nicht mehr bemerkbar machen kann, allerdings ist der Patient bei vollem Bewusstsein. In den meisten Fällen können sich die Patienten durch Augenbewegungen bemerkbar machen, da diese häufig noch möglich sind. Dadurch können ja-nein-Fragen relativ gut beantwortet werden.

Logopäde

Bei einem Logopäden handelt es sich um einen Stimm- und Sprachtherapeuten, der seinen Patienten durch bestimmte Therapieverfahren dabei helfen kann, Sprachfehler oder Ähnliches zu beseitigen.

Lohmannsche Krawatte Halswickelbandage
Lokalanästhesie

Örtliche Betäubung

Bei einer Lokalanästhesie wird lediglich eine bestimmte Körperstelle betäubt und somit vom Schmerzempfinden befreit. Es handelt sich somit um eine örtliche Betäubung. Durch die gezielte Gabe von speziellen, sogenannten Lokalanästhetika, werden die Nerven an der betroffenen Stelle für eine gewisse Zeit blockiert und es kommt zu Schmerzfreiheit und einem Taubheitsgefühl.

Lordose nach vorne gerichtete Krümmung der Wirbelsäule
Lues Syphilis
Lumbago

Kreuzschmerzen (auch Hexenschuss)

Bei dem Begriff Lumbago handelt es sich um den medizinischen Fachbegriff für Rückenschmerzen. Er wird auch im Zusammenhang mit dem sogenannten Hexenschuss gebraucht.

lumbal zu den Lenden gehörend
Lumbo die Lendenregion betreffend
Lunatum >Mondbein<
Luxation

Bei einer Luxation handelt es sich um eine Verrenkung eines knöchernen Gelenks.

LWK Lendenwirbelkörper
LWS Lendenwirbelsäule
Lymphadenopathie Lymphknotenerkrankung, -befall
Lymphangitis Entzündung der Lymphbahnen
Lymphe

Bei der Lymphe handelt es sich um die in den Lymphgefäßen vorhandene Flüssigkeit, die mithilfe des Lymphsystems durch den gesamten Körper transportiert wird. Innerhalb dieser Flüssigkeit werden sowohl Nährstoffe als auch Abfallstoffe transportiert. In den sogenannten Lymphknoten werden dann die Abfallstoffe entsorgt. Dazu gehören auch Bakterien oder ähnliche Krankheitserreger.

Lymphogranulomatose Morbus Hodgkin, bösartige Geschwulstbildung des Lymphgewebes
Lymphom

"Lymphknotenschwellung; heute meist; Geschwulstbildung des Lymphgewebes"

Ein Lymphom ist ein vergrößerter Lymphknoten. Dabei kann es sich um einen Tumorbefall oder um eine gutartige Vergrößerung handeln.

Läsion

Bei einer Läsion handelt es sich um eine Verletzung von Gewebe oder Ähnlichem oder allgemein um eine Störung.

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M
Macumar                             

Bei Macumar handelt es sich um ein Medikament, das dazu dient, die Gerinnung von Blut zu hemmen.

Malabsorption Verdauungsstörung mit unzureichender Aufnahme von Nahrungsstoffen
maligne bösartig
Malleolus Fußknöchel
Mamille Brustwarze
Mamma

Der lateinische Begriff Mamma beschreibt die weibliche Brust. Die weibliche Brust besteht sowohl aus Fett- als auch aus Bindegewebe, das die sogenannte Brustdrüse umschließt. Die Brustdrüse produziert im Zuge einer Schwangerschaft die Muttermilch, die für die Immunabwehr des Neugeborenen sehr wichtig ist.

Mandeloperation (Komplikationen)

Eine Mandeloperation bzw. eine Mandelentfernung ist in der Regel dann notwendig, wenn eine Mandelentzündung immer wieder auftritt und jedes Mal mit Antibiotika behandelt werden muss. Ein weiterer Indikator einer Mandelentfernung ist eine mögliche Atembehinderung durch zu große Mandeln. Obwohl es sich bei dieser Form der Operation um eine Routineoperation handelt, kann es zu Komplikationen kommen. Post-operative Blutungen zählen zu den häufigsten Risiken einer Mandelentfernung. Daher ist es wichtig, das Operationsfeld nach der Operation engmaschig zu kontrollieren, um etwaige Blutungen schnell erkennen zu können und diese dann unmittelbar behandeln zu können.

Mandibula Unterkiefer
Manie besondere Form einer Geisteskrankheit mit Antriebssteigerung und Größenideen bis zum Größenwahn
Manometrie Verfahren zur qualitativen und quantitativen Bestimmung des Magen-Darmtrakts
Mantelpneumothorax Luftansammlung zwischen Lunge und Brustwand mit teilweisem Lungenkollaps
Marasmus allgemeiner geistig-körperlicher Kräfteverfall
Marcumar Medikament zur Herabsetzung der Blutgerinnungsfähigkeit
Mastektomie

operative Entfernung der weiblichen Brust

Bei einer Mastektomie handelt es sich um die operative Entfernung der Brustdrüse sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Häufig ist es möglich, die Brustwarze bei derartigen Operationen zu erhalten, sodass das Ergebnis der Operation einer äußeren Erscheinung einer männlichen Brust ähnelt. Die Mastektomie wird in der Regel bei der Entfernung von bösartigen Tumoren vorgenommen, um eine Verbreitung weiterer Tumorzellen zu verhindern. Auch bei zu großen Brüsten, die der Patientin Schmerzen bereiten, wird häufig das Verfahren der Mastektomie angewendet.

Mastoid Warzenfortsatz des Schläfenbeins
Matrix Mutterboden, Keimschicht
Maxilla Oberkiefer
Mediainfarkt Absterben des Hirngewebes im Versorgungsbereich der mittleren Hirnschlagader
medial mittelwärts, einwärts zur Mittellinie gelegen
Medianebene die den Körper in zwei Hälften teilende Mittellinie
Mediastinum Mittelfellraum, zwischen den Lungen gelegener, mittlerer Teil der Brusthöhlen
Medulla Mark
Medulla Oblongata

Die Medulla Oblongata, zu deutsch verlängertes Mark, ist ein Teil des zentralen Nervensystems, genau genommen ist die Medulla Oblongata ein Teil des Hirnstamms. Sie ist für viele verschiedene Funktionen zuständig. Unter anderem kontrolliert die Medulla Oblongata den Blutkreislauf des Körpers, Husten- und Schluckreflexe und die Atmung. Kommt es zu einer schweren Verletzung der Medulla Oblongata, die womöglich den Verlust des Bereichs des Hirnstamms zur Folge hat, endet dies in der Regel tödlich.

Medulla spinalis

Bei der Medulla spinalis handelt es sich um einen Teilbereich des Zentralnervensystems. Genauer betrachtet um den Teilbereich des Rückenmarks, der vom Wirbelkanal eingeschlossen ist. Das Rückenmark beginnt bei einem ausgewachsenen Menschen direkt am Schädel.

Melanom Krebs pigmenttragender Zellen
Meningen Die Meninges bilden ein ganzes System von Häuten, die das zentrale Nervensystem umgeben. Die Hauptaufgabe der Meninges ist es, das Zentralnervensystem so gut wie möglich vor äußeren Einflüssen zu schützen.
Meningitis

Die Meningitis, zu deutsch Hirnhautentzündung, ist eine Entzündung der sogenannten Meningen, also der Häute, die sowohl das Gehirn als auch das Rückenmark umgeben. Diese Entzündung kann sowohl von Bakterien als auch von Viren ausgelöst werden. Auch eine Infektion durch Pilze zum Beispiel ist eine mögliche Art der Entstehung dieser Krankheit. Die Behandlung erfolgt meist mittels eines sogenannten Breitbandantibiotikum. Es sollte so schnell wie möglich verabreicht werden, da eine Meningitis unter Umständen auch tödlich verlaufen kann.

Meningokokken Bakterien, die die ansteckende Hirnhautentzündung verursachen
Meniskus Zwischenknorpel im Kniegelenk
mental geistig
Mesencephalon Mittelhirn
Mesenchym Bindegewebe
Mesenterium Eingeweide, Gekröse, Anwachsungsstelle des Darms an der Bauchhöhlenrückwand
mesokolisch im Aufhängeband des Darms liegend
Meso… zwischen
Metabolismus Stoffwechsel
metakarpal zur Mittelhand gehörig
Metastase

Eine Metastase ist eine sogenannte Tochtergeschwulst eines bereits vorhandenen Tumors. Häufig siedeln sich Metastasen nicht an der gleichen Stelle wie der Ersttumor an. Bereits befallene Zellen werden durch das Blut oder durch das Lymphsystem an andere Stellen innerhalb des Körpers transportiert, lagern sich dort an und bilden dann Metastasen des Ersttumors.

metatarsal den Mittelfuß betreffend
meteoristisch durch Darmgase gebläht
migrans wandernd
Mikrohämaturie

Mit dem Begriff Mikrohämaturie bezeichnet der Mediziner das Vorkommen einer geringen Menge Blutes im Urin. Dieses kann durch bestimmte Testverfahren herausgefunden werden, aber meist nicht mit bloßem Auge erkannt werden. In der Regel ist die Mikrohämaturie keine Erkrankung an sich, sondern hauptsächlich ein Symptom für eine andere Erkrankung.

Mikrozephalie

Bei der Mikrozephalie handelt es sich um eine Erkrankung, die sich durch eine nicht normale Größe des menschlichen Kopfes bemerkbar macht. Die Köpfe der betroffenen Patienten sind in der Regel wesentlich kleiner als die nicht erkrankter Menschen. Meist leiden die Menschen, die an Mikrozephalie erkrankt sind, auch an geistigen Behinderungen. Dies kann verschiedene Gründe haben. Beispielsweise kann die geistige Behinderung eine Folge davon sein, dass die Verschlussnähte des Schädels zu früh verwachsen sind. Ein weiterer Grund kann eine fehlerhafte Entwicklung des Gehirns an sich sein.

Mikro… klein…
Miktion

Mit dem Begriff Miktion bezeichnet der Mediziner das vollständige Entleeren der Blase.

Miosis

Miosis ist der Fachbegriff der Mediziner für das Verkleinern bzw. für die Verengung der Pupille durch Lichteinflüsse oder durch die Anpassung des Auges an Objekte in der Nähe.

Miserere Koterbrechen
Mitralis zweizipfelige Segelklappe im linken Herzen
Mneme Gedächtnis
mnestisch das Gedächtnis betreffend
Monarthritis sich auf ein Gelenk beschränkende Entzündung
mono allein, einzig
Monokelhämatom Bluterguss in einer Augenhöhle
Morbus

Krankheit

Das lateinische Wort Morbus bedeutet übersetzt Krankheit. Innerhalb der Medizin wird dieser Begriff in Verbindung mit dem Entdecker einer neuen Krankheit oftmals für die Namensgebung der neu entdeckten Krankheit verwendet, wie beispielsweise bei der Krankheit Morbus Bechterew.

moribund sterbend
Mors Tod
Mors subita plötzlicher Tod
Mortalität

Der vom lateinischen Wort mortalitas abstammende Begriff Mortalität bedeutet übersetzt Sterblichkeit. Häufig wird der Begriff der Mortalität auch in Zusammenhang mit der Sterberate verwendet.

Motilität

Der Begriff Motilität bedeutet übersetzt Beweglichkeit. Insbesondere in der Augenmedizin wird dieser Begriff im Bezug auf die Beweglichkeit der Augen verwendet.

Motorik

Der Begriff Motorik bezieht sich innerhalb der Medizin auf die Beweglichkeit eines Menschen bzw. der Muskulatur eines Menschen. Somit fallen unter die Motorik beispielsweise das Greifen oder das Gehen. Die motorischen Fähigkeiten eines Menschen entwickeln sich im Laufe der Kindheitsphase und können abhängig von einer spezifischen Förderung und Forderung des Kindes unterschiedlich ausgeprägt sein. Insbesondere im Bereich der Feinmotorik weisen Menschen verschiedene Geschicklichkeitsgrade auf.  

Mukosa Schleimhaut
multipel vielfach, mehrfach
Multiple Sklerose chronisches, in Schüben verlaufendes Nervenleiden
Muskelatrophie Muskelschwund
Muskeldystrophie Muskelschwund
Mutismus

Bei Mutismus handelt es sich um eine Unfähigkeit zu sprechen. Diese hängt aber nicht mit einem Defekt der Stimmbänder oder anderer Sprechorgane zusammen. Häufig tritt Mutismus in Folge eines Schocks oder in Zusammenhang mit Depressionen auf.

mutuell wechselseitig
Myalgie

Muskelschmerz

Der medizinische Fachbegriff für Muskelschmerzen lautet Myalgie. Muskelschmerzen können häufig als Symptom von anderen Erkrankungen auftauchen, wie beispielsweise bei der Influenza, also der Grippe, oder in Folge eines Zeckenbisses.

Mydriasis

Die Mydriasis ist die Erweiterung eine oder beider Pupillen. In der Regel weiten sich die Pupillen eines Menschen in der Dunkelheit oder wenn der Mensch versucht, etwas in der Ferne zu fokussieren. Losgelöst von diesen Situationen kann eine Mydriasis ein Symptom von Krankheiten oder eine Folge von Medikamenten oder Drogen sein. In der Augenmedizin wird häufig durch Verabreichung bestimmter Augentropfen die Erweiterung der Pupille medikamentös hervorgerufen, um das Auge besser untersuchen zu können.

Myelitis

Rückenmarkenzündung

Bei einer Myelitis handelt es sich um eine Rückenmarksentzündung. Je nach dem wie stark die Myelitis ausgeprägt ist, kann diese Entzündung in einer Querschnittslähmung enden.

Myelographie Röntgenkontrastdarstellung des Wirbelkanals
Myelom

Knochenmarkstumor

Ein Myelom ist ein bösartiger Tumor, der sich im Bereich des Knochenmarks befindet. Die Ausbreitung dieser Krankheit kann von unterschiedlichster Art sein. Das Spektrum reicht von sich langsam ausbreitenden Tumoren bis hin zu einer sehr schnell zum Tode führenden Ausprägung. In der Regel erfolgt, ab einem gewissen Stadium, eine Behandlung mittels einer Chemotherapie und weiteren Medikamenten, die Prozesse im Knochenmark unterdrücken, um das Voranschreiten der Krankheit zu verhindern oder wenigstens zu verlangsamen.

Myelopathie

Bei der Myelopathie, häufig auch zervikale Myelopathie genannt, handelt es sich um einen Schaden des Rückenmarks im Bereich der Halswirbelsäule. Therapiert werden kann diese Schädigung in der Regel durch einen operativen Eingriff, dessen Ziel es ist, das Rückenmark zu entlasten, indem der Druck, der in dem geschädigten Bereich auf dem Rückenmark lastet, vermindert oder vollständig beseitigt wird. Die mit der Myelopathie einhergehenden Symptome erfordern ein schnelles Handeln.

Myelo… Rückenmark
Mykose Pilzerkrankung
Myogelose schmerzhafte Muskelverhärtung
Myokard Herzmuskulatur
Myom

Das Myom ist ein gutartiger Tumor, der sich im Muskelgewebe anlagert und daher auch häufig als Muskeltumor bezeichnet wird. Je nach Anordung der Muskelfasern, die den Tumor ausmachen, erhält das Myom einen Zusatz im Namen. Wie zu Beispiel im Falle des Fibroleiomyom, das aus Muskelfasern (da Muskeltumor) und zusätzlich noch aus einem größeren Anteil an Bindegwebe besteht.

Myositis

Der Begriff der Myositis beschreibt eine Entzündung innerhalb der Muskeln. Diese Krankheit ist häufig schwer zu diagnostizieren. Ist die Diagnose gestellt, ist das Ziel der Behandlung in erster Linie, die Entzündungen in der Muskulatur zu unterdrücken. Hierzu dienen spezielle Medikamente, wie etwa cortisonhaltige Präparate. Zusätzlich können noch, je nach Intensität der Erkrankung, Krankengymnastik oder ein ähnliches Training verschrieben werden, um die Muskulatur zu stärken.

Myo… den Muskel betreffend
Myxödem Erkrankung bei Unterfunktion der Schilddrüse
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N
Nadelbiopsie                         Entnahme von Zellen mittels einer Hohlnadel zur mikroskopischen Untersuchung
Naevus Muttermal
Nates Gesäßbacken
nativ angeboren, natürlich, unverändert
Nausea Übelkeit
Nekrose

Bei der Nekrose kommt es zu einem Absterben von Gewebe oder Organen. Während dieses Prozesses ist der menschliche Organismus jedoch noch lebendig. Die Nekrose kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden, wie zum Beispiel durch Bakterien, Sauerstoffmangel oder auch durch bestimmte Gifte. Eine Nekrose wird häufig durch das sogenannte Debridement behandelt. Dabei wird das abgestorbene Gewebe abgetragen, um die Wundheilung nicht zu blockieren. Mithilfe bestimmter Gele kann manchmal ein operativer Eingriff umgangen werden.

Neoplasie Neubildung
Neoplasma Neubildung, bösartige Geschwulstbildung, Krebs
Nephritis Nierenentzündung
Nephropathie Nierenerkrankung
Nephro… zur Niere gehörend
Nervus Nerv
Neuralgie

Nervenschmerzen

Der Mediziner bezeichnet mit dem Begriff Neuralgie Schmerzen, die von Nerven ausgelöst werden. Derartige Schmerzen entstehen durch eine Schädigung im Bereich eines oder mehrerer Nerven. Für die Behandlung von Neuralgien ist es wichtig, die Ursache der Schmerzen und nicht nur die Schmerzen an sich zu behandeln.

Neurasthenie nervöse Erschöpfung
Neuritis Nervenentzündung
Neurodermitis

Ekzemartige Hauterkrankung

Bei der Neurodermitis handelt es sich um eine sogenannte atopische Erkrankung. Das bedeutet, dass die Haut des betroffenen Patienten auf relativ harmlose Einflüsse aus der Umwelt in Form eines stark juckenden Ekzems reagiert. Die Ursache für das Auftreten von Neurodermitis kann nicht genau festgelegt werden. Die Krankheit kann sowohl erblich und somit genetisch bedingt sein, als auch in Folge von verschiedenen Umwelteinflüssen zu einer Neurodermitis werden. Für die Behandlung einer Neurodermitis gibt es keine Pauschallösung. Die Ekzeme können mithilfe von Cremes oder Lösungen behandelt werden. Häufig nimmt die Intensität der Erkrankung mit zunehmenden Alter ab. Die Pubertät ist hierbei ein wichtiger Faktor. Tritt nach der Pubertät kein weiterer Schub der Neurodermitis auf, kann es gut sein, dass der Patient ein Leben lang keinen weiteren Schub mehr bekommt.

neurogen Mit dem Nervensystem zusammenhängend
Neuroleptika Medikamente zur Behandlung von Geisteskrankheiten
Neurom

Geschwulstbildung am Nervengewebe

Als Neurom bezeichnet der Mediziner einen meist gutartigen Knoten, der an der Stelle entsteht, an der ein Nerv durchtrennt wurde. Das durch die Verletzung entstandene Narbengewebe kann durch bestimmte Prozesse aufgerollt werden, wodurch fehlerhafte Reize an dieser Stelle entstehen können. Häufig bereiten diese fehlerhaften Reize dem betroffenen Patienten Schmerzen.

Neuron Nervenzelle mit zugehörigen Fortsätzen
Neuropathie

Der Begriff der Neuropathie kann als Oberbegriff für alle verschiedenen Erkrankungen im Bereich des Nervensystems verstanden werden.

Neurose

Bei einer Neurose handelt es sich um eine seelische Erkrankung, die allerdings keine nachweisbaren körperlichen Ursachen erkennen lässt. In der Regel äußern sich Neurosen in Form von übersteigerten Ängsten.

Neurosen Form der abnormen Erlebnisreaktion
nodosus knötchenförmig
Noduli Knötchen
nodulär knotig
Noxe schädigende Substanz, Krankheitsursache
Nucha Nacken
Nukleotomie

Bandscheibenoperation

Bei der Nukleotomie handelt es sich um den operativen Eingriff, der zur Behandlung eines Bandscheibenvorfalls durchgeführt wird. Notwendig wird eine derartige Operation in der Regel, wenn durch den Bandscheibenvorfall Nerven eingeklemmt oder beschädigt sind und es dadurch zu Begleiterscheinungen wie Lähmungen oder Ähnliches kommt. Bei der Durchführung einer Nukleotomie gibt es verschiedene Methoden.

Nukleus Kern
Nukleus pulposus Gallenkern der Bandscheibe
Nystagmus Augenzittern, rhythmische Zuckungen der Augäpfel
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O
Obesitas                                Fettleibigkeit
Obliteration

Verödung, Verwachsung

Bei der Obliteration werden entweder Gefäße oder andere Körperhölungen durch eine Verödung oder Ähnliches verschlossen.

Obstipation Verstopfung, Darmträgheit
occipital zum Hinterhaupt gehörend
Occiput Hinterhaupt
Occlusion Verschluss
occultus verborgen
Oculo… zum Auge gehörend
Ödem

Ansammlung wässriger Flüssigkeit in Gewebespalten

Das Wort Ödem bedeutet zu deutsch Schwellung und bezeichnet eine Anschwellung  von Gewebe. Diese Schwellung entsteht durch die Einlagerung von Gewebsflüssigkeit. Im engeren Sinne kann man ein Ödem als ein Symptom und nicht als Krankheit an sich verstehen. Häufig kommt es zur Bildung von Ödemen bei einer Niereninsuffizienz oder bei einer Leberzirrhose. Ödeme können in erschiedenen Bereichen des Körpers auftreten. Beispieslweise gibt es Lungenödeme, Hirnödeme, Knochenödeme,Lymphödeme oder auch Schwangerschaftsödeme. Die Behandlung der Ödeme hängt von der Art des Ödems ab. Ein Lymphödem wird in der Regel mittels Lymphdrainagen behandelt. Andere Ödemarten können medikamentös oder auch durch Dialyse behandelt werden.

Okulomotoriusparese

Bei einer Okulomotoriusparese handelt es sich um eine Lähmung des Augenmuskels. Eine Folge der Lähmung kann es zu einer Schielstellung oder zu Doppelbildsehen kommen. Zudem kann ein hängendes Oberlid die Folge sein. Erkennbar ist die Okulomotoriusparese häufig daran, dass das betroffene Auge tiefer steht als das Gesunde und ein wenig nach außen gedreht ist.

Olekranon Hakenfortsatz am Ellenknochen, Ellbogenspitze
Olfactorius Riechnerv
Oligophrenie Schwachsinn
Oligo… Teilsilbe für: wenig, gering, arm an
Oligurie Verminderung der Harnausscheidung
Omarthritis

Schultergelenkentzündung

Die Omarthritis ist eine krankhafte Entzündung des Schultergelenks. Diese Form der Arthritis tritt sehr selten auf.

Ophtalmo… das Auge betreffend
Optikus Sehnerv
oral

- Zum Mund gehörig/ - Nach dem Mund zu

Orbita Augenhöhle
Orchis Hoden
Orchitis Hodenentzündung

Organverletzungen bei gynäkologischen

Operationen

Die am häufigsten durchgeführte gynäkologische Operation ist die sogenannte Hysterektomie. Dabei wird die Gebärmutter einer Frau durch einen operativen Eingriff entfernt. Für die Durchführung dieses Eingriffs gibt es verschiedene Operationsmethoden. Zum einen ist es möglich die Gebärmutter durch die Scheide zu entfernen. Zum anderen kann dies durch offene Bauchschnitte vorgenommen werden. Eine dritte Möglichkeit ist ein sogenannter minimalinvasiver Eingriff. Dabei werden kleine Bauchschnitte angelegt durch die dann Endoskope eingeführt werden können und die Gebärmutter entfernt werden kann. Insbesondere bei den minimalinvasiven Eingriffen kann es zu schwerwiegenden Organverletzungen im Bereich der Blase und/oder des Darms kommen. Unter Umständen kann eine derartige Verletzung auf einen Ärztefehler zurückzuführen sein. Wenden Sie sich gerne vertrauensvoll an uns – wir stehen Ihnen beratend zur Seite und helfen Ihnen bei allen Rechtsfragen zum Thema Medizinrecht.

Ortho… Teilsilbe für: richtig, recht, gerade
Os Knochen
Ossifikation Verknöcherung
Osteoarthropathie Erkrankung eines Knochens und des zugehörigen Gelenks
Osteoblasten

Die sogenannten Osteoblasten sind Zellen, die für die Knochenbildung im menschlichen Körper zuständig sind. Sie bilden die Grundlage für die Enstehung eines neuen Knochens.

Osteochondrose degenerative Erkrankung von Knochen und Knorpel
Osteochondrosis

Bei der Osteochondrosis kommt es zu einer Störung im Bereich der Knorpel. Die Störung führt dazu, dass der Körper nicht in der Lage ist, Knorpel in Knochen umzuwandeln, wodurch sich dann eine unnatürlich dicke Knorpelschicht bildet. Die Folge davon ist, dass der innere Teil des Knorpels nicht mehr ausreichend versorgt wird und beginnt, sich abzubauen.

Osteolyse Auflösung von Knochensubstanz
Osteom gutartige Knochengeschwulst
Osteomyelitis

Knochenmarksentzündung

Bei der Osteomyelitis handelt es sich um eine Entzündung im Bereich des Knochenmarks, die durch Bakterien hervorgerufen wird. Häufig kommt es zu derartigen Entzündungen in Folge von offenen Knochenbrüchen oder operativen Eingriffen, bei denen die Bakterien dann durch das Blut zum Knochenmark transportiert werden. Zur Behandlung ist in der Regel ein operativer Eingriff notwendig.

Osteoporose

Schwund des Kalksalzgehaltes in den Knochen

Bei der Osteoporose handelt es sich um eine meist im höheren Alter auftretende Krankheit. Im Verlauf der Krankheit kommt zu es zum Abnhemen der Knochendichte. Eine Folge dieses Prozesses ist, dass die Knochen mit der Zeit immer anfälliger für Frakturen, also für Knochenbrüche, werden. Diese Anfälligkeit kann sich auf das gesamte Skelett ausbreiten. Am häufigsten kommt es zu Oberschenkelhalsbrüchen, die in der Regel bei betroffenen Patienten nur sehr schwer wieder zusammenwachsen und daher auch einen langen Heilungsprozess benötigen. Durch verschiedene Methoden kann dem Knochenschwund vorgebeugt werden, etwa durch vermehrtes Aufnehmen von calciumhaltigen Nahrungsmitteln.

Osteosynthese

operative Vereinigung gebrochener Knochen durch Hilfsmittel (z. B. Metallplatte)

Bei der Osteosynthese werden verletzte Knochen, die durch Brüche oder andere Verletzungen beschädigt wurden, mithilfe von Implantaten wieder zusammengefügt. In der Regel geschieht dies mittels Metallimplantaten, die zur Stabilisierung der verletzten Knochen dienen. Die Osteosynthese ist neben dem Eingipsen des Betroffenen Knochens eine gängige Methode, um Knochenbrüche zu fixieren. Welche der Methoden verwendet wird, hängt jeweils von der Art des Bruches ab. Ein weiterer Bereich, in dem die Osteosynthese angewendet wird, ist der Bereich der Tumorentfernung. Im Fall eines Knochentumors kann mithilfe der Osteosynthese der betroffene Knochen, nach der Entfernung des Tumors, durch ein Implantat stabilisiert werden.

Osteotomie

operative Knochendurchtrennung

Unter dem Begriff der Osteotomie versteht der Mediziner einen operativen Eingriff, bei dem Knochen bewusst durchtrennt werden, um eine Fehlstellung im Bereich der Knochen zu korrigieren. Auch im Bereich der Zahnmedizin bzw. im Bereich der Kieferchirurgie findet die Osteotomie Anwendung. Hauptsächlich beim Entfernen von Weisheitszähnen wird die Osteotomie angewendet.

Ostitis

Knochenentzündung

Die Ostitis ist eine Entzündung des Knochens. Im Gegensatz zu der Osteomyelitis, also der Knochenmarkentzündung, dringt die Entzündung nicht bis zum Knochenmark vor, sondern bleibt auf der Ebene der sogenannten Knochenrinde. Auslöser für Knochenentzündugen sind in der Regel bestimmte Bakterien. In seltenen Fällen können aber auch Viren für die Entzündung verantwortlich sein. Im Zuge der Behandlung einer Knochenentzündung sollte darauf geachtet werden, dass der betroffene Bereich ruhig gestellt wird. Häufig werden auch Medikamente verschrieben, die abhängig von der jeweiligen Art der Infektion sind. Kommt es zu einem Absterben von Gewebe in dem Bereich, muss dieses in der Regel durch einen operativen Eingriff entfernt werden, um weitere Infektionen zu vermeiden.

Oto… Teilsilbe für: zum Ohr gehörig
Ovarium

Eierstock

Der Begriff Ovarium, Plural die Ovarien, ist der medizinische Fachbegriff für die Eierstöcke einer Frau. Dabei handelt es sich um den Bereich, in dem die Eizellen und die weiblichen Geschlechtshormone produziert werden.

Ovulation Eisprung
Ösophagus Speiseröhre
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P
Palma manus                                     Handteller, Handgreiffläche
palmar zur Hohlhand gehörend
Palpation

Untersuchung durch Betasten

Unter einer Palpation versteht der Mediziner das Abtasten eines Körpers zu diagnostischen Zwecken. Mithilfe der Palpation können sowohl Organe als auch das Gewebe an sich abgetastet werden. Durch diese Methode werden häufig Tumore oder Ähnliches ertastet. So können beispielsweise die Lymphknoten abgetastet werden, um eventuelle Entzündungen oder Tumore lokalisieren zu können. Auch kann an verschiedenen Stellen des Körpers der Puls durch Palpation ertastet und gemessen werden. Die Methode der Palpation ist eines der ältesten Diagnoseverfahren und wird auch heute noch zur Diagnostik angewendet.

Palpebra Augenlid
Pankreas Bauchspeicheldrüse
Papilla Brustwarze
parakolisch neben dem Dickdarm
Paralyse

Lähmung

Eine Paralyse ist eine vollständige Lähmung aller Muskeln des Skeletts. Des Weiteren sind oft auch ganze Nervengruppen betroffen, die beispielsweise Prozese im Gehirn oder Ähnliches steuern. Kommt es zu einer Störung im Wurzelbereich von Nerven im Rückenmark, können sogar ganze Gruppen von Muskeln ausfallen. Einem drohenden Muskelschwund kann durch die sogenannte funktionelle Elektrostimulation vorgebeugt werden. Die Nervenschäden können jedoch in der Regel nicht behandelt werden.

Paranoia Verfolgungswahn
Paraparese

beidseitige unvollständige Gliedmaßenlähmung

Unter einer Paraparese, auch Querlähmung genannt, versteht der Mediziner eine Lähmung beider Beine. Die Ursache einer Querlähmung liegt meist in eine Beschädigung des Rückenmarks, die verschiedenste Ursachen haben kann. Zu den Symptomen einer Paraparese gehören unter anderem Schmerzen im Bereich der Lähmung und Störungen beim Wasserlassen. Im Bereich der Therapie kommt es in der Regel lediglich zu Schmerztherapien unterschiedlichster Art. So kann zum Beispiel die Akupunktur zur Schmerzlinderung hinzugezogen werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Schmerztherapie mittels bestimmter schmerzlindernder Medikamente. Auch Massagen, Krankengymnastik oder Wärme- und Kältetherapien kommen häufig zum Einsatz.

Paraplegie

Querlähmung, Lähmung zweier symmetrischer Extremitäten

Bei einer Paraplegie handelt es sich um eine vollständige Lähmung entweder der oberen oder der unteren Extremitäten. Die Paraplegie entsteht durch eine Beschädigung des Rückenmarks. Diese Beschädigung kann verschiedenste Ursachen haben. Symptome der Paraplegie sind unter anderem Störungen beim Wasserlassen und die Unfähigkeit, kontrollierte Bewegungen durchzuführen. Die Therapie der Paraplegie verfolgt im Prinzip ein Ziel, nämlich die Wirbelsäule wiederherzustellen. Dies kann durch eine spezielle Lagerung oder durch einen operativen Eingriff geschehen. Jegliche Therapie wird meist durch eine medikamentöse Therapie begleitet, da es häufig zu Schmerzen oder psychischen Erkrankungen kommen kann.

paravenös neben eine Vene
paravertevral neben der Wirbelsäule
Parese unvollständige Lähmung
Parierfraktur

Bei der Parierfraktur handelt es sich um eine spezielle Form eines Knochenbruchs. In der Regel ist diese Fraktur im Bereich der Elle zu finden und entsteht durch das Abwehren eines Schlages, vor dem der Kopf mithilfe des Arms geschützt werden soll.

parietal 1. seitlich 2. das Scheitelbein betreffend
Parkinson’sche Krankheit Schüttellähmung
Parodontitis

Entzündung des Zahnhalteapparates

Der Begriff Parodontitis beschreibt eine Erkrankung des Zahnfleisches und des gesamten Bereichs, in den der Zahn eingebettet ist.

Parodontium

Das Parodontium ist der sogenannte Zahnhalteapparat. Dieser wird aus verschiedenen Bestandteilen zusammengesetzt. Unter anderem zählt dazu das Zahnfleisch und das Zahnfach. Kommt es zu einer Entzündung des Zahnhalteapparates liegt die sogenannte Parodontitis vor.

Parotis Ohrspeicheldrüse
paroxsysmal in Anfällen auftretend
Parästhesie abnorme Empfindung
passager vorübergehend
Patella

Kniescheibe - Der Begriff Patella ist das medizinische Fachwort für die Kniescheibe.

Die Kniescheibe ist eine dreickige, knöcherne Scheibe, die vor dem eigentlichen Kniegelenk angelagert ist.

pathologisch krankhaft
PCT Procalcitonin (Blutwert, Maß für Sepsis)
PDS resorbierbarer Faden
pectoralis zur Brust gehörend
pelvin

zum Becken gehörend

in kleinen Becken, zum kleinen Becken gehörig

Pelvis Becken
penetrierend durchdringend
perakut hochakut
percutan durch die Haut
Perduralanästhesie Narkose in die Rückenmarkhäute
Perforation Durchbruch, Durchlöcherung, Durchbohrung
Periarthritis Entzündung des Bindegewebes um Gelenke
Periduralanästhesie

Eine Periduralanästhesie, abgekürzt auch PDA, ist eine spezielle Form einer Betäubung. Die PDA wird in der Regel im Bereich des Rückenmarks gelegt und ermöglicht die Beseitigung des Schmerzempfindens in ausgewählten Bereichen. Somit können schmerzhafte Eingriffe ohne Vollnarkose durchgeführt werden. Die PDA wird meist im Fall von gynäkologischen oder urologischen Eingriffen angewendet, wie zum Beispiel bei einem Kaiserschnitt oder um der Frau eine wesentlich schmerzarmere Geburt zu ermöglichen.

Perikard

Bei dem Begriff Perikard handelt sich um den medizinischen Fachbegriff für den Herzbeutel. Das Herz wird von dem Herzbeutel fast vollständig umschlossen.

Periktontitis Bauchfellentzündung
Perineum

Damm, Region zwischen After und äußeren Geschlechtsteilen

Das Perineum ist der sogenannte Damm, der sich zwischen dem After und den jeweiligen äußeren Geschlechtsteilen befindet.

perioral in der Umgebung der Mundöffnung
Periost

Knochenhaut

Bei dem sogenannten Periost handelt es sich um die Knochenhaut, die alle vorhandenen Knochen eines Körpers umgibt. Die Knochenhaut ist durch ihre Beschaffenheit sehr empfindlich, wenn es zu Schmerzreizen jeglicher Art kommt. Die Knochenhaut ermöglicht in der Regel eine natürliche Heilung des Knochens. Das ist deshalb möglich, weil innerhalb der Knochenhaut die Osteoblasten zu finden sind. Diese speziellen Zellen sind für die Knochenneubildung zuständig.

Periostitis Knochenhautentzündung
Peritoneum

Der Begriff Peritoneum ist das medizinische Fachwort für das Bauchfell. Diese Haut umschließt den größten Teil der inneren Organe.

Peritonitis

Bauchfellentzündung - Bei der Peritonitis handelt es sich um eine Entzündung des Peritoneums, also des Bauchfells. Diese Art der Entzündung ruft starke Schmerzen im Bauchbereich hervor. Erkennbar ist die Peritonitis häufig durch das Auftreten eines sogenannten harten Bauches. Eine der häufigsten Ursachen für eine Peritonitis ist eine Blinddarmentzündung, also eine sogenannte Appendizitis. Die Behandlung einer Bauchfellentzündung geschieht meist durch einen operativen Eingriff, bei dem die vorliegenden Entzündungsherde entfernt werden.

Perkussion

Abklopfen der Körperoberfläche zu diagnostischen Zwecken

Die Perkussion ist eine Art der Diagnostik. Dabei wird die Oberfläche des Körpers abgeklopft. Die verschiedenen Töne, die beim Abklopfen entstehen, geben dann Aufschluss über die vermutlich vorliegende Erkrankung.

peronaeus zum Wadenbein gehörend
perseverierend haften bleibend, sich ständig wiederholend
persistierend dauerhaft, fortbestehend
Perzeption Wahrnehmung, Aufnahme von Reizen durch Sinneszellen
Petit-mal kleiner epileptischer Anfall
Phalanx Finger- oder Zehenglied
Phantomschmerz(en)

Schmerzgefühl bei Amputierten im nicht mehr vorhandenen Glied.

Zu Phantomschmerzen kommt es in der Regel nach einer Amputation eines Körperteils. Der betroffene Patient leidet dann unter Schmerzen in dem jeweils fehlenden Gliedmaß. Des Weiteren hat der Patient das Gefühl, dass das fehlende Körperteil noch immer vorhanden ist. Manche intensiven Gefühle wie Angst beispielsweise können den Phantomschmerz verstärken. Außerdem kommt es häufig zu einer sogenannten Wetterfühligkeit in dem betroffenen Bereich. Dabei verursachen Veränderungen des Wetters häufig stärkere Schmerzen in dem eigentlich fehlenden Körperteil.

Philtrum

Bei dem sogenannten Philtrum handelt es sich um eine Art Rinne, die sich zwischen der Nase und der Oberlippe befindet. Das Philtum verläuft von oben nach unten, also senkrecht von der Nase zur Oberlippe. Das Ende dieser Rinne wird als Amorbogen bezeichnet.

Phimose Vorhautverengung
Phlebitis

Bei der Phlebitis handelt es sich um eine Venenentzündung. Diese Form der Entzündung ist oftmals mit starken Schmerzen für den betroffenen Patienten verbunden. Erkennen lässt sich die Phlebitis an roten, geschwollen und erwärmten Streifen auf der Haut, die sich auch gut ertasten lassen. In vielen Fällen kommt es als Folge der Phlebitis zu einer Thrombose. Deshalb sollte die Phlebitis so schnell wie möglich fachmännisch behandelt werden, um einer drohenden Thrombose vorbeugen zu können. Am häufigsten entsteht eine Phlebitis an den Beinen, beispielsweise in bereits vorhandenen Krampfadern, oder an den Armen.

Phlebografie

Röntgenologische Darstellung der Venen mittels Kontrastmittel - Bei der Phlebografie handelt es sich um eine spezielle Untersuchung, durch die die Beschaffenheit der Venen sichtbar gemacht und beurteilt wird. Insbesondere bei starken Venenthrombosen wird diese Untersuchung  durchgeführt, um den genauen Verlauf der Gefäße einsehen zu können und die eventuell vorhandenen Thrombosen lokalisieren zu können. Des Weiteren können auch Krampfadern mit dieser Untersuchungsmethode sichtbar gemacht werden.

Phlebothrombose Gerinnsel in Venen
Phlebo… Teilsilbe für: zu den Venen gehörend
Phlegmone

eitrige Entzündung des Zellgewebes - Bei der Phlegmone handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die in der Regel eitrig verläuft. Es bilden sich eitrige, entzündliche Geschwülste unter der Haut. Häufig sind Fieber und Schmerzen an der betroffenen Stelle Begleiterscheinungen der Phlegmone. Behandelt wird diese Erkrankung in der Regel mit speziellen Antibiotika oder mit Penicillin. In einigen Fällen ist auch eine chirurgische Behandlung möglich. In jedem Fall sollte eine derartige Krankheit jedoch von einem Arzt behandelt werden, da die Gefahr einer unter Umständen lebensgefährlichen Blutvergiftung besteht.

phlogistisch entzündlich
Phobie Angstreaktion - Bei einer Phobie handelt es sich um krankhafte Angstzustände. Die Ängste können im Bezug auf bestimmte Situationen, Gegenstände oder auch im Bezug auf Personen auftreten. Eine Behandlung mittels einer Psychotherapie ist in den meisten Fällen eine sinnvolle und erfolgsversprechende Methode. Häufig können die Ängste mit Hilfe von kontrollierten Konfrontationen gemildert oder sogar vollständig beseitigt werden.
Physiotherapie

Die Physiotherapie ist eine Behandlungform, bei der dem Patienten bestimmte Bewegungsverhalten vermitteln werden sollen um vorliegende Beschwerden zu mindern. Der Physiotherapeut nutzt bei der Behandlung mitunter auch natürliche, physikalische Reize wie beispielsweise Wärme, Kälte oder Druck.

Behandlungen in der Physiotherapie sind ganz speziell an jeden Patienten angepasst, da jeder Mensch leichte anatomische sowie motivationale Unterschiede aufweist. Ziel der Physiotherapie ist die Aufrechterhaltung bzw. Verbesserung des Gesundheitszustandes durch Muskelaufbau und Anregung des Stoffwechsels.

Pia mater weiche Hirnhaut
Pigment

Pigmente sind die Substanzen in der Zelle des menschlichen Körpers, die insbesondere für die Farbgebung der Haut zuständig sind. Pigmente beeinflussen des Weiteren aber auch Oberflächenbildungen wie Haare, Federn oder Schuppen. Pigmente erfüllen mehrere Aufgaben. So sind sie neben dem Sauerstofftransport auch zuständig für die visuelle Wahrnehmung im Auge oder dienen als Schutz vor UV-Strahlung.

Pili Haare
pilosus behaart
Planta pedis Fußsohle
plantar zur Fußsohle gehörend
Plazenta

Bei der Plazenta handelt es sich um den sogenannten Mutterkuchen. Der Mutterkuchen dient während der Schwangerschaft der Ernährung des Fötus. Die Plazenta ist sowohl aus mütterlichem als auch aus embryonalen Gewebe zusammengesetzt. Mittels der Nabelschnur ist das heranwachsende Kind mit der Plazenta verbunden und wird darüber auch ernährt. Nach der eigentlichen Geburt folgt in der Regel die Nachgeburt, bei der es sich um die Plazenta handelt.

Pleura Brustfell und Rippenfell
Plexus Geflecht von Nerven, Blut- oder Lymphgefäßen
Pneuma… Teilsilbe für: Luft bezogen
Pneumokokken Erreger einer Lungenentzündung
Pneumonie

Der Begriff Pneumonie ist das medizinische Fachwort für eine Lungenentzündung. Häufig werden Pneumonien durch bakterielle, virale oder Pilzinfektionen ausgelöst.  Die Behandlung einer Lungenentzündung erfolgt in der Regel mittels Antibiotikagaben. Des Weiteren werden Maßnahmen zur Fiebersenkung unternommen und es sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Da die Pneumonie auch Hustenreiz auslösen kann, können auch unter Umständen Medikamente verabreicht werden, die den Husten stillen. Je nach Stärke der Erkrankung ist ein Krankenhausaufenthalt sinnvoll, häufig sogar erforderlich.

Pneumoperikard Luftansammlung im Herzbeutel
Pneumothorax

Luftansammlung zwischen Lungen- und Rippenfell - Bei einem Pneumothorax kommt es zu einem Eindringen von Luft in die Brusthöhle, nämlich in den sogenannten Pneuraspalt. Diese eingedrungene Luft hindert dann im Gegenzug einen oder beide Lungenflügel daran, sich beim Einatmen auszudehnen. Je nach Menge der Luft, kann es zu schweren Atembehinderungen kommen. Diese können unter anderem auch zu einem sogenannten Lungenkollaps führen. Behandelt wird der Pneumothorax in der Regel mittels einer Thoraxdrainage. Dabei wird ein Schlauch in den Brustkorb eingeführt, über den dann die Luft aus der Pleurahöhle entweichen kann.

Polio Kurzform für: Kinderlähmung
Poliomyelitis

Bei der Poliomyelitis, kurz auch Polio genannt, handelt es sich um die Kinderlähmung. Dies ist eine Erkrankung, die meist durch eine Infektion mit den sogenannten Polioviren entsteht. Wenn die Viren dann in den Körper eindringen, befallen sie die Nervenzellen des Rückenmarks, die für die Steuerung der Muskeln zuständig sind. Dadurch kann es zur Lähmung kommen. Die Krankheit kann aber auch, je nach Ausprägung, zum Tode führen. Bei der Behandlung der Poliomyelitis stehen dem Mediziner lediglich kurative Möglichkeiten zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem Bettruhe, eine richtige Lagerung des erkrankten Patienten und die Linderungen eventuell auftretender Schmerzen durch bestimmte Schmerzmittel. Des Weiteren sollte eine krankengymnastische Versorgung in Anspruch genommen werden.

Pollex Daumen
Poly Teilsilbe für: viel, mannigfach
Polyarthritis Entzündung mehrerer Gelenke
Polyp Stielgeschwulst der Schleimhaut
Polyposis Vorhandensein mehrerer bis zahlreicher Polypen
Polytrauma

Mehrfachverletzung - Liegt eine Polytrauma vor, ist es zu mehreren Verletzungen von Organen oder Körperteilen gekommen. Mindestens eine der Verletzungen oder die Verbindung mehrerer Verletzungen bedeuten für den Patienten Lebensgefahr. Wichtig bei der Behandlung von Polytraumata ist, dass in erster Linie die lebenswichtigen Funktionen wie die Atmung und der Kreislauf stabilisiert werden. Anschließend wird häufig eine operative bzw. chirurgische Versorgung der Verletzungen notwendig.

Pons >Hirnbrücke<, Teil des Hirnstamms zwischen Großhirn und Rückenmark
Poplitea Kniekehle
postmortal nach dem Tode
postoperativ nach der Operation
posttraumatisch nach der Verletzung
Post… Teilsilbe für: danach, hinter
Priapismus

Unter dem Begriff Priapsmus versteht der Mediziner eine krankhafte, lang anhaltende und schmerzhafte Dauererektion des Penis. Unbehandelt kann diese Erektion zwei bis drei Wochen anhalten. Klingt sie dann, meis spontan, wieder ab, sind die Schwellköper so geschädigt, dass eine erneute Erektion meist nicht mehr möglich ist. Daher ist es sehr wichtig, dass die Krankheit so schnell wie möglich von einem Arzt behandelt wird, um eine dauerhafte Schädigung verhindern zu können. Zur Behandlung gibt es verschiedenen Möglichkeiten. Beispielsweise ist es wichtig, so schnell wie möglich so viel Blut wie möglich aus den Schwellkörpern entfernen zu können, etwa durch Kontraktionen der Muskeln. In manchen Fällen kommen auch chirurgische Maßnahmen zum Einsatz. Alle Behandlungsmethoden erfordern jedoch immer eine Therapie mit Schmerzmitteln.

Processus Fortsatz, Vorsprung
Prodrome einer Krankheit vorausgehende Erscheinungen
profundus tiefliegend
progredient fortschreitend
Proktologie

Wissenschaft von den Erkrankungen des Mastdarms - Bei der Proktologie handelt es sich um ein spezifisches Fachgebiet der Medizin. Proktologen, also die Mediziner, die sich auf dieses Fachgebiet spezialisiert haben, beschäftigen sich in erster Linie mit Krankheiten, die den Enddarm und den Bereich des Anus betreffen. Dazu gehört beispielsweise die Behandlung von Hämorrhoiden oder von chronischen Erkrankungen des Darms. Auch Analkarzinome, also bösartige Tumore im Anusbereich, zählen zu dem Fachgebiet der Proktologie.

Prolaps

Vorfall eines Gewebes oder Organs aus einer natürlichen Lage.

Bei einem Prolaps handelt es sich um den Vorfall eines Organs oder eines Teilbereiches eines Organs. Dieses ist in der Regel unnatürlich und meist mit Schmerzen versehen. In der Regel geschieht ein derartiger Vorfall durch bereits vorhandene Körperöffnungen. Beispiele für einen Prolaps sind der Bandscheibenvorfall oder der Gebärmuttervorfall. In schweren Fällen kann es zu einem Vorfall des Darms kommen, bei dem Teile des Enddarms durch den After aus dem Körper treten können.

Pronation Bewegung von Hand und Fuß mit Anhebung der Kleinfingerkante
Prophylaxe

Der Begriff Prophylaxe bedeutet unter Medizinern, vorbeugende Maßnahmen zu treffen, um Krankheiten oder Ähnliches verhindern zu können. So gelten zum Beispiel Impfungen als prophylaktische Maßnahme. Auch spezielle Untersuchungen, wie diese, die innerhalb der Krebsvorsorge durchgeführt werden, um den Krebs im Frühstadium erkennen und behandeln zu können, gehören zu dem Bereich der Prophylaxe oder der Prävention.

In der Zahnmedizin wird Prophylaxe vorbeugend bei häufigen Zahnerkrankungen wie Karies oder Parodontitis betrieben. Bereits das tägliche Zähneputzen zu Hause ist eine prophylaktische Maßnahme, die als Privatperson getätigt werden kann. Sollte diese aus bestimmten Gründen nicht ausreichen, kann auch eine professionelle-Zahnreinigungdurchgeführt werden.

Propofol Betäubungsmittel
Prostata

Die Prostata, auch Vorsteherdrüse genannt, ist eine Geschlechtsdrüse männlicher Säugetiere und Menschen, die teilweise für die Produktion des Spermas zuständig ist. Innerhalb der Prostata wird ein spezielles Sekret produziert, das sich während der Ejakulation mit dem Sperma vermischt. Das Sekret sorgt dafür, dass sich die Überlebensdauer der Spermien innerhalb der Vagina verlängert. Des Weiteren regt das Sekret die Bewegung der Spermien an.

Prostatitis Entzündung der Vorsteherdrüse
Protein Eiweiß
Proteinurie Eiweißausscheidung im Urin
Proteus-Infektion bakterielle Entzündung durch den Keim Proteus mirabilis
Protrusion Vorwölbung, speziell der Bandscheibe in den Wirbelkanal
proximal näher zur Körpermitte
Pruritus Juckreiz
pränatal

Der Begriff pränatal bezieht sich auf alle Maßnahmen, die vor der Geburt eines Kindes durchgeführt werden. Des Weiteren werden mit diesem Begriff Entwicklungsstadien des Fötus vor der Geburt bezeichnet. In diesem Zusammenhang wird der Begriff pränatal nur im Bezug auf das Kind gebraucht. Bezogen auf die Mutter verwenden Mediziner andere Fachbegriffe.

präpatellar vor der Kniescheibe
Präputium Vorhaut
prätibial vor dem Schienbein
Prä… Teilsilbe für: vor
Pseudarthrose Scheingelenk, Ausbildung gelenkähnlicher Strukturen an einem inkorrekt verheilten Knochenbruch
Pseudomonas-Infektion bakterielle Entzündung durch den Keim Pseudomonas aeruginosa
Psoriasis Schuppenflechte
Psychomotorik

Durch seelische Vorgänge ausgelöste Bewegungen.

Der Begriff der Psychomotorik bezieht sich auf motorische Vorgänge, die durch Emotionen ausgelöst werden und in der Regel spontan sind. Dazu gehört unter anderem die Mimik eines Menschen.

psychopathologisch seelisch gestört
Psychose Geisteskrankheit
Psychosomatik

Wissenschaft von der Bedeutung seelischer Vorgänge für körperliche Erkrankungen.

Die Psychosomatik betrachtet die Entstehung von Krankheiten in Zusammenhang mit äußeren Einflüssen und dem seelischen Befinden des Patienten. So können starke Emotionen oder Konflikte, die den Patienten bewegen, die Gesundheit des Patienten stark beeinflussen. In der Regel hat der Mensch eine körperliche bzw. gesundheitliche Schwachstelle, die auf Krankheiten anfällig reagiert. Mit genau diesen Dingen beschäftigt sich die Psychosomatik.

Psychosyndrom

Bei dem Psychosyndrom, auch Organisches Psychosyndrom genannt, kann es sowohl zu einer Veränderung der menschlichen Psyche als auch des Körpers des Patienten kommen. Dies tritt in der Regel in Folge einer Gehirnverletzung auf. Bei einem akuten Psychosyndrom ist es sehr wichtig, die Ursache für das vorliegende Syndrom so schnell wie möglich zu behandeln, um dann in Form von Rehabilitationsmaßnahmen die restlichen Symptome behandeln zu können.

Psycho… auf die Seele bezogen
Ptosis Hängen des Oberlieds durch Lähmung
Ptosis

Bei einer Ptosis handelt es sich um einen Fachbegriff innerhalb der Augenmedizin. Der Begriff beschreibt das teilweise oder auch vollständige Hängen eines oder beider Augenlider. Die Ptosis kann sowohl angeboren sein oder mit einer Schädigung des Muskels, der für das Augenlid zuständig ist, zusammen hängen. Auch durch einen Schlangenbiss kann es zu einer Ptosis kommen.

Pulmo Lunge
pulmonal auf die Lunge bezogen
Pulsoyymetrie Messung von Pulsfrequenz und Sauerstroffsättigung
Punktion

Bei einer Punktion handelt es sich um das Setzen einer Nadel, um Gewebeflüssigkeiten wie Blut oder Ähnliches zu entnehmen. Die Punktion dient auch der Injektion von Medikamenten oder der Entnahme von Gewebeproben. Bei einigen Formen der Punktion wird vor der Behandlung eine örtliche Betäubung gesetzt, um dem Patienten die Behandlung etwas angenehmer zu machen und ihm Schmerzen zu ersparen.

Purpura punktförmige Hauteinblutungen
purulent eitrig
Pus Eiter
Pyelitis Nierenbeckenentzündung
Pyelitis

Pyelitis ist der medizinische Fachbegriff für eine Nierenbeckenentzündung. Bei einer Pyelitis wandern Bakterien von der Blase aus den Harnleiter bis zu den Nieren hinauf und verursachen dort eine Infektion. Symptome einer Nierenbeckenentzündung sind ein ziemlich schlechtes Allgemeinbefinden, Fieber, Schmerzen in der Nierengegend und häufig auch relativ starke Kopfschmerzen. Bei der Behandlung einer Pyelitis ist eine deutlich erhöhte Flüssigkeitszufuhr von mehr als 3 Liter pro Tag sehr wichtig. Des Weiteren wird häufig eine Antibiotikum verschrieben, um die Bakterien bekämpfen zu können.

Pyelonephritis Entzündung der Niere und des Nierenbeckens
Pyelo… auf das Nierenbecken bezogen
Pylorus Magenpförtner
Pyramide umschriebene Region des Rückenmarks
Pyramidenbahn Nervenstrang von der Großhirnrinde zum Rückenmark
Pyramidenzeichen krankhafte Reflexe, die eine Schädigung der Pyramidenbahn belegen
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Q
Quadriplegie                          

Bei der Quadriplegie, häufiger als Tetraplegie bezeichnet, handelt es sich um eine vollständige Lähmung von beiden Armen und beiden Beinen. Die Quadriplegie kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden. Die häufigste Ursache einer derartigen Erkrankung ist ein sogenanntes Trauma, bei dem es zu Verletzungen durch einen Unfall beispielsweise kommt, die dann zu einer Schädigung des Rückenmarks führen können und die Quadriplegie auslösen. Meist benötigen Menschen, die an einer Quadriplegie leiden, intensive Pflegen von Anderen.

Quick-Test Labortest zur Beurteilung der Blutgerinnungsfähigkeit
Quincke-Ödem Weichteilschwellung infolge allergischer Reaktion
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R
radial                                      1. strahlenförmig 2. an der Daumenseite des Unterarms = Speichenknochen, befindlich
Radialislähmung Lähmung der am Speichenknochen des Unterarms verlaufenden Handnerven
radiculär zu einer (Nerven-)Wurzel gehörig
Radius Speiche
Radix Wurzel
Recidiv Rückfall
Refertilisierung

Eine Refertilisierung ist die Wiederherstellung der Samenleiter eines Mannes bzw. der Eileiter einer Frau nach einer zuvor vorgenommenen Sterilisation. Der Eingriff der Refertilisation ist immer eine operative Maßnahme. Dem Patienten wird durch diese Operation die Möglichkeit zurückgegeben, Kinder auf natürliche Weise zu zeugen bzw. schwanger zu werden, je nach Geschlecht des jeweiligen Patienten.

Reflux Rückfluss
Refluxösophagitis

Entzündung der Speiseröhre durch Rückfluss von Magensaft.

Bei der Refluxösophagitis handelt es sich um eine Entzündung der Speiseröhre. Diese entsteht durch das Eindringen von Magensaft in die Speiseröhre. Die Magensäure greift die Schleimhaut der Speiseröhre an und verursacht somit die Entzündung. Die Tatsache, dass die Magensäure zurück in die Speiseröhre gelangen kann, hängt mit einer Fehlfunktion des Muskels zwischen Speiseröhre und Magen zusammen. Zur Behandlung werden häufig Medikamente verschrieben, die die Magensäure neutralisieren, um die Schleimhaut zu schützen.

Refraktur

Eine Refraktur ist ein Knochenbruch in unmittelbarer Nähe oder an der gleichen Stelle eines noch nicht verheilten Knochenbruchs. Die Behandlung erfolgt in der Regel nach dem gleichen Schema wie die Behandlung eines herkömmlichen Knochenbruchs.

Reklination Rückwärtsbiegung
Rekonvaleszenz Genesungszeit
Rektaldigital Untersuchung des Enddarms mit dem Finger
Rektum

Das Rektum, auch Mastdarm genannt, ist ein Teilbereich des Enddarms. Die Funktion des Rektum besteht darin, dem aus der Nahrung entstandenen Brei die Flüssigkeit zu entziehen.

Rekurresparese Lähmung der die am meisten Kehlkopfmuskeln versorgenden Nerven
Relaparotomie

Eine Relaparotomie ist ein Fachbegriff der Chirurgie und bezeichnet ein erneutes Öffnen des Bauchbereichs kurz nach einem anderen operativen Eingriff in diesem Bereich. Indiziert ist die Eröffnung häufig aufgrund von Blutungen im zuvor operierten Bereich oder ähnlichen Komplikationen. Meistens verwenden die Chirurgen die bereits zuvor angelegte Narbe, um den Bauchraum zu öffnen.

Ren Niere
renal… zur Niere gehörig
Reposition

Wiedereinrichtung - Bei einer Reposition handelt es sich um den Vorgang, Gelenke, Knochen oder ähnliche Dinge in die normale Position zurückzubringen. So wird zum Beispiel nach einem Knochenbruch, bei dem die einzelnen Teile des Knochens nicht richtig positioniert sind, eine Reposition notwendig. Dabei werden dann, entweder durch bestimmte Bewegungen oder durch einen operativen Eingriff, die Knochenfragmente in die richtige Position gebracht, damit sie korrekt zusammenwachsen können. Auch wenn es zu einem Organvorfall kommt, also wenn ein Organ aus seiner gewohnten Position fällt, wird eine Reposition notwendig.

Resektion

Unter einer Resektion versteht der Mediziner einen operativen Eingriff, bei dem erkrankte Teile eines Organs oder ein Tumor entfernt werden und das gesunde Gewebe erhalten wird.

Residuum zurückgebliebener Befund
Resorption Aufnahme, Aufsaugen
Respiration Atmung
Restitutio Wiederherstellung
Retardierung

Der Begriff Retardierung, auch Retardation genannt, bezeichnet innerhalb der Medizin eine Verzögerung/Verlangsamung eines Vorgangs. Beispelsweise fallen bestimmte Formen von geistigen Behinderungen unter die Retardierung, da die geistige Entwicklung eines behinderten Menschen gegenüber dem Durchschnitt verzögert sein kann. Auch die körperliche Entwicklung eines Menschen kann verlangsamt verlaufen, wodurch es dann zu dem sogenannten Minderwuchs kommen kann.

Retention

Die Retention ist innerhalb der Unfallchirurgie ein Verfahren, mit dem Knochenbrüche ruhiggestellt werden können. Innerhalb der Medizin im Allgemeinen bezeichnet der Begriff das Zurückhalten von Flüssigkeiten oder Stoffen. Beispielsweise fällt eine Verstopfung oder eine Harnstauung unter den Oberbegriff der Retention.

reticulär netzförmig
Retikulozyten jugendliche, rote Blutkörperchen
Retina Netzhaut
retrograde Amnesie

Bei der retrograden Amnesie handelt es sich um eine bestimmte Form einer Amnesie. Diese Art der Amnesie macht es dem Patienten in der Regel unmöglich, sich an Dinge zu erinnern, die unmittelbar vor dem traumatischen Ereignis passiert sind, das die retrograde Amnesie ausgelöst hat. Daher können sich betroffene Patienten oft nicht an die Geschehnisse und den Hergang eines Unfalls erinnern.

retroperitoneal hinter der Bauchhöhle gelegen
retro… nach rückwärts gelegen
reversibel umkehrbar, heilbar
Rezeptor Aufnahmeorgan für Nervenreize
Rezidiv

Von einem Rezidiv spricht man, wenn es zu einem Rückfall kommt, wenn also eine Krankheit erneut auftritt bzw. ausbricht. Insbesondere im Zusammenhang mit Krebserkrankungen spricht man bei einem erneuten Ausbruch der Krankheit von rezidivierenden Tumoren. Auch bei einem Rückfall im Bereich der Suchtmedizin ist von einem Rezidiv bzw. von einer rezidivierenden Erkrankung die Rede.

Rhexis Zerreißung
Rhino… auf die Nase bezogen
rigid starr
Rigor Totenstarre
Rotatorenmanschette

Muskelformation des Schultergelenks aus den Oberarmdrehmuskeln.

Die Rotatorenmanschette, auch Muskel-Sehnen-Kappe genannt, ist eine Gruppe von bestimmten Muskeln des menschlichen Körpers. Die Muskeln sind dafür zuständig, den Oberarmknochen im Schultergelenk zu halten.

Ruptur

Zerreißung - Von einer Ruptur spricht der Mediziner wenn es zu einem Riss eines Organs, eines Gefäßes oder eines Muskels gekommen ist. Oftmals treten derartige Verletzungen in Folge eines Unfalls auf, etwa durch Sportunfälle oder Ähnliches. Rupturen können auch durch angeborenen Fehler entstehen, wie beispielsweise eine Beschädigung des Gewebes am Herzen.

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S
sacral                                    auf das Kreuzbein bezogen
Sacrum Kreuzbein
Sagittalebene senkrecht zur Frontalebene verlaufende Ebene durch die Längsachse des Körpers
Salmonellose Darminfektion durch Bakterien der Salmonella-Gruppe
Salpinx Eileiter
Saphena "Kurzform für: Vena saphena; große Vene an der Oberschenkelinnenseite"
Sapingitis Eileiterentzündung
Sarkom bösartige Krebsgeschwulst
Scapula Schulterblatt
Schanz’sche Krawatte Verband zur Ruhigstellung der Halswirbelsäule
Schenkelblock Störung der Ausbreitung der elektrischen Erregung am Herzen
Schlaganfall In den letzten Jahren wurden zunehmend Schlaganfallstationen, sogenannten Stroke Units, eingerichtet, auf denen Schlaganfälle gerade in den ersten Tagen behandelt werden sollen. Durch eine frühzeitige Diagnostik, adäquate Kreislaufüberwachung und auch kontrollierte Therapiemaßnahmen sowie eine präzise kurzfristige klinische Verlaufskontrolle können die Ergebnisse der Schlaganfallbehandlung deutlich verbessert werden. Trotz einer recht flächendeckenden Einrichtung von Schlaganfallstationen an größeren Krankenhäusern können nicht alle Patienten mit unklarer Symptomatik, schwer zu erhebender Anamnese sowie schwer zu beurteilende Patienten, bei denen auch aggressivere Therapiemaßnahmen nicht mehr indiziert sind, können nicht alle auf Schlaganfallstationen aufgenommen werden. Indiziert ist aber eine Aufnahme auf einer Schlaganfallstation sicher immer dann, wenn es sich um jüngere Patienten mit einer neu aufgetretenen Symptomatik und insbesondere schnell progredienten Symptomatik handelt, die für einen Schlaganfall spricht. Das sind nämlich gerade die Patienten, die von einer aggressiven Therapie inklusive einer eventuellen Lyse-Therapie profitieren. Selbstverständlich wird nicht nur von Ärzten, die in einer Schlaganfallstation tätig sind, erwartet, dass sie auf die entsprechenden Symptome reagieren. Auch Internisten oder Ärzte in internistischer Ausbildung sind gegebenenfalls natürlich nicht mit einer sehr präzisen neurologischen Diagnostik vertraut und erkennen möglicherweise diskrete neurologische Symptome nicht. Aber eindeutige Schlaganfallsymptome wie hängende Mundwinkel oder Lähmungen werden auch von Internisten erkannt oder müssen erkannt werden und werden ja meist häufig auch durch das Pflegepersonal erkannt und an die Ärzte weitergegeben. Darüber hinaus gehören die Grundzüge der Diagnostik eines Schlaganfalls mit der klinischen Untersuchung, dem Anordnen eines Computertomogramms und auch die Grundzüge der Therapie zu dem therapeutischen Arsenal eines angehenden Internisten, darüber hinaus ist allgemein bekannt, dass Schlaganfallpatienten in der heutigen Zeit durch eine Behandlung auf Schlaganfallstationen häufig besser abschneiden, als auf Allgemeinstationen. Statistisch gesehen profitieren Patienten mit progredientem Schlaganfall von einer Behandlung auf der Schlaganfallstation durch geringer ausgeprägte Lähmungen oder geringer ausgeprägte andere Ausfälle. Auf der anderen Seite gibt es aber auch progredient verlaufende Schlaganfälle trotz sehr früher und intensiver Therapie auf einer Schlaganfallstation, so dass es auch immer wieder schicksalhafte Verläufe gibt. Pauschal lässt sich aber sagen, dass bei einer früheren Verlegung der Verlauf bei dieser Patientin mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit günstiger gewesen wäre.
Schubladenphänomen abnorme Beweglichkeit des Unterschenkels gegen den Oberschenkel im Kniegelenk
Schönheitsoperationen (Komplikationen)

Auch bei Schönheitsoperationen kann es zu Komplikationen kommen. Insbesondere bei den drei beliebtesten und am häufigsten durchgeführten Operationen ist dies zu beobachten. Zu den drei zählen das Facelifting, also die Gesichtsstraffung, die Nasenkorrektur und die Fettabsaugung. Im Allgemeinen können bei Schönheitsoperationen als Folge unschöne Narben, Infektionen und Embolien der Lunge auftreten. Dazu können dann allerdings noch spezifische Komplikationen bei den einzelnen Eingriffen auftreten. Bei der Gesichtsstraffung kann es unter Umständen zu einer Verletzung des Gesichtsnerv kommen. Dadurch entsteht eine Lähmung, die das Gesicht entstellen kann. Bei der Nasenkorrektur tritt häufig starkes Nasenbluten auf und es können Löcher in der Nasenscheidewand auftreten. Des Weiteren können Atembeschwerden eine Folge der Operation sein und es können Folgeoperationen durch heilungsbedingte Veränderungen notwendig werden. Auch bei der Fettabsaugung können Komplikationen auftreten. Dadurch, dass die größten Wunden bei einer Fettabsaugung unter der Hautfettschicht entstehen, können sich dort schwere Infektionen bilden, die oftmals stationär behandelt werden müssen. Des Weiteren kann ein Taubheitsgefühl der Haut im behandelten Bereich auftreten und es kann zu Asymmetrien und Dellen in der Haut kommen. Einige der oben genannten Komplikationen können unter Umständen ein Produkt eines Ärztefehlers sein und sollten daraufhin untersucht werden.

Sectio

Schnitt, Kurzform für: Kaiserschnitt.

Der lateinische Begriff Sectio, zu deutsch Schnitt, bezeichnet innerhalb der Medizin verschiedene Techniken, eine Operation duchzuführen. Eine Möglichkeit eine Sektion durchzuführen, ist beispielsweise der Kaiserschnitt, bei dem die Bauchdecke der Frau eröffnet wird, um das Kind herausholen zu können. Diese Art der Sektion wird Sectio caesarea genannt.

Sedativa Beruhigungsmittel
Sedierung

Bei einer Sedierung werden jegliche Funktionen, die vom zentralen Nervensystem eines Menschen aus gesteuert werden, mithilfe von Beruhigungsmitteln gedämpft. In der Regel wirken Sedativa, also die Medikamente, die eine Sedierung hervorrufen, beruhigend auf den Patienten.

Segment Ausschnitt, Abschnitt
Sekret Absonderungsprodukt von Drüsen
Sella Türkensattel: muldenförmige Einsenkung in der Schädelbasis als Sitz der Hirnanhangsdrüse
semipermeabel halbdurchlässig
Semitendinosus-Gracilis-Sehne Zum Kreuzbandersatz werden die beiden Pes anserinus-Sehnen (Gracilis und Semitendinosus) verwendet. Von dem kleinen Hautschnitt am Schienbeinkopf werden die Sehnen mit einem Sehnenstripper entnommen. Man gewinnt mit der Semitendinosus- und Gracilissehne zwei Sehnen von einer Länge von ca. 26 bis 28 cm. Die beiden Sehnen werden unter einer Vorspannung miteinander vernäht, um dann als gedoppelte Schlinge als Kreuzbandersatz in das Kniegelenk eingezogen zu werden.
Sensibilität

Empfindungsfähigkeit, Fähigkeit zur Reizaufnahme.

Der Begriff Sensibilität bezieht sich auf die Sinneswahrnehmung des Fühlens. Dieser Sinneswahrnehmung kann kein Sinnesorgan direkt zugeordnet werden. Die Wahrnehmungen werden anhand von Nervenenden auf der Haut wahrgenommen, die auf dem gesamten Körper eines Lebewesens zu finden sind. Somit ist die Haut mit das wichtigste Organ, wenn es um die Sensibilität geht.

Sensorium Sinnesapparat, Bewusstsein
Sepsis

Die Sepsis wird im Volksmund auch als Blutvergiftung bezeichnet. Dabei kommt es zu einer schweren Entzündung innerhalb des Blutkreislaufs des Körpers, die durch eine Infektion mit Bakterien, Viren oder Giftstoffen hervorgerufen wird. Mit der Sepsis einher geht häufig multiples, also mehrfaches, Organversagen und ein deutliches herabsinken der Vitalfunktionen, wie die Atmung und der Kreislauf. In der Regel kann sowohl die Sepsis an sich als auch die Erkrankungen, die begleitend mit der Sepsis entstehen können, mithilfe der medizinischen Möglichkeiten therapiert und geheilt werden. Dennoch handelt es sich bei einer Blutvergiftung um eine ernste Erkrankung, die auch tödlich enden kann. Daher ist eine schnellstmögliche Therapie von großer Wichtigkeit.

Septikämie Übertritt von krankheitserregenden Bakterien ins Blut
septisch auf die Blutvergiftung bezogen
Septum Scheidewand
Sequester

Mit dem Begriff Sequester beschreiben Mediziner abgestorbene Gewebeteile. Häufig handelt es sich dabei um Knochenstücke. Diese abgestorbenen Teile des Gewebes hindern die entstandene Wunde daran, zu heilen und werden daher durch körpereigene Prozesse abgestoßen. In manchen Fällen kommt es dazu, dass die abgestorbenen Gewebsteile nicht vom Körper abgestoßen werden und deshalb operativ entfernt werden müssen.

Serom

Ansammlung von Blutflüssigkeit oder Lymphe.

Bei einem Serom kommt es zu einer Sammlung von Sekreten, beispielsweise von Blut oder Gewebeflüssigkeiten, innerhalb eines nicht vorhandenen Hohlraumes. Das bedeutet, dass sich zystenähnliche Wölbungen bilden. Meist empfiehlt sich im Zuge der Therapie die Flüssigkeit innerhalb der Zyste abzulassen, entweder durch Punktieren der Zyste oder durch das Legen einer Drainage.

Serosa

Häutiger Bindegewebsüberzug innerer Organe.

Bei der Serosa, auch Tunica serosa genannt, handelt es sich um eine feine Hautschicht, die die Bauchorgane des Körpers umschließt. Da sie mit einem leicht flüssigem Film überzogen ist, können die inneren Organe leicht verschoben werden.

Serotanin Botenstoff im Gehirn
Serum wässriger Bestandteil des Blutes
sezernieren absondern
Shunt Kurzschlussverbindung zwischen Gefäßen
Siebbein Knochen der Schädelbasis zwischen Augenhöhlendach und inneren Nasenmuscheln
Sigma s-förmiger Teil des Dickdarms
Sigmoidoskopie Spiegelung des s-förmigen Dickdarms
Sinus Hohlraum, Kanal, Ausbuchtung
Sinus frontalis Stirnhöhle
Sinusitis

Bei der Sinusitis handelt es sich um eine Nasennebenhöhlenentzündung, die sowohl in akuter als auch in chronischer Form auftreten kann. Typische Symptome einer Sinusitis sind starke Kopfschmerzen, Schnupfen, in manchen Fällen auch Fieber, Kraftlosigkeit und Sehstörungen. Zur Therapie wird meist Dampfinhalation und Nasenspülung empfohlen.

Sklera Lederhaut, äußere Hülle des Augapfels
Sklerose

Bei einer Sklerose kommt es zu einer Verhärtung von Gewebe oder Organen. Diese Verhärtung entsteht in der Regel durch die Vermehrung von Bindegewebe, die durch Verletzungen oder durch Alterungsprozesse entstehen. Es wird deutlich, dass es sich bei einer Sklerose um eine Folgeerkrankung und nicht um eine eigenständige Erkrankung handelt.

sklerotisch verhärtet
Skoliose

Bei einer Skoliose handelt es sich um eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule mit gleichzeitiger Verdrehung der einzelnen Wirbel. Diese Verbiegung kann in der Regel von der eigenen Muskulatur nicht ausgeglichen bzw. gestreckt werden. Die Krankheit lässt sich gut an der S-Form der Wirbelsäule erkennen. Die Behandlung der Skoliose hängt vom Grad der Krankheit ab. In leichteren Fällen wird mit Hilfe von Krankengymnastik bzw. Physiotherapie die Muskulatur der Wirbelsäule gestärkt werden, um ein weiteres Voranschreiten der Krankheit verzögern zu können. Des Weiteren kann eine Behandlung mit einem Korsett durchgeführt werden, durch das der Rücken und die Wirbelsäule gerade gehalten wird. In schweren Fällen wird ein operativer Eingriff notwendig, bei dem bestimmte Teile der Wirbelsäule versteift  und dadurch begradigt werden.

Skrotum Hodensack
somatisch körperlich
Somnolenz Benommenheit
Sonographie Ultraschall
Sopor Benommenheit, Unerweckbarkeit
Spasmus Krampf, Muskelzusammenziehung
Spastik

Krampfzustand - Eine Spastik ist eine erhöhte Spannung innerhalb der Skelettmuskulatur des Körpers. Diese erhöhte Spannung ist die Folge einer Schädigung im Bereich des Rückenmarks oder im Gehirn. Derartige spastische Lähmung sind in der Regel nicht heilbar, allerdings kann man mithilfe gezielter Therapiemaßnahmen Beschwerden des Patienten lindern. So wird häufig auf eine Bewegungstherapie im Rahmen von physiotherapeutischen Maßnahmen zurückgegriffen. Auch ergotherapeutische und logopädische Maßnahmen kommen zum Einsatz. Medikamentöse Therapien können ebenfalls eine Linderung in bestimmten Bereichen hervorrufen.

Sphinkter Schließmuskel
Spina Knorpelvorsprung
spinal auf die Wirbelsäule bzw. das Rückenmark sich beziehend
Splenektomie

Bei der Splenektomie handelt es sich um einen operativen Eingriff, bei dem die Milz entfernt wird. Indiziert wird dies häufig durch eine Ruptur der Milz.

Splenomegalie Vergrößerung der Milz
Spondylarthrose krankhafte Veränderung der Wirbelgelenke
Spondylitis

Mit dem Begriff Spondylitis bezeichnet der Mediziner eine Entzündung der einzelnen Wirbel. Diese Entzündung kann sowohl durch eine Infektion hervorgerufen werden als auch aseptisch entstehen, also unter sterilen Bedingungen. In der Regel wird eine Spondylitis mit Hilfe von Antibiotika therapiert. Sollte die Entzündung zu weit fortgeschritten sein, wird die Behandlung mittels Antibiotika operativ durchgeführt. Dabei wird der betroffenen Bereich des Knochens ausgeräumt und die Antibiotika werden direkt in den Knochen gespritzt. In einigen Fällen können auch Kunststoffketten mit Antibiotika in den ausgeräumten Knochen gelegt werden, die nach einer bestimmten Zeit wieder entfernt werden und durch Knochengewebe ersetzt werden können. Die Behandlung und Abheilung einer Spondylitis kann bis zu einem Jahr andauern.

Spondylodese

Bei der Spondylodese handelt es sich um einen operativen Engriff, bei dem 2 oder mehr Wirbel innerhalb der Wirbelsäule versteift werden. Ziel der Operation ist es, die Wirbelsäule zu stabilisieren und mögliche instabile Bereiche präventiv behandeln zu können. Indikatoren der Operation sind zum Beispiel Frakturen, also Brüche, im Bereich der Wirbel oder eine entsprechende Erkrankung, die durch Wirbelgleiten beispielsweise, eine Instabilität hervorrufen. Die Stabilität wird durch das Einsetzen von Metallschrauben in den entsprechenden Bereich erzeugt.

Spondylose

Bei dem Begriff Spondylose, auch Spondylosis deformans genannt, handelt es sich um einen Ober- bzw. Sammelbegriff für Veränderungen im Bereich der Wirbel, die durch Verschleiß bedingt sind. Als Ursache wird meist ein Verschleiß der Bandscheiben angegeben.

Spondylotisthesis Wirbelgleiten, Verschiebung der Wirbelkörper, meist im Lendenbereich
Spondyl… Teilsilbe für: auf die Wirbelkörper beziehend
Spongiosa Knochenmark
spongiös schwammig
Sponylolisthesis Wirbelgleiten
Sputum Spucke, Auswurf
Staphylokokken krankheitserregende Bakterien, vor allem bei Vereiterungen
Stauungspapille

Veränderungen am Augenhintergrund als Hinweis auf Überdruck in der Schädelkapsel.

Eine Stauungspapille ist eine Schwellung, die an der Stelle auftreten kann, an der der Sehnerv aus dem Augapfel tritt. Meist tritt diese Schwellung bei beiden Augen auf. Begleitsymptome können Sehstörungen und Kopfschmerzen sein. Ursache einer Stauungspapille ist in der Regel ein erhöhter Hirndruck, der durch Infektionen, Tumore oder Entzündungen verursacht werden kann.

Stenokardie Herzenge, Herzschmerzen
Sternose Einengung, Verengung
Sternum Brustbein
Stoma Öffnung, Mund
Stoma künstlicher Dünndarm
Stoma künstlicher Darmausgang
Strabismus Schielen
Streptokokken krankheitserregende Bakterien mit Neigung zur Zerstörung von Blutkörperchen
Stridor pfeifendes Atemgeräusch durch Enge der oberen Luftwege
Striktur hochgradige Verengung
Stromatitis Mundschleimhautentzündung
Struma

Bei einem Struma, auch Kropf genannt, handelt es sich um eine Vergrößerung der Schilddrüse, die durch Tasten erkennbar wird oder bereits sichtbar ist. In der Regel ist diese Vergrößerung allerdings nicht mit einer Fehlfunktionen des Stoffwechsels verbunden, wie zum Beispiel einer Überfunktion der Schilddrüse. In den meisten Fällen ist die Ursache für das Struma ein von der Ernährung her bedingter Jodmangel. Bei der Behandlung eines Struma gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen kann die Vergrößerung medikamentös behandelt werden. In manchen Fällen wird aber auch ein operativer Eingriff notwendig. Bei speziellen Ausprägungen der Erkrankung wird auch eine sogenannte Radiojodtherapie durchgeführt.

subakut mäßig schnell oder heftig
Subarachnoidalblutung

Blutung zwischen die beiden Blätter der weichen Hirnhaut.

Bei einer Subarachnoidalblutung handelt es sich um eine Erkrankung, die sich auf den sogenannten Subarachnoidalraum beziehen, der sich zwischen zwei Hirnhäuten befindet. Diese Erkrankung entsteht dadurch, dass Blut in den Subarachnoidalraum gelangt, in dem sich die Hirnflüssigkeit befindet. Die Subarachnoidalblutung wird innerhalb der Medizin auch als eine Spezialform des Schlaganfalls angesehen.

subdural unter der harten Hirnhaut gelegen
subdurales Hämatom

Der Begriff des subduralen Hämatoms ist der medizinische Fachbegriff für eine Hirnblutung. Diese Termini sind als Oberbegriffe für jegliche Blutungen, die im Inneren des Kopfes, also im Gehirn oder im Bereich der Hirnhäute, entstehen können. Hirnblutungen können lebensbedrohliche Ausmaße annehmen, weshalb in manchen Fällen ein operativer Eingriff notwendig wird.

subfebril Temperatursteigerung unter der Fiebergrenze
subkutan unter der Haut gelegen
Subluxation unvollständige Verrenkung
subphrenisch unterhalb des Zwerchfells
Sub… Teilsilbe für: unter etwas gelegen
Suddeck-Atrophie Weichteil- und Knochenveränderungen durch Fehlheilung
Sudeck-Syndrom

Bei dem sogenannten Sudeck-Syndrom, auch komplexes regionales Schmerzsyndrom genannt, kommt es nach Einflüssen von außen, wie zum Beispiel Operationen oder Entzündungen, nach einiger Zeit zu Gewebsschwund im Bereich der Gliedmaßen. Im Bereich der Behandlung stehen verschiedene Methoden zur Verfügung. Möglich sind Krankengymnastik, Ergotherapie und Schmerztherapie.

Suggilation Blutunterlaufung
Sulcus Furche, Rinne
superficiell oberflächlich
Superior der obere
Supination Drehung des Unterarms, so, dass die Greiffläche nach oben zeigt, Anhebung des inneren Fußrandes
supracondylär oberhalb der Gelenkknorren
supralaviculär über dem Schlüsselbein
SV Sachverständiger
Sympathikus Eingeweidenerv als Teil des vegetativen Nervensystems
Symphyse Schambeinfuge
Symptom

Krankheitszeichen - Als Symptome werden Anzeichen beschrieben, anhand derer bereits erste Schätzungen und Eingrenzungen einer Erkrankung oder Verletzung gemacht werden können. Wichtig ist, dass die Patienten ihrem Arzt alle Auffälligkeiten oder Beschwerden (also Symptome) detalliert nennen, damit der behandelnde Arzt sich aus der Gesamtheit aller genannten Symptome ein möglichst präzises klinisches Bild machen kann. Dies ist ein wichtiger Teil einer Diagnose.

Der Begriff Symptom ist ein innerhalb der Medizin sehr häufig verwendeter Begriff. Ein Symptom ist ein Merkmal eines Patienten, das auf eine bestimmte Krankheit verweist. Symptome helfen dem Arzt bei der Diagnose der vorliegenden Krankheit. Prägnante Symptome sind in der Regel der Auslöser dafür, eine Untersuchung durchführen zu lassen. Neben diesen gibt es aber auch häufig die sogenannten diskreten Symptome, die erst bei einer genaueren Untersuchung deutlich werden.

Syndesmophyten

Der Begriff Syndesmophyt bezeichnet in der Medizin eine bestimmte Art der Knochenneubildung. Mit Hilfe der Syndesmophyten versucht der Körper, in der Regel die Wirbelsäule, aber auch andere Körperbereiche zu fixieren und somit einer Erkrankung wie der Morbus Bechterew entgegen zu wirken.

Syndrom

Ein Syndrom ist innerhalb der Medizin das gleichzeitige Auftreten mehrerer Symptome, die für eine bestimmte Krankheit typisch sind

Synkope anfallsartige Bewusstlosigkeit
Synovia Gelenkschmiere, Innenschicht der Gelenkkapsel
Systole

Bei der Systole handelt es sich um die sogenannte Anspannungs- und Auswurfphase des Herzmuskels. Die gegenteilige Phase ist die sogenannte Diastole. Während der Systole wird das Blut aus den zwei Herzkammern gepresst. Der Begriff der Systole bezieht sich in diesem Zusammenhang auf die Höhe des Drucks, mit dem das Blut aus dem Herzmuskel gepresst wird.

Szintigraphie Untersuchung innerer Organe durch Speicherung radioaktiver Substanzen
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T
Tachy                                    Teilsilbe für: beschleunigt, schnell
Tachykardie überschneller Herzschlag
taktil tastbar
Talus Sprungbein
Teleangiektasien Gefäßerweiterungen
temporal auf die Schläfe bezogen
Temporallappen

Schläfenlappen des Gehirns - Bei dem Temporallappen, auch Schläfenlappen genannt, handelt es sich um einen der vier Bereiche des sogenannten Großhirns. In dem Temporallappen sind die Strukturen zu finden, die für das Gedächtnis eines Menschen zuständig sind. Des Weiteren beinhaltet der Temporallappen einen Teil des Sprachzentrums und einen Bereich, der für auditive Prozesse, also Prozesse, die das Hören betreffen, zuständig ist.

temporo… Teilsilbe von: auf die Schläfe bezogen
Tendinitis Sehnenentzündung
Tendo Sehne
Tendovaginitis

Bei einer Tendovaginitis handelt es sich um einen Sehnenscheidenentzündung. Symptome einer Sehnenscheidenentzündung sind starke Schmerzen. In der Regel tritt eine Sehnenscheidenentzündung im Handgelenksberereich auf, aber auch im Sprunggelenk ist eine derartige Entzündung möglich. Bei extremen Schmerzen wird normalerweise eine Schiene verschrieben, um den betroffenen Bereich ruhig zu stellen. Meist erfolgt eine Behandlung mit Cremes und gegebenenfalls mit ergänzenden Schmerzmitteln.

Tenesmen Krampfzustände
Teratom Geschwulstbildung aus verschiedenen Keimblättern der Embryonalzeit
Testis Hoden
Tetanie schmerzhafte Krämpfe durch Kalziummangel
Tetanus

Bei einer Erkrankung mit Tetanus, häufig auch Wundstarrkrampf genannt, kommt es zu starken Muskelverkrampfungen und Lähmungen. Diese werden durch Bakterien verursacht, die sich an die Nervenzellen heften, die für die Steuerung der Muskeln im Körper zuständig sind. Die Infektion erfolgt, wenn die Bakterien in Wunden eindringen können und so in den Körper gelangen. Eine schnelle Behandlung ist sehr wichtig, da diese Krankheit auch tödlich verlaufen kann. Ist die Krankheit einmal ausgebrochen, gibt es kein Medikament, das die Heilung begünstigen könnte. Daher wird in der Regel die betroffene Wunde großzügig ausgeschnitten. In schweren Fällen wird sogar eine Amputation notwendig. Daher ist eine Tetanusimpfung sehr wichtig.

Tetraparese inkomplette Lähmung aller vier Gleidmaßen
Tetraplegie

vollständige Lähmung aller vier Gliedmaßen - gleichbedeutend mit Quadriplegie

Bei der Quadriplegie, häufiger als Tetraplegie bezeichnet, handelt es sich um eine vollständige Lähmung von beiden Armen und beiden Beinen. Die Quadriplegie kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden. Die häufigste Ursache einer derartigen Erkrankung ist ein sogenanntes Trauma, bei dem es zu Verletzungen durch einen Unfall beispielsweise kommt, die dann zu einer Schädigung des Rückenmarks führen können und die Quadriplegie auslösen. Meist benötigen Menschen, die an einer Quadriplegie leiden, intensive Pflegen von Anderen.

Thalamus Sehhügel (Kerngebiet im Zwischenhirn)
Therapie

Der Begriff Therapie beschreibt innerhalb der Medizin bestimmte Schritte oder Handlungsweisen, die zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Das Ziel der Therapie ist in erster Linie die Heilung der Krankheit. Des Weiteren werden mit der angewendeten Therapie die aufgetretenen Symptome der jeweiligen Erkrankung beseitigt.

thorakal auf den Brustkorb bezogen
Thorakotomie

operative Eröffnung der Brusthöhle - Bei einer Thorakotomie handelt es sich um das operative Eröffnen des Thorax, also des Brustkorbs, mittels eines speziellen operativen Verfahrens. Unter der Operation wird der Brustkorb mit einem bis zu 25 cm langen Schnitt eröffnet. Diese Art des operativen Eingriffs wird in der Regel bei der Entfernung von Lungenteilen oder bei Tumoren im Lungenbereich durchgeführt.

Thorax

Das Wort Thorax beschreibt innerhalb der Medizin den Brustkorb eines Lebewesens. Der Thorax ist aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt, nämlich aus der Brustwirbelsäule, den Rippen und dem Brustbein. Außerdem gehören zum Thorax noch bestimmten Muskeln.

Thrombopenie zu geringe Zahl der Blutplättchen
Thrombophlebitis

Venenwandentzündung mit Bildung von Blutgerinnseln.

Bei einer Thrombophlebitis handelt es sich um eine Thrombose mit gleichzeitiger Entzündung von Venen, die sich eher an der Hautoberfläche befinden. Eine genaue Ursachen für das Entstehen einer Thrombophlebitis konnte bisher nicht festgestellt werden. Therapeutische Maßnahmen sind zum Beispiel das Kühlen der betroffenen Bereiche durch Kühlakkus oder Quarkwickel oder  Medikamente zur Gerinnungshemmung. Des Weiteren bietet sich eine Schmerztherapie mit schmerzstillenden Mitteln an. Auch sollte sich der Patient so normal wie möglich bewegen. Ein opertiver Eingriff kann unter Umständen ebenfalls notwendig werden.

Thrombose

Blutgerinnselbildung - Bei der Thrombose handelt es sich um eine Erkrankung der Gefäße. Sie entsteht, indem sich ein sogenannter Thrombus, nämlich ein Blutgerinnsel, in den Blutgefäßen bildet. Diese Gerinnsel können in allen Blutgefäßen des Körpers entstehen. Am häufigsten sind jedoch Venen von derartigen Gerinnseln betroffen. Zur Behandlung werden meist Medikamente verschrieben, die die Blutgerinnung vermindern bzw. vollständig hemmen. Dadurch soll das Wachstum des Gerinnsels gestoppt werden und dem Körper die Möglichkeit gegeben werden, das Gerinnsel durch körpereigene Prozesse abzutragen. Dies kann einige Wochen oder auch Monate dauern. Während dieses Prozesses müssen jedoch die gerinnungshemmenden Medikamente weiter eingenommen werden, um einer erneuten Thrombose vorbeugen zu können.

Thrombozyt

Mit dem Bergiff Thrombozyten, auch Blutplättchen genannt, werden die kleinsten Bestandteile des Blutes bezeichnet. Diese Zellen sind in erster Linie für die Blutgerinnung zuständig, da sie im Falle von Verletzungen die Wunden verschließen und dabei gleichzeitig einen Stoff freisetzten, der die Blutgerinnung fördert. Eine wichtige Eigenschaft der Thrombozyten ist, dass sie keinen Zellkern besitzen und auch keine Erbinformationen tragen. Dennoch sind sie in der Lage, sich zu vermehren.

Thymus Brieseldrüse
Thyreoidea Schilddrüse
Thyreoidektomie Kropfoperation
Tibia Schienbein
Tibiakopffraktur Bruch des Schienbeins im Kniegelenksbereich
Tinnitus

Bei einem Tinnitus, auch Tinnitus auium genannt, hören betroffenen Patienten Geräusche wie ein Piepen, das in Wirklichkeit gar nicht existiert. Die Art der Geräusche ist vielfältig, sie werden beispielsweise als Brummen, Pfeifen, Knacken oder Rauschen beschrieben. Dass die Patienten derartige Töne wahrnehmen, hängt in der Regel mit einer defekten Hörfunktion zusammen. Wichtig ist, dass der Tinnitus als Symptom einer Krankheit und nicht als eine Krankheit an sich zu verstehen ist. Das bedeutet, dass der Tinnitus immer auf eine andere Erkrankung verweist. Der Tinnitus kann unter Umständen Folgeerkrankungen wie Schlafstörungen, Depressionen oder Angstzustände auslösen. Therapiert wird der Tinnitus meist mit einer speziellen Infusion, die unter anderem Magnesium und Vitamin E enthält.

Tomographie Röntgenschichtaufnahmeverfahren
Tonsillen

Die Tonsillen, auch Mandeln genannt, sind Organe im Mund- und Rachenbereich. In der Regel sind die Gaumenmandeln gemeint, die am Ende des Gaumens zu finden sind. Die Gaumenmandeln sind häufig anfällig für Entzündungen, da sie in direktem Kontakt mit Nahrungsresten stehen, die sich in der Oberfläche der Mandeln festsetzen. Diese Entzündungen verursachen Halsschmerzen und häufig auch Fieber. In einigen Fällen wird eine Entfernung der Mandeln notwendig.

Tonus Spannungszustand
topisch örtlich, äußerlich
Torsion Drehung
Torsionsfraktur Drehbruch
toxisch giftig
Trachea Luftröhre
Tracheobronchitis Entzündung der Luftröhre und der Bronchien
Tracheostoma

Ein Tracheostoma ist ein sogenannter Luftröhrenschnitt. Bei diesem Eingriff handelt es sich um eine chirurgische Maßnahme, bei der ein Zugang zur Luftröhre gebildet wird. Indiziert ist ein Luftröhrenschnitt häufig, wenn eine künstliche Beatmung über einen längeren Zeitraum notwendig wird.

Tracheotomie Luftröhrenschnitt
Tractus Zug, Strang
Tranquilizer Beruhigungsmittel
Transplantation

Bei einer Transplantation wird ein Objekt, das aus einem organischen Material besteht, verpflanzt. Diese Transplantate können aus einzelnen Zellen, Geweben oder Organen bestehen. Mittlerweile ist es sogar möglich ganze Organsysteme wie einen Finger oder eine komplette Hand zu transplantieren.

Transposition verkehrte Organlage

transversal/

transversus

quer verlaufend
Trauma

Gewalteinwirkung, Verletzung, Schaden.

Bei einem Trauma handelt es sich innerhalb der Medizin um eine Wunde oder Verletzung. In der Regel entstehen derartige Traumen durch Einflüsse und Einwirkungen von außen. Kommt es zu multiplen Traumen sprechen Mediziner von einem Polytrauma.

Tremor Zittern, Bewegungsstörung
Trepanation

chirurgische Eröffnung der Schädeldecke - Vergleichbar mit einer Craniotomie.

Der Begriff Craniotomie ist der medizinische Fachbegriff für das operative Eröffnen des Teils des Schädels, der aus Knochen besteht.

Trigeminus Abkürzung für den V. Hirnnerven mit Versorgung des Gesichtes
Trikuspidalis dreizipfelige Segelklappe des Herzens
Trochanter "Rollhügel; meist der Oberschenkel gemeint"
Trochlea Oberarmrolle (Gelenkanteil)
Truncus Rumpf, Stamm
Tuben Eileiter
Tuber Höcker, Vorsprung
Tuberositas Knochenrauhigkeit
Tubus

Röhre, Schlauch, Katheter.

Ein Tubus ist in der Medizin ein Plastikschlauch, der beim Intubieren verwendet wird. Beim Intubieren wird ein Tubus, also eine Art Schlauch, in die Luftröhre eingeführt, um den Patienten beatmen zu können.

Tumor

umschriebene Schwellung, Geschwulst.

Tumoren sind neugebildetes, verändertes Körpergewebe, das durch fehlerhaftes Zellwachstum entsteht. Sie können dabei an einer einzelnen oder auch gleich an mehreren Stellen auftreten. Tumoren sind nicht grundsätzlich bösartige Gewebsveränderungen. Entscheidend ist hierbei, ob durch die Neubildung die Funktion eines vorhandenen Organs beeinträchtigt ist oder dieses sogar in seiner ursprünglichen Form zerstört wird und damit der Gesamtorganismus negativ beeinflusst wird. Im Extremfall bis zum Tod. Die gutartigen Tumoren hingegen beeinflussen den Körper nicht und wachsen in der Regel langsam, sie können aber unter Umständen zu bösartigen mutieren.

Tunica Hüllschicht
Turgor Spannungsdruck des Gewebes
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U
Ulcus                                    Geschwür
Ulna Ellenknochen
Ulnarislähmung Lähmung der Handnerven entlang der Elle
Unguis Nagel (Finger, Zehe)
unilateral einseitig
Ureter Harnleiter
Urethra Harnröhre
Urethritis Entzündung der Harnröhre
urogenital zu den Harn- und Geschlechtsorganen zählend
Urosepsis von den Harnwegen ausgehende Blutvergiftung
Urosepsis

Bei einer Urosepsis handelt es sich um eine Infektionskrankheit, bei der Bakterien aus dem sogenannten Urogenitaltrakt, also aus den Harn- und Geschlechtsorganen, in die Blutbahn gelangen und dadurch eine Blutvergiftung verursachen. In der Regel entsteht die Urosepsis dadurch, dass es zu einem Rückstau des Urins in den Harnwegen zwischen der Blase und den Nieren kommt. Dabei können Bakterien in die Blutbahn gelangen. Die Urosepsis ist eine ernstzunehmende Erkrankung und muss schnellstmöglich behandelt werden, da sie sonst bereits nach einigen Stunden (wenn unbehandelt) zum Tod führen kann. Ansteckend ist eine Urosepsis allerdings nicht.

Urtikaria Nesselsucht
Urämie Harnvergiftung
Uterus Gebärmutter
Uterus myomatosus Gebärmutter mit Muskelgeschwülsten
Uvula Gaumenzäpfen
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V
Vagina                                Scheide
Vagus Kurzform von Vagusnerv = Eingeweidenerv
Vakzine Impfstoff
valgus nach innen gewölbt
valvulär auf eine Klappe bezüglich
Varikozele Krampfaderbruch
Varizen

Bei Varizen handelt es sich um sogenannte Krampfadern. Krampfadern sind Venen, die an der Hautoberfläche liegen und knotig-vergrößert durch die Haut sichtbar sind. Eine Erkrankung mit Varizen, auch Varikose genannt, kann zu erheblichen Schäden im Bein führen, da es zu einem erhöhten Venendruck kommt. Varizen können Spannungs- und Schweregefühle in den Beinen hervorrufen. Auch Wadenkrämpfe können durch Varizen ausgelöst werden. In der Regel verursachen sie allerdings keine Schmerzen. Eine häufige Art der Therapie ist das sogenannte Stripping, bei dem die Krampfadern durch einen operativen Eingriff aus der Haut "gezogen" werden. Auch Laser und Ähnliches kann zur Therapie eingesetzt werden. Präventiv können Kompressionsstrümpfe getragen werden. Auch Medikamente können zur Behandlung eingesetzt werden.

varus nach außen gewölbt
Vas Gefäß (Blut oder Lymphe)
vaskulär auf Gefäße bezogen
Vasodilatation Weitstellung der Gefäße
Vasokonstriktion

Eine Vasokonstriktion ist eine Gefäßverengung. Diese Verengung führt zu erhöhtem Blutdruck. Ausgelöst werden kann eine Vasokonstriktion durch bestimmte Hormone.

Vasomotoren Gefäßnerven
Vena Blutader, die sauerstoffarmes Blut aus der Peripherie zum Herzen führt
Vena saphena magna große Rosenader, große Beinvene an der Innenseite des Fußes bis zur Leiste
Vene

Eine Vene, zu deutsch auch Blutader genannt, transportieren das Blut zum Herzen. Innerhalb des Kreislaufs des Körpers transportieren die Venen dann sauerstoffarmes Blut zum Herzen hin, damit es dort wieder mit Sauerstoff angereichert werden kann. Die Venen gehören zu dem sogenannten Niederdrucksystem des Blutkreislaufs, weil innerhalb der Gefäße ein niedrigerer Druck herrscht als in Aterien zum Beispiel.

Ventilation

Bei dem Wort Ventilation handelt es sich um den medizinischen Fachbegriff für das Belüften der Lungen während des Atemvorgangs. Die Ventilation soll bestenfalls so gleichmäßig wie möglich passieren, um die Luft in der Lunge verteilen zu können. Dies sollte sowohl unter Belastung als auch im Ruhezustand des Körpers gleichermaßen möglich sein.

ventral zum Bauch hin gelegen, bauchwärts
Ventrikulus 1. Magen 2. Kammer
Ventrikulus cerebri Hirnkammer
Ventrikulus cordis Herzkammer
Verbrennung

Von Verbrennungen sprechen Mediziner, wenn die Haut durch Hitzeeinwirkung verletzt wurde. Die Art der Verbrennung kann in 3 bis 4 Grade eingeteilt werden. Beim 1. Grad kommt es zur Rötung und leichten Schwellung der Haut. Diese Form der Verbrennung ist in allen Fällen heilbar und hinterlässt in der Regel keine Spuren auf der Haut. Beim 2. Verbrennungsgrad kommt es bereits zu Blasenbildung und starken Schmerzen. In diesem Fall sind die zwei obersten Hautschichten betroffen und es ist in der Regel eine vollständige Heilung möglich. Es kann aber unter Umständen bereits zu Narbenbildung kommen. Beim 3. Verbrennungsgrad ist ein Teil der oberen Hautschicht bereits abgestorben. Der Patient hat in der Regel keine Schmerzen, da die Nervenenden bereits durch die Hitzeeinwirkung zerstört sind. Diese Stufe der Schädigung ist irreversibel, also nicht mehr heilbar. Beim 4. Verbrennungsgrad hat der Patient keine Schmerzen mehr, da alle Hautschichten zerstört sind und auch die darunterliegenden Knochen beschädigt sind. Diese Form ist ebenfalls irreversibel.

Vertebra Wirbel
vertebralis auf den Wirbel bezogen
Vertigo Schwindel
Vesica Blase
vesiculär bläschenförmig
Viggo Venenverweilkatheter
Vigilanz Wachsamkeit
Viscera Eingeweide
visuell auf das Sehen bezogen
Visus Sehschärfe
Vitalkapazität

Bei der Vitalkapazität handelt es sich um eine Einheit, mit der man die Lungenfunktion messen kann. Dafür werden Messungen für das Einatmen und für das Ausatmen durchgeführt. Aus den erhaltenen Messdaten lässt sich dann die Kapazität der Lunge errechnen.

Vitium Herz(klappen)fehler
volar zur Hohlhandseite gerichtet
Volumenmangel

Unter einem Volumenmangel, auch Hypovolämie genannt, verstehen Mediziner eine Verringerung der Blutmenge, die im Körperkreislauf zirkuliert. Ursache für einen Volumenmangel kann ein Blutverlust jeglicher Art sein, also ein Blutverlust aus einer offenen Wunde oder ein Blutverlust in einen Hohlraum oder auch eine Blutung in Gewebe hinein. Der Volumenmangel äußert sich dann hauptsächlich durch das Abfallen des Blutdrucks und das Ansteigen des Pulses. Dieses wird auch als eine sogenannte kleine Blutdruckamplitude bezeichnet. Wenn es zu einem Volumenmangel kommt, ist ärztliche Hilfe immer notwendig, da ein Blutverlust von über 50% zum Tod führen kann.

Volvulus Darmverschlingung
Vomitus Erbrechen
Vox Stimme
vulnerabel verletzlich
Vulnus Wunde
Vulva äußere Geschlechtsteile der Frau
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W
Waterhouse-                   Friderichsen-Syndrom Krankheitsbild bei Blutvergiftung, vor allem durch Meningokokken
Wernicke-Syndrom schwere Erkrankung des Gehirns infolge Vitamin B1-Mangels bei Alkoholikern
Whiplash-Injury-Syndrom

Schleudertrauma = Distorsion der Halswirbelsäule

Bei dem Begriff Whiplash-Injury-Syndrom handelt es sich um den englischen Fachbegriff für  Schleudertrauma. Zu einem Schleudertrauma kommt es in der Regel nach Autounfällen, ohne dass direkte Verletzungen im Schädelbereich auftreten. Typische Symptome eines Schleudertraumas sind unter anderem Schwindel, Benommenheit, Sehstörungen und Schlafstörungen. Bei der Behandlung des Whiplash-Injury-Syndrom werden unter anderem schmerzlindernde Medikamente verschrieben.

Wolff-Parkinson-White-Syndrom beschleunigte Überleitung der elektrischen Erregung am Herzen von den Vorhöfen auf die Kammern infolge angeborener Variation des Leitungssystems
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X
Xanthelasma gelbe Knötchen an den Augenlidern
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Y
   
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Z
Zahnoperation (Komplikationen)               

Auch im Bereich der operativen Zahnentfernung kann es zu Komplikationen kommen. Die bekannteste Operation in diesem Teilbereich ist vermutlich die Entfernung der Weisheitszähne. Bei einem derartigen Eingriff kann es unter Umständen zu den verschiedensten Komplikationen kommen. Es kann im Operationsgeschehen passieren, dass umliegende Nerven beschädigt werden. Des Weiteren kann es in Folge des Eingriffs zu teilweise dauerhaften Geschmacks- bzw. Empfindungsstörungen kommen. Dies ist in der Regel jedoch relativ selten. Eine schon häufiger auftretende Komplikation bei der Extraktion von Zähnen ist eine Infektion der Wunde. Da eine Infektion der Wunde zu einem verlangsamten Wundheilungsprozess und zu der Bildung von Zysten führen kann, sollte die Wunde so schnell wie möglich mit einem mit Antibiotika getränkten Tuch gefüllt werden. Des Weiteren kann es im Zuge der Operation zu Blutungen kommen, die durch Druck auf die Wunde in der Regel relativ schnell gestoppt werden kann. Häufige Nebenerscheinungen bei einer Zahnextraktion sind Hämatome, also Blutergüsse, Probleme beim Öffnen des Mundes, Schmerzen und das Abbrechen des zu ziehenden Zahns. Insbesondere im Zusammenhang mit der Weisheitszahnentfernung ist es wichtig darauf zu achten, ob die Kieferhöhle im Zuge des Eingriffs eröffnet wurde. Das ist nicht ungewöhnlich, aber es ist wichtig, dass es vom behandelnden Zahnarzt erkannt und fachkundig behandelt wird.

zerebral das Gehirn betreffend
Zerebralparese

Bei der Zerebralparese, häufig auch infantile Zerebralparese genannt, handelt es sich um Störungen der Bewegung, die durch eine Hirnschädigung im Kindesalter ausgelöst wurden. Die Hirnschädigung führt dazu, dass sich das Gehirn des Kindes nicht in der normalen Art und Weise entwickeln kann. Dadurch werden die motorischen Fähigkeiten nur verlangsamt ausgebildet. Betroffen sind in der Regel immer die Stärke der Muskeln, die Koordination der Muskeln und das Ausführen von Bewegungen. Diese Beeinträchtigungen äußern sich meist durch sogenannte spastische Lähmungen, durch die der Patient in der Regel auf den Rollstuhl angewiesen ist. Es kann ebenfalls zu Störungen beim Sprechen und beim Hören kommen. Zur Behandlung können verschiedene Therapien wie Physiotherapie, Ergotherapie oder auch ein Sprachtherapeut zum Einsatz kommen. Auch medikamentöse Therapien und operative Eingriffe können durchgeführt werden.

Zervikalsyndrom

Sammelbezeichnung für krankhafte Störungen im Bereich des Halses.

Der Begriff Zervikalsyndrom kann als Sammelbegriff für Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule gebraucht werden. Typische Symptome, die unter dem Begriff subsummiert werden, sind beispielsweise ein steifer Nacken, Kopfschmerzen und Schmerzen bei Kopfbewegungen. Für die Entstehung eines Zervikalsyndroms gibt es verschiedene Ursachen. In der Regel hängt das Auftreten des Syndroms mit Störungen im Bereich der Wirbelzwischenräume der Halswirbelsäule zusammen. Dadurch kann es zu Verspannungen und Verhärtungen im Bereich der Muskeln kommen, die anhaltende Schmerzen zur Folge haben können.

Zervix Gebärmutterhals
Zirrhose

Gewebeumbau mit Verhärtung des Organs

Bei einer Zirrhose kommt es durch eine chronische Entzündung des Gewebes zu einer Vermehrung des Bindegewebes. Dadurch erhärtet sich das Organ und es kommt zum Einschrumpfen des Organs. Die Zirrhose kann in vielen Organen auftreten, beispielsweise in der Lunge, im Magen oder in der Brust. In den häufigsten Fällen tritt eine Zirrhose jedoch in der Leber auf. Meist ist die Leberzirrhose eine Folge von Alkoholismus.

ZVK zentraler Venenkatheter
Zyanose Blausucht
zyanotisch bläuliche Verfärbung
Zyste

Bei einer Zyste handelt es sich um einen abgeschlossenen Hohlraum bestehend aus Gewebe, das sowohl gutartig als auch bösartig sein kann. Eine Zyste kann mit Blut, Gewebswasser oder Eiter gefüllt sein. Zysten im Mund- und Kieferbereich entstehen meist durch die Zähne oder deren Bildungsorgane. Diese Zysten sind gutartig, in der Regel schmerzlos (außer bei Infektion) und wachsen langsam.

Zystektomie chirurgische Entfernung einer Zyste
Zystitis Harnblasenentzündung
Zystoskopie

Bei der Zystoskopie, auch Urethrozystoskopie genannt, handelt es sich um eine Spiegelung der Harnröhren und der Blase. Notwendig wird ein derartiger Eingriff unter anderem wenn es zu Blut im Urin kommt, wenn der Verdacht eines Blasentumors besteht oder wenn es in der Vergangenheit zu immer wieder auftretenden Blasenentzündungen gekommen ist. Auch zur Nachsorge von bereits entstandenen Blasentumoren kann eine Blasenspiegelung durchgeführt werden.

Zytostatika Arzneimittel zur Behandlung bösartiger Geschwulsterkrankungen
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